Es ist: 18.11.2017, 18:24 Hallo, Gast! (AnmeldenRegistrieren)
Neue Beiträge ansehen | Heutige Beiträge ansehen


Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 1 Bewertungen - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Herren der Schöpfung - Es beginnt...
10.09.2011, 09:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.09.2011 09:33 von Anath.)
Beitrag: #141
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Asura
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
"Verzeiht, Erhabener, ich bin der Diener und Bote Meret-Anits", antwortete Meander höflich und mit Ehrfurcht.
"Ich wollte Euch weder in Eurem Wirken stören noch Euch Zeit stehlen. Allein die Sorge, dass nicht alle Schöpfer bedacht worden sein könnten, trieb mich dazu, euch anzusprechen."
Erfreut darüber, dass sich Agga-mem-Neon dennoch Zeit nahm, folgte er ihm auf das Tor zu. In der Finsternis waren nur die leicht glühenden roten Augen des Avatar und die hellen Energiespuren, die durch seinen Kristallkörper rasten zu erkennen (bei Licht sind diese normalerweise nur schwach zu erkennen).
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
10.09.2011, 22:45
Beitrag: #142
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Agga-mem-Neon - Meander - vor einem Tor zur Stree-Telm

Vor dem Tor angekommen blieb Agga-mem-Neon stehen, streckte den Arm aus, deutete damit Meander einzutreten und sprach
"Fühl dich wie zu Hause!"

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Unter jeder Oberfläche lauert das Böse !!!
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
11.09.2011, 05:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.09.2011 05:29 von Tarkos.)
Beitrag: #143
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Daakon - Hallen des Verwesers

Diese Idee war wahrhaftig zu genial...
Sie sollte die Sterblichen auf ihre Vergänglichkeit hinweisen und sie würde wohl letztlich seinen Namen selbst in die Kinderwiegen der unschuldigsten Völker tragen. Daakon begab sich das erste Mal seit der Schöpfung seiner Hallen in die Leere. Er suchte sich einen Pfad an dem die Grenze zur Welt am dünnsten war und fing mit seinem Werk an.

Eine Verhöhnung des Lebens, eine Verhöhnung der Schöpfungen der anderen Götter. Ein Ausdruck des Feuers das ihn trieb...

Mit einer riesigen Explosion erschuf Daakon einen riesigen Feuerball; ein Spiegel der Welt in dem alles in Flammen stand. Die Seen waren brodelnde Lava, das Land glühendes Gestein. Die Bäume der Wälder sahen aus wie verfaulte ewig brennende Reißzähne. Kein Lebewesen, dass nicht selber Feuer war würde hier überleben!

"Oh, ja! Erinnert euch daran wer euch in dunkler Stunde beistand, Sterbliche! Erinnert euch an Daakon! Jedes Mal wenn ihr Assevai erblickt soll sich jede Sterbliche Seele ihrer Vergänglichkeit bewusst sein!", schrie er.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
11.09.2011, 17:36
Beitrag: #144
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Wolkenkönigreich - Loo-Kii & Kalu-Gotel

Das 'Wolkenkönigreich' war blendend weiß, und kalt wie immer. Feuchtigkeit sammelte sich in Nebelseen und Schnee auf Wolkengebirgen.
In einem Tal verlief ein Bach aus reinstem Morgentau.
"Es tut mir leid, aber ich denke wir werden dieses Gespräch abkürzen müssen. Diese Sache mit der Dunkelheit wird meine baldige Aufmerksamkeit benötigen.
Dennoch ist es mir wichtig, festzustellen, dass Du als ein Wasserwesen, in irgendeiner Form verwandt mit mir sein musst. Daher möchte ich Dich fragen, wem Du dienst? Ich denke ich würde denjenigen gerne kennenlernen.
Wie auch immer, Du und Dein Volk sind hier in meinem Reich immer willkommen."
Bei diesen Worten erschien mit einem Flügelschlag der 'Lichtschlange' ein Regenbogen über dem Bach.
"Dieses Portal wird Dich zur Quelle des Lebens bringen, aber nur Wasserwesen können es durchschreiten."
Erläuterung
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.


Der Seelenpfad - Awwan - Unter Ratten
(zum Teil nach der Finsternis)

Awwan lebte sich verblüffend schnell ein unter den Ta'riio. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (die Ta'riio weigerten sich zum überwiegenden Teil weiterhin mit Wolken oder Nebel zu sprechen) folgte sie Raatz Rat (Tongue) und veränderte die Zusammensetzung ihres Körpers so, dass sie eine höhere Dichte hatte. Nun lernte sie das Leben kennen, rauh und dunkel - es war faszinierend.
Täglich verbrachte sie mehrere Stunden mit dem alten Grauen und lernte von ihm, über Daakon, den Seelenpfad und die Torwächterin.

Eines Tages schließlich kehrte sie zurück zu ihrem Volk und berichtete ihren Freunden mit solcher Begeisterung von dem körperlicheren Leben, das sichihr einige anschlossen um auch unter den Ta'riio zu leben.
Sie alle lernten viel.

Und sie veränderten sich, sie wurden fester, pelziger, ja fleischiger, und auch wenn nicht alle den letzten Schritt taten, sondern zurückkehrten auf die 'Wolkeninseln', so reichten die Verbliebenen doch aus, um eine neue Kaste in der Gesellschaft der Ta'riio zu begründen - Die 'Nebelratten' oder Ta'romm.
Erläuterungen
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Abrechnung der Aktionspunkte u.ä.:
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Mein nächstes Projekt: Solo-Dungeon
[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
11.09.2011, 21:11
Beitrag: #145
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Tanz der Mheket

Nachdem nun dieser groteske Feuerball über der Welt wieder für Licht sorgte, ließ Laneo sein Lied allmählich ausklingen und während er noch darüber nachdachte, was denn ein Daakon sei und weshalb dieser so stinkig wirkte, fiel sein Blick wieder auf die um ihn herum feiernden, ein wenig unbeholfen singenden Wesen.

«Nicht schon wieder Gesangsunterricht...», dachte er ein wenig lauter als gewollt, «Doch wenn man schonmal vom Singen spricht... vielleicht sollte ich ihnen, statt zu singen, das Ändern der eigenen Form beibringen...». Still musterte er eines der Wesen, im Vergleich zu ihm wirkte es so unbeweglich und steif, doch als er seinen Blick nochmals schweifen ließ, kam ihm eine Idee...

«Seid mir gegrüßt, anmutige Wesen, mein Name ist Laneo, Gesandter Taleas, diese Welt zu erkunden und gemeinsam mit ihren Bewohnern über ihre Wunder zu schreiben und zu singen.», ließ er laut vernehmen, «So wie die Musik ihre Klänge hat, besteht die Schrift aus einzelnen Zeichen... Möglichkeiten, diese festzuhalten, gibt es hier auf der Welt bisher wenige, daher möchte ich etwas Neues ausprobieren... und ihr seid die ersten die es lernen: Es geht darum, statt Schreibmaterial den eigenen Körper zur Darstellung verschiedener Zeichen zu verwenden, indem man ihn in eine passende Form bringt», was er nebenbei kurzerhand an sich selbst demonstriert, «Jedoch ist mir bewusst, dass ihr weit weniger flexibel seid, sodass ihr statt jeder einzeln vielleicht gemeinsam je ein Zeichen bilden könntet... 'Tanzen' klingt nach einem passenden Namen dafür, findet ihr nicht auch? Also kommt, wir probieren das gleich einmal aus.»

Mit diesen Worten stimmte Laneo ein weiteres Lied an und zeigte den Wesen, welche Formen dazu passten und wie sie diese mit fließenden Übergängen gemeinsam darstellen können.

Abrechnung & Info
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
12.09.2011, 14:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2011 20:58 von Tarkos.)
Beitrag: #146
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Ta'riio und Taromm

Die Nebelratten fielen rasch auf als sie sich unter die normalen Ta'riio mischten. Sie wirkten auf die anderen Ta'riio exotisch und es wurde nur besonderen Individuen des Volkes gestattet sich mit ihnen fortzupflanzen, um die Blutlinien in beiderlei Hinsicht rein zu halten. Es rief nicht immer Freude hervor; oft war da auch Neid und Missgunst im Umgang mit den Taromm, so kam es vor, dass gelegentlich einzelne Taromm ihres Pelzes wegen im Schlaf erschlagen wurden. Dennoch schafften es die Taromm die Kaste der Grauen erfolgreich zu bevölkern. Es haftete ihnen immer noch etwas passives, zögerliches und zurückhaltendes an ihnen wenn es um den Kampf ging, allerdings konnten die Taromm ihr ganzes Leben der Aneignung und Mehrung von Wissen widmen.

Auch unterschieden sie sich, indem einige im Gegensatz zu den meisten Ta'riio tatsächlich anfingen offen Daakon zu verehren und es als Pflicht ansahen die Lehren Daakons (die ja eigentlich Raatz' Lehren sind) verbreiteten.

Raatz selber griff hart durch mit denen die sich dem Mord an einem Taromm schuldig machten und stellte diese Tat unter Strafe; einem Taromm-Mörder wurde der Geist versiegelt und so zum Sklaven gemacht.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
12.09.2011, 14:37
Beitrag: #147
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Smokin Red's post
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Das Wolkenkönigreich - Loo-Kii & Kalu-Gotel

Loo-Kii wurde ebenso von der plötzlichen Dunkelheit überrascht wie alle anderen in der Wolkenfeste. Und so hielt er sich kurz, da er Verstand, dass die Regenbogenschlange als Herrscher über das Licht nun handeln musste. "Mein Herr ist En-Loo und ich bin mir sicher er brennt auf ein Zusammentreffen mit dir. Ihr findet ihn in seinem Reich dem 'Ab-Tzu' im Herzen 'der Welt'. Doch nun lasse ich euch eure Aufgabe tun. Eure Einladung hat mich geehrt." Er kehrte zurück in den weltlichen Teil der Wolkenfestung, nun galt es Meander zu treffen, doch wo hielt sich der Avatar auf? Er würde eine Weile warten, doch auch auf ihn warteten noch viele Aufgaben, die schon zu lange aufgeschoben wurden.


Der dunkle Hüter - Höhlentunnel

Tarkos post
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Nun, man konnte nicht sagen das der dunkle Hüter überrascht wurde, dazu waren die Explosionen zu laut gewesen, doch das die Quelle des Lärms ein seltsames feuriges Wesen war, verwunderte ihn doch sehr. Zudem schien er es auf seine Kinder abgesehen zu haben, dass war an sich nicht besonders überraschend, viele kleinere Tiere ernährten sich von Samen und Früchten und machten auch vor denen von Baumhütern nicht halt, doch in der Regel explodierten sie anschließend nicht. Zudem wollte er den Tunneln eine gewisse Hinterlassenschaft geben, seine Kinder, sein eigener Stamm sollte sich hier entwickeln. Nun gut er hatte bereits an vielen Stellen seine Saat verteilt und hatte auch schon einige Triebe gesehen, der Feuerelementar konnte unmöglich alle gefressen haben, doch spürte er dennoch eine gewisse Wut in sich aufsteigen. Nun, die Wasserelementare in den Gewässern der Welt waren intelligente Wesen, vielleicht konnte er auch mit diesem hier sprechen. Die Hitze, die von dem Elementar ausging war höchst unangenehm und diese Explosionen waren auch nicht gerade ein Zeichen von Sicherheit, also hielt der dunkle Hüter einen Sicherheitsabstand als er den Grohm mit seiner knarzenden Stimme ansprach.

"Du da, feuriges Wesen, wer bist du und warum frisst du meine Aussaat? Kannst Du mich überhaupt verstehen" der Hüter musste kichern, warum wusste er nicht. Trotz der Unsicherheit, ob der Elementar ihn Verstand stellte er noch eine Frage. "Weißt du wo ich mich befinde? Ob man's glaubt oder nicht, ich weiß es nämlich nicht." nun musste er lachen, doch sein Geist war verzweifelt und traurig. Ungeduldig wartete er auf eine Antwort. Er schnippte dem Grohm eine Beere zu, irgendwie war es schon ziemlich dämlich das dieses Wesen beim Verzehr der Beeren explodierte, irgendwie aber auch komisch.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
12.09.2011, 16:55
Beitrag: #148
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Grohm - Höhlentunnel

Die Feuerfliegen hielten kurz inne und schienen sich verwirrt umzugucken wo ihr Wirt denn auf einmal war. Plötzlich verschwand der Schwarm kurz hinter einem Felsen und tauchte mit dem Feuerelementar wieder auf. Der dunkle Hüter hatte schließlich etwas, was er unbedingt haben wollte...

"Öhm... hören dich! Sin' in Tunnel... ...nich' mehr Wissen... ...dunkel hier... ...will Bummbeere"

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
12.09.2011, 20:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.09.2011 07:40 von Anath.)
Beitrag: #149
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Meret-Anit, welche bereits auf ihre Ebene zurückgekehrt war, hielt inne. Ihr Reich hatte sich gewandelt und gewann immer mehr Formen.
Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Sie trat zu dem "Netz der Veränderungen", fing mit einem ihrer Finger einen Kristalltropfen auf und warf ihn auf den zentral stehenden trockenen kleinen Kristallbrunnen. Die Szene wird nun mit Kristallfiguren nachgestellt...Sie betrachtere ihren Avatar Meander, der mit einem ihr noch unbekannten Gott sprach...die Struktur der Ebene wirkte interessant und irgendwie vertraut, ohne dass sie wußte, warum..


Daakon - Erschaffung von Assevai
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Meret-Anit hörte den Schrei und sah den riesigen Feuerball am Himmel, der nun anstelle der Wolkenfeste Licht spendete. Feuer erschien ihr als eine sehr interessante Kraft, und wie der fremde Gott - dessen Namen sie nun ja kannte - das Element verwendet hatte, rief in ihr bizarre Gedanken und Bilder hervor.
"So viele Möglichkeiten, so wenig...", murmelte sie. Ihre Aufmerksamkeit fiel auf Laneo und die ersten künstlerischen Schritte der Mheket.
"So wenig Spielraum...man müsste sich teilen..."

Tanz der Mheket
Laneo
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Die meisten Mheket schlossen sich begeistert dem neuen Tanz an, erfanden mit Laneo's Hilfe neue Figuren, probierten unterschiedliche Rhytmen, Tänze zu zweit, zu dritt und in Gruppen aus...
Eine der älteren Mheket jedoch sprach Laneo an:
"Herr, verzeih, mein Name ist Mhek-ras-hil, "Sieht Regen". Was ist "Schrift" ...diese Sache, dieses "Tanz", dafür braucht man wohl viele und nunja, einigermaßen stabile Glieder", die Greisin hatte einen Flügel in einer Lederschiene an den Körper gebunden (der Flügel scheint mehrfach gebrochen) und einen deutlich schiefen Rücken. Den tiefen Narben im Gesicht nach zu urteilen, hatte die Alte einiges erlebt.
"Es ist gut für die jungen und dank dir und deiner Herrin Talea, werden wir uns noch lange an diese Stunden erinnern. Doch sag, was ist diese "Schrift" von der du sprachst? Und was ist "Musik"?"
Einige der älteren Mheket (wohl die Kameraden der Alten) bildeten einen Halbkreis um Laneo und schauten ihn gespannt an.
Währenddessen überboten sich die anderen Mheket im finden kreativer Tanzbilder und -reigen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
12.09.2011, 20:27
Beitrag: #150
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Zwielichtdschungel - Durstige Dornen

Deimoxys verfolgte amüsiert und mit zufriedenem Glucksen dem Verlauf der Finsternis - speziell dieser Expedition aus kriechenden Wesen, verkrüppelten, großgeratenen Zinuq-Abkömmlingen, die sich langsam ihren Weg durch den nun völlig dunklen Dschungel bahnten. Das musste wohl die Brut der Schlange sein, von der Daakon gesprochen hatte.

Doch dann beendete ein riesiger Feuerball die Finsternis. Das stolze Geschrei des Todesgottes machte klar, wer dieses Werk vollbracht hatte. Deimoxys bedauerte zwar, dass die unterhaltsame Verwirrung vorüber war, musste aber die Macht dieser Schöpfung anerkennen. Und Feuer schien etwas zu sein, das zwar Dunkelheit vertreiben konnte, aber durchaus auch Furcht erzeugen...

Aber nun wollte sie die Macht der Wurzel des Übels nutzen, um den Dschungel noch etwas gefährlicher für die Expedition und alles Leben zu gestalten.

Aus der schwarzen Erde des Dschungels und am Fuße vieler Bäume wuchsen dunkle Ranken mit runden Knospen hervor. Ein Tearim, der gerade auf einem Ast auf Beute lauerte, schaute neugierig zu, wie sich auf einer Ranke in der Nähe die Knospen zu wunderschönen Blüten öffneten. Sie schimmerten hellblau und goldgelb, mit einem zartrosa Glühen im Zentrum. Wie hypnotisiert kletterte er den Baum herab und zu der Ranke - die plötzlich auf ihn zuschoß und sich mit unglaublicher Kraft um seinen Leib wickelte.

Der Tearim brüllte erschreckt und wütend auf und sprang davon - doch sein Sprung war schwach, denn er wurde mit eisernem Griff festgehalten und gestochen, von Dornen, die sich aus der Mitte der Blüten hervorschoben. Die Blüten färbten sich tiefrot als die Blutdornranke ihr Opfer aussaugte. Als sie ihr Mahl beendet hatte, ringelte sie sich wieder zwischen der Wurzeln des Baums zusammen.

Kurz darauf erhob sich der blutleere Leichnam des Tearim. Von furchtbarem Durst getrieben, wankte er langsam mit trübem Blick durch das Dickicht...

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu:


Kontakt | Portal | Nach oben | Zum Inhalt | Archiv-Modus | RSS-Synchronisation