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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
02.09.2011, 16:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.09.2011 09:43 von Anath.)
Beitrag: #91
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Treffen der Völker - 'Die Wolkeninsel'

Meander betrachtete Loo-Kii nachdenklich.

"Meret-Anit ist...", er hielt inne, als würde er lauschen - "sie ist. Und ist doch nicht. Sie ist...ähnlich dem Strom, der durch den Grossen Wald jagt..so könnte man es vielleicht beschreiben. Nur ist es nicht Wasser, dass sie treibt, bewegt und formt...die Mheket sind ihre Kinder, ich bin ihr Diener... wir sind die...Tropfen der Zeit, denen sie ein Gesicht verliehen hat...die Kristallwüste ist unsere Geburtsstätte, doch wie sich das Wasser seinen Weg sucht, wird auch die Existenz weiterer Wesen die Kristallwüste verändern.... Er hielt kurz inne.
"Die Mheket sind ein Volk, welches sich nicht nur von Pflanzen oder Erde ernährt, sondern auch von anderen Lebewesen wie denen, die dort auf den Tellern liegen. Gerade weil Ihr auf Eure Grundsätze hingewiesen habt, ist es für dieses Volk und mich wichtig zu wissen, wie weit diese Grundsätze gehen...nur so ist es möglich, Missverständnisse auszuschließen", fuhr er höflich fort.

Die Mheket schwiegen. Mhek-anri lagen noch viele Gedanken und Fragen auf der Zunge, er war jedoch von der Macht der beiden Erhabenen so beeindruckt, dass er ersteinmal schwieg.

In der Kristallwüste - Menri entdecken das Kristallformen und bündeln sich
Als hätten die Menri die Worte Meanders vernommen, wurden ihre kleinen Ansammlungen, die sich im Äußeren nicht von der normalen Kristallwiese unterschieden, von Energieströmen durchwandert. Wie kleine Leitungen zischten Blitze zwischen den in die Erde verwurzelten Füsschen hin und her und durchzogen den Boden mit einem dichten Netz von Energiefäden. Sie hatten in ihren kleinen Gruppen bereits angefangen, Hügel mit besonders hartem und ergiebigem Kristall zu besiedeln. Andere Menri waren dazu übergegangen, an diesen Energiehügeln nicht nur zu wurzeln, sondern auch Kristallgrashalme hinzutragen...doch ergab sich immer wieder das Problem, dass die Grashalme nicht von sich aus wurzelten sondern - sobald man sie abbrach und der Kontakt zur Kristallwüste unterbrochen war - das Kristall zwar hart aber unveränderbar blieb. Es schien seinen Willen verloren zu haben.
Meret-Anit, die das traurige Treiben ihrer Kinder sah, bekam Mitleid mit ihnen. Sie verlieh den Menri die Gabe, ihre "Wurzel"-Energie weiterzugeben und ihre Wandelbarkeit anderen Kristallbasierte Gegenstände (und Lebenwesen) zu verleihen.
So kam es, dass die ersten Kristallgrashalme wurzeln schlugen. Die verblüfften Menri freuten sich. Einige gerieten so in Energie, dass sie Blitze und Funken schlugen...und sich in ihrer Aufregung ebenfalls verwandelten! Sie bildeten Dornen, Auswüchse, bekamen Dellen und Löcher, konnten den eigenen Körper wandeln wie sie wollten...
Einige ganz wagemutige gingen hin und probierten ihre neuen Fähigkeiten auch gemeinsam aus...bei einem dieser enthusiastischen Experimente schoß eine Fontäne aus Kristall in die Höhe, drehte und wand sich wie eine Wassersäule - und erstarrte mit einem Mal. Die Menri waren entsetzt, verblüfft und verängstigt.
"Es ist starr...es funkelt nicht mehr", die Leitungen blitzten unter ihren Füßchen, sie schickten sich Botschaften zu, das "Gemurmel" wurde immer ängstlicher (unhörbar für Nicht-Menri, aber durch viele Entladungen im Kristallboden zu sehen.
"Es ist starr! Es ist unbeweglich...!"
Die Menri kannten bisher den "Tod" nicht, doch Erstarren war für sie gleichbedeutend. Hatten sie die neue Kraft missbraucht??
Sie liefen so schnell ihre Beine sie tragen konnten davon. Einige "schwammen" wie Fische durch den Kristallboden, um noch schneller zu verschwinden. Zurück blieb eine große, spiralförmig gedrehte Säule, die weithin zu sehen war...und die sich im Gegensatz zum übrigen Land nicht weiter zu verändern schien.

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03.09.2011, 00:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.09.2011 17:14 von Tarkos.)
Beitrag: #92
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Daakon - Hallen des Verwesers

Er schaute sich seine neu geschaffenen Todeselementare genau an. Es war ein gewisses Gefühl von Selbstzufriedenheit, dass sich breit machte. Jetzt bräuchte er nur einen Anlass sie der Welt zu präsentieren, eine Projektionsfläche...

Wieder blickte er auf die Ta'riio. Die Entdeckung Reefs Entdeckung blieb nicht ohne Konsequenzen; die Ta'riio lernten damals das Metall kennen und fingen an erste Gehversuche auf dem Feld des Schmiedens zu unternehmen. Sie würden all das nicht tun, wenn er sie nicht dazu geschaffen hätte sich so zu entwickeln. Sie näherten sich mit ihrer Population langsam dem Zwielichtdschungel, bald schon sollten sie das Festland erreichen.

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Auch konnte er etwas ungewöhnliches beobachten womit er nicht gerechnet hätte, dass sie es in dieser Geschwindigkeit fertigbringen würden; geschickt verstanden sie es Magmaflüsse in die Höhlentunnel zu leiten und sogar nutzbar zu machen. Das Resultat waren Siedlungen die im Höhlentunnel kleine Industriegebiete bildeten in denen Bergbau und primitives Schmiedehandwerk betrieben wurden.


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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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03.09.2011, 07:12
Beitrag: #93
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Treffen der Völker - Wolkeninsel
Anath's post
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"Zeit..." sinnierte Loo-Kii, "Es gibt also einen Herrn der Zeit... Das ist interessant aber in gewisser Weise auch naheliegend, denn wie sonst sollte alles voran schreiten. Einen mächtigen Meister müsst ihr haben Meander. Doch lasst mich eure Sorge nehmen, was eure Nahrung betrifft. Solange der Kreislauf des Lebens nicht unterbrochen wird, so werden wir nicht intervenieren. Die Jagd ist Bestandteil davon. Das Leben des einen Wesens endet vielleicht, doch geht es über in das des Jägers, der, wenn die Zeit gekommen ist, sein Leben an die Erde gibt und somit den Pflanzen leben schenkt, die wiederum jene ernähren, die das Fleisch verabscheuen. Nein Meander, ihr braucht euch nicht zu sorgen. Nur die sinnlose Vergeudung von Leben ist uns zuwider.
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03.09.2011, 08:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.09.2011 08:26 von Gordo.)
Beitrag: #94
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Anath's post
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En-Loo - 'Ab-Tzu'

Eine leichte Erschütterung der Macht war zu spüren, irgendwo in der Nähe der Stelle, an der die Ogir erwacht waren. En-Loo hätte sie womöglich nicht bemerkt, hätte er das erwachen seiner Ogir nicht verfolgt. Er entließ einen Faden göttlicher Energie an die besagte Stelle fließen und spürte eine interessante Struktur. Es schien, als sei dieses Etwas, das dort entstanden war, in der Lage seine Macht zu speichern, er musste nur kleinste Änderungen vornehmen. Und so ersann er einen kleinen Plan, abermals ließ er seine Macht in die Erde fließen...

'Die Kristallwüste'

Noch immer entstiegen aus dem Loch am Rande der 'Kristallwüste' Ogir doch nun änderte sich etwas. Immer wieder entstiegen nun deutlich größere Steinwesen dem Boden und während die "normalen" Ogir sich weiterhin in der Wüste verteilten schienen die Größeren alle einen bestimmten Punkt anzusteuern...

Die Kristallsäule in der 'Kristallwüste'

Die Menri hatten diesen Ort bereits verlassen und so konnten sie nicht erleben, welche Veränderung an ihrer ungewollten Schöpfung vor sich ging. Durch kleine Kanäle in der Kristallstruktur drang etwas Wasser, dass am obersten Ende austrat und als dünner Film die Säule hinab floss. Am unteren Ende dann bildete sich wie von Geisterhand keine Pfütze sondern es schien als ob das Wasser im Boden verschwand oder sich einfach auflöste. Zudem waren bei sehr genauer Beobachtung kleine Energielinien zu erkennen, die langsam in einem trüben Licht pulsierten. Eine ganze Zeit ragte die Kristallsäule so in den Himmel umgeben nur von der Wüste und einer reinen Stille. Dann wurde ein leichtes Donnern hörbar, dass langsam lauter wurde und schließlich begann der Boden leicht zu zittern, als plötzlich einer der gigantischen Ogir hinter einem Hügel erschien und zielstrebig auf die Säule zulief. An der Säule angekommen blieb der steinerne Riese in einem Abstand von etwa 100m vor der Säule stehen und erstarrte. Mit der Zeit erschienen immer mehr der großen Ogir bis genau 20 der riesigen Kreaturen einen perfekten Kreis um die Säule bildeten, alle hielten den selben Abstand zueinander und waren erstarrt wie Statuen. Dann kehrte wieder Stille ein...

Abrechnung der AP u.ä.
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03.09.2011, 09:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.09.2011 10:09 von Matioki.)
Beitrag: #95
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Xycnida - die Grotte der Königin

Die Xycnida schwärmten aus. Kommandiert von ihrer Königin Ocydna durchsuchten sie die Umgebung des Kraters nach den versprochenen Tunneln, konnten aber keine finden.

Doch als eine Xycnida in einem Bereich mit lockerer Erde scharrte, spürte sie ein Zittern im Boden. Kurz darauf brach ein Dutzend Wühlasseln hervor. Die Königin und der Rest des Volkes wurde gerufen, um die Entdeckung zu untersuchen.

Die Wühlasseln krabbelten auf dem Boden und übereinander, verließen aber nicht den Rand des Tunnels, den sie geschaffen hatten. Die Königin erkannte, dass dies die Diener ihres Volkes waren und teilte die Erkenntnis mit ihren jüngeren Geschwistern.

Gemeinsam begab man sich in die Tiefe. Dann, weit unter dem Dschungel, beschloss die Königin, dass hier ein passender Ort für das Zentrum ihres neuen Reiches sei. Sie spürte neues Leben in ihrem vergrößerten Hinterleib und verlangte nach einer Brutkammer.

Von den Befehlen der Xycnida angestachelt, machten sich die gefräßigen Wühlasseln an die Arbeit und erschufen eine große Grotte von fast perfekter Kugelform. Ocydna ließ sich darin nieder und begann, Eier zu legen.

Der Schwarm ihrer Untertanen umgab sie und betrachtete sie ehrfurchtsvoll. An den Rändern der Grotte, im Dunkeln, fraßen sich die Wühlasseln in die Wände. Neue Gänge entstanden.

Die Xycnida blickten zu ihrer Königin empor, die vom kalten Glanz des Augenzepters beschienen wurde. Sie wussten, dass sie nicht dazu bestimmt waren, Leben erschaffen. Und doch konnten auch sie eine Kraft in ihren Hinterleibern spüren.

"Wasss sollen wir tun? Wasss sollen wir zzzscchaffen?" fragten sie demütig. Deimoxys sprach durch das Zepter zu Ocydna und diese zum Schwarmvolk.

"Ihr erschafft die Ssubstanzzzz und Ssstruktur unseresss Ssstaatesss. Ihr tragt in euch, wasss meinem Willen und den Plänen der dunklen Mutter Sssstärke verleiht!"

Die Xycnida erkannten ihre Gabe und pressten Seidenfäden aus Drüsen am Ende ihrer Hinterleiber. Sie ergriffen die Fäden mit den Haken ihrer hinteren Beine und verflochten sie miteinander. Ohne gesprochene Anweisungen webten sie als erstes ein Netz nach dem Vorbild im Reich ihrer Göttin.

Königin Ocydna legte sich in dieses Netz, um in bequemer und erhabener Position weiter Eier abzulegen. Ihr Schwarm begann, die Wände der Königinengrotte mit Netzen zu verstärken und zu verzieren.

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03.09.2011, 10:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.09.2011 10:24 von Anath.)
Beitrag: #96
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Gordos Post
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Kristallwüste - 'Der Felsenzirkel'
Die Menri waren so entsetzt von ihrem Unglück gewesen, dass sie bis zu einem Umkreis von ca. 1qkm zurückgezogen hatten. Sie konnten durch ihre Füsse, die mit der Kristallwüste in Verbindung standen, schmerzhaft den einen gewaltigen, unbeweglichen Punkt im Boden spüren...die Schande war weithin zu erkennen und ermahnte sie stets aufs neue, mit ihrer neuen Kraft vorsichtiger umzugehen.
Da die zwanzig wagemutigen Menri, welche das Unglück verursacht hatten, Teil des Ganzen waren (Schwarmbewusstsein), wurden sie nicht bestraft...alle Menri litten unter dem Vorfall.
In ihrer Trauer bemerkten sie erst recht spät, dass der Boden immer häufiger erzitterte und an vieler Orten "leere" Informationen austauschte (=wenn die Ogir den Boden berührten, wurde die Energie abgeleitet). Eine Gruppe Menri erspähten, dass die Säule Bewegung entwickelte. Sie lebte nicht mehr nach den Begriffen der Menri, wurde aber dennoch von einem kristallähnlichen, aber sehr flüssigen Stoff bedeckt...

Zehn Menri wurden vom Gesamtbewusstsein ausgesandt, die Säule zu untersuchen. Sie sahen das erste Mal in ihrem Leben Wasser! Die riesigen Ogir machten sie neugierig, doch trauten sie sich noch nicht näher heran. Es war unangenehm, den direkt um die Säule herumbefindlichen starren Boden zu berühren, doch nach und nach wagten sie es und erkundeten sehr, sehr langsam und vorsichtig die Ogir und das riesige Artefakt, das ihre Vorstellungen von Existenz auf den Kopf stellte...andererorts begannen neugierige Menri in kleinen Gruppen den kleineren Ogir zu folgen und ihr Treiben zu beobachten. Es kam hin und wieder vor, dass ein Menri sich an einen Ogir anschlich, schnell aus dem Boden aufschoß und mit seinen kleinen Ärmchen und Fingern den Fuss berührte, um dem seltsamen Wesen Informationen zu entlocken.
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03.09.2011, 19:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.09.2011 09:49 von Anath.)
Beitrag: #97
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Treffen der Völker - Wolkeninsel
Gordos Post
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Meandernickte bei Loo-Kiis Worten beruhigt. Einen Moment lauschte er geistesabwesend.
"Geh...ich fühle deine Gedanken. Sie zerren zu einem Ort, an dem ich Veränderung spüre. Kümmere dich, kehre dann zurück und berichte", befahl Meander Mhek'anri. Dieser verneigte sich vor allen ehrerbietig und eilte aus dem Saal.

Entstehung des "leuchtenden Schneise" und des "Glühenden Meeres"
Meret-Anit überließ ihrem Diener die Verhandlung der Völker. Sie würde die Informationen betrachten, wenn es Zeit war. Mittlerweile hatte sie Gestalt angenommen
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Sie fand gefallen an den Unternehmungen der Menri und ergötzte sich an den einzelnen großen Steinwesen, den Ogir. Aus einer Laune heraus sandte sie einen Gedanken in die Welt, in den Mahlstrom hinab, welcher am Westrand der Kristallwüste zunächst weiteren Kristall als Untergrund wachsen ließ. Dann hauche sie einen Teil der sie umschwirrenden und durchdringenden Energie hinunter...die Mulde fing die Energie auf, so dass ein kleine Meer entstand.
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Wie spielerisch zeichnete Meret-Anit nun mit ihrem Finger eine mehrere Meter tiefe Schlucht einen Flussbett gleich von dem neu entstandenen Meer hinüber zu dem Feld der Spiegel. Kurz vor der Stadt Meret-Amu endete der Strom und versank in der Erde (im Kristall verästelte er sich bis in 10-20 Meter Tiefe und versiegt dann).
Es entging ihr nicht, dass das Wasser des Tränenmeeres und die Energie im "Glühenden Meer" nicht ineinander übergehen konnten (oder wollten), so schuf sie im Norden einen kleinen ca. 4 Meter breiten Damm, der beide voneinander trennte.
Sie lächelte als sie ihr Werk betrachtete. Wie die Mheket damit wohl umgehen mochten?
Aus einer weiteren Laune heraus beschloss sie, dass es noch zu wenig Existenz in dem von ihr geschaffenen Land gab. Sie erschuf die Kristallsegler, Libellenartige Wesen aus Kristall (groß wie z.B. Doggen), welche sich sofort am glühenden Meer ansiedelten und die nahe Kristallwüste entlang der leuchtenden Schneise besiedelten. Sie ernährten sich von der Energie.


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04.09.2011, 03:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.09.2011 03:51 von Tarkos.)
Beitrag: #98
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Ta'riio - Das Treffen der Völker

Es war absehbar, dass die Ta'riio kein echtes Interesse hatten andere Völker kennenzulernen. Auf ihrer Wolkeninsel tummelten sich inzwischen um die vierzig von ihnen auf der Wolkeninsel und hielten ihre Betreuer mit ihrem Unfug auf Trab.

Einzig Raatz trug das wahre Interesse in sich die anderen Völker kennenzulernen. Allerdings fühlte er sich irgendwie ausgegrenzt; Er fiel vor allem durch seine Missgestalt auf. Zwischen allen repräsentierten Völkern wirkte er wie ein kleines graues Häufchen Dreck. Auch schaffte er es nicht die Barrieren zu den anderen Völkern zu überwinden. Letztlich sprachen nur die Bahromm mit ihm.

Er fühlte sich übergangen und zog sich immer weiter zurück von dem Geschehen. Er wies eine für Ta'riio bis dahin unbekannte Ehrlichkeit auf und fühlte sich zurückgewiesen. Und hier ging Daakons Plan auf; es wäre nicht weiter schlimm gewesen hätten sie Raatz aufgenommen, oder seinem Griff entrissen. Doch dieser empfindliche Moment sollte es ermöglichen Raatz zu einem glühenden Fanatiker zu machen. Während Raatz schlief sähte Daakon weiteren Missmut in ihm.

Eines Tages erwachte nur noch sein Körper. In seinem Herzen brannte weiterhin Feuer, doch nicht jenes welches antreibt, nein, es war jenes welches verzehrte und zerstörte. Es war wie eine komplette Umkehr seiner Persönlichkeit; er wirkte völlig normal, doch plötzlich wohnten Tücke und Manipulation in ihm. Seine Aufgabe wurde es Daakons Diktat in die Welt zu tragen.

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Ta'riio - Höhlentunnel

Sie brauchten so einige Zeit bis sie die letzten Schliffe hatten; das Metall ließ sich erst bei einer bestimmten Temperatur wirklich gut verarbeiten. Auch das Härten erforderte einiges an Wissen und Geschick. Doch die Anleitung der Grauen und der Fleiß den hunderte Hände bewiesen resultierten in der ersten geschmiedeten Klinge der Welt. Rituell wurde ein Altar vor dem Seelentor errichtet und in einer rituellen Prozession wurde dem Meister das erste Schwert gewidmet.

Im Höhlentunnel rollte nun ein industrieller Aufschwung heran; ähnlich wie bei den Züchtern widmeten sich viele freie Arbeitskräfte dem Schmiedehandwerk. Die Grauen forschten weiter, während einfache Arbeiter[/b] sich in Mengen ansiedelten, Bergbau betrieben und die Erze verarbeiteten. Die Zeit wo das Eisen die Knochen ablöste, im mehr oder weniger wahrsten Sinne, die Ta'riio waren im Umgang mit sich selbst noch immer recht rigide, brach an.

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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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04.09.2011, 09:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.09.2011 10:46 von Anath.)
Beitrag: #99
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Mhek-anri entdeckt das Wandeln (=Zaubern)

Mhek-anri hatte das graue, ein wenig schmutzige Wesen wahrgenommen, dass sich mehr und mehr zurückzog. Man konnte von den beiden anwesenden, alles überstrahlenden Avataren schon geblendet und eingeschüchtert sein. Doch schon verlangte anderes seine Aufmerksamkeit. Er sah bei seinem Flug zur Welt hinab bereits die glühende Schneise und das große glühende Meer.
Die Wandelbarkeit der Wolkenelementare ließ ihm ebenfalls keine Ruhe. Als er seine Pfoten auf den Kristallsand nahe der Quelle bei Meret-Amu setzte, bekam er mit wie eines der neuen Kristallwesen neugierig mit seinen Brüdern und Schwestern die Schneise entlang flog und dabei im Wind spielerisch auf und ab tobte. Eines der Wesen gerieht dabei unabsichtlich durch einen Seitenstoß tief in den Energiestrom hinab. Für einen Moment waren seine aufgeregt flatternden 4 Flügel noch zu erkennen, dann geschah etwas seltsames: Ehe das Wesen vollständig verschwand, wandelte es sich in unterschiedliche Formen! Mal war es ein Dainit, mal ein bizarrer Brocken aus Kristall, ein Mheket, eine Art Wurm, und vieles mehr. Dann stoben die einzelnen Teile wie kleine Perlen auseinander und schloßen sich dem großen Strom an.
"Es ist...verwandelbar", murmelte Mhek-anri. Während er nachdachte, schickte ihm Meret-Anit eine Reihe von Bildern, welche in ihm Erkenntnis (und Verwirrung) auslösten. Er hütete sich, die Energie zu berühren, doch er fühlte das Kribbeln, welches ihn so nah an der leuchtenden Schneise durchfuhr...als würde er aufgeladen. Instinktiv hob er seine Pranken und richtete sie auf eine andere Gruppe spielender Kristallsegler. Der Energieblitz riß ihn von den Füssen. Als er aufsah, wurde eines der Wesen verwandelt..es durchlief die unterschiedlichsten Formen, ehe es am Ende ein Grunzen ausstieß - ein Dainit stampfte von dannen.
"Ah!" machte der junge Mheket und schloß seinen Mund wieder. Er rannte und flog so schnell er nur konnte nach Meret-Amu, um so vielen Mheket wie möglich zu berichten! Es wurde Zeit, zu experimentieren und die neue Kraft zu erproben...und zu philosophieren, was dies für die Welt als Ganzes und die Art allen Lebens bedeutete.

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04.09.2011, 13:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.09.2011 23:24 von Smokin Red.)
Beitrag: #100
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Treffen der Völker

Das Gespräch zwischen den beiden Avataren nahm beinahe die gesamte Aufmerksamkeit der versammelten Gesandten in Anspruch. Und die Themen waren mit Sicherheit für die meisten von Interesse.

Thonar reagierte dann aber doch auf die, beinahe nebenbei, gestellte Frage Meander's: "Wir haben alle Völker geladen, von denen wir Kunde hatten, und, wie man an Euch sieht, bis zum letzten Moment mit dem Beginn dieser Versammlung gewartet. Es kann sein, dass es weitere Wesen gibt, die sich unserer Aufmerksamkeit entziehen. Ich hoffe, dass dieses nur das erste von vielen derartigen Treffen ist. Vielleicht werden sich uns beim nächsten Mal schon andere Völker anschließen."

Am Rande der Versammlung näherte sich Awwan Raatz, sie spürte eine tiefe Abneigung in ihm, gegenüber den mächtigen Wesen, die alle Aufmerksamkeit für sich in Anspruch nahmen. "Weiser Raatz, ich spüre das der Kristall und das Wasser dein Missfallen erregen, was hältst Du davon, wenn wir uns etwas zurückziehen, und Du mir etwas von Deinem Volk, und seinen Lehren erzählst?"
Nachricht für Daakon
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Die grünen Wellen - K'Ssa suchen Lehrer

In den 'Grünen Wellen' entwickelte sich die 'Quelle des Lebens' zu einer wahren Pilgerstätte der K'Ssa.
Aus einem tief empfundenen Respekt, liessen die, meist jungen, Schlangenwesen 'Nebelborke' seinen Frieden, aber andere Baumhüter wirden mehr und mehr mit Fragen bestürmt.

Dabei zeigte sich insbesondere ein langästiger Baumling namens 'Flechtennase' als offen und bereit den jungen K'Ssa Dinge zu offenbaren.
Dem Baumhüter zeigte sich ein Volk, dass sich den Bäumen sehr verbunden fühlte. Die K'Ssa schützten und pflegten ihre Wohnbäume, und zogen Schößlinge heran, um den Bewuchs zu verdichten. Ihre Städte bauten sie nur aus totem Holz, und Materialien, die den Bäumen keinen Schaden zufügten.
Nach und nach fühlte sich 'Flechtennase' dazu bereit, die Schlangenwesen in die Mysterien En-Loo's einzuweihen. Dazu brauchte er aber den Segen von 'Nebelborke'.

Mein nächstes Projekt: Solo-Dungeon
[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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