Es ist: 20.09.2017, 04:52 Hallo, Gast! (AnmeldenRegistrieren)
Neue Beiträge ansehen | Heutige Beiträge ansehen


Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 1 Bewertungen - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Herren der Schöpfung - Es beginnt...
15.09.2011, 21:37 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2011 23:03 von Matioki.)
Beitrag: #171
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Deimoxys- das Leben trabt voran

Die dunkle Mutter der Schrecken beschloss in ihrer Großzügigkeit, ihrem Nachbarland neues Leben zu schenken.

Sie sammelte wilde Macht und schickt sie mit ihren Gedanken durch den Dschungel nach Norden bis in die Grünen Wellen. Ein Sturm fegte über das Grasland, wirbelte Erde und Blätter auf, verfestigte sich und das Brausen wich dem schnellen Stampfen von schweren Hufen. Die erste Herde Wellenrenner erschien, gallopierte ein Stück weit gemeinsam und verteilte sich dann über die Grünen Wellen.

Wellenrenner
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
(Korrektur: sechs Beine, nicht sechs Beinpaare - Deimoxys mag zwar ein Faible für vielbeiniges Krabbelzeug haben, aber Pferde mit zwölf Beinen wären dann doch etwas arg viel...)

Abrechnung
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
15.09.2011, 23:58
Beitrag: #172
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Tass' Expedition

Vor nicht wenigen Tagen fanden sie die Quelle dieser komischen Stimme...

...es war ein eigenartiges Objekt; es war eine Kugel mit einem durchgestrichenen Kreis in der Mitte. Sie war vielleicht gerade so groß wie ein Auge. Es strahlte eine dunkle Energie aus, die dafür sorgte, dass die Expedition letztlich scheiterte. Schwer keuchend nahm Tass die Kugel auf. Einer der Tunnler riss ihm im Kampf ein Auge aus. Instinktiv steckte er es sich in die Augenhöhle. Sein Blick normalisierte sich nicht nur; er konnte ALLES sehen, was vor ihm lag.

"...Deimoxys..."

Das Objekt sprach mit ihm...

Deimoxys... ja klar, er musste das Ende des Tunnels erreichen... Kontakt mit den Xycnida herstellen...

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
16.09.2011, 23:59
Beitrag: #173
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
el´Styr - Ni´Miin - die Welt

el´Styr tat wie im sein Herr aufgetragen hatte, suchte Ni´Miin und flog mit ihr um die Welt.

Sie flogen zur Kirche der Schöpfer, zu den Geschichtssängern der Baumhirten, zu allen Völkern und Klassen die die Geschichte aufschrieben, sangen oder sonstwie weitergaben und ihnen allen sagten sie:
"Kommet und höret! Es war an der Zeit das Agga-mem-Neon, der Herr der Finsternis und der Träume, der der da wart seit dem Anbegin der Zeit, euch ein Zeichen sendet. Und so schickte er die Nacht! doch verzagt nicht bald wird sie vorrüber sein und das Licht wird wieder erstrahlen, nicht weil er es nicht dunkel mag, sondern weil er weiss das die Welt das Licht braucht und er sie nicht ins Chaos stürtzen will!"
SORRY
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Unter jeder Oberfläche lauert das Böse !!!
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2011, 16:14 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.09.2011 16:16 von Gordo.)
Beitrag: #174
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der dunkle Hüter - Höhlentunnel

"Sag mal Feuerwesen, die Lavaflüsse hier sehen begradigt aus, war das euer Volk?" fragte der Hüter und konnte sich ein kurzes kichern nicht verkneifen, denn insgeheim konnte er sich nicht vorstellen, dass die Feuerelementare intelligent genug für solch eine Ordnung hatten, aber auch die Netze einfacher Spinnen wiesen eine erstaunliche Symmetrie auf, warum also nicht...

"Und hast du eigentlich einen Namen? Es ist irgendwie lästig immer DU DA zu sagen."


Baumhüter - Der ewige Wald

Unter ihm ruhte der ewige Wald im morgendlichen Nebel. Der feurige Ball am Himmel hing noch tief über dem Horizont und warf ein rötliches Licht über die bewaldeten Hänge. Marmorstamm stand auf einer der wenigen Klippen und beobachtete das prächtige Naturschauspiel, die Götter hatten schon einen bewundernswerten Sinn für Schönheit. Er selbst war erst vor wenigen Tagen im ewigen Wald angekommen, nachdem er eine lange Wanderung durch die großen Sümpfe hinter sich gebracht hatte. Ohne die Hilfe der Stämme aus den Sümpfen hätte er es wohl nie geschafft den Weg hierher zu finden. Doch nun war er hier, er hatte viele unterschiedliche Stämme der Baumhüter dabei treffen und kennenlernen dürfen und ihre Geschichten gehört. Er und seine Gefährten hatten viele Lieder aus ihren Erlebnissen gedichtet und es gab noch so viel mehr zu entdecken. Er war ein Geschichtensänger und er hatte es zu seiner Aufgabe gemacht, jeden Winkel der Welt zu bereisen um auch noch den letzten Stamm zu finden und dessen Land kennenzulernen. Eigentlich hatte er Druide werden sollen, er hatte das Talent dazu meinten sie, doch er wollte lieber singen. Die Gabe Taleas hatte ihm schon seit seiner Zeit als Sprössling tief berührt. Und so begann er ein Lied zu singen. Es handelte von seiner Heimat, den Wäldern von Lohxa nahe dem großen Baum des Lebens und den Göttern, En-Loo dem Schöpfer und Herrn des Lebens, Kalu-Gotel der Regenbogenschlange, der Herr von Licht und Wetter und natürlich Talea der Mutter der Melodien. Plötzlich hatte er das Gefühl, die Bäume sangen mit ihm und während er da sang, rührte sich etwas, ein Baum in seiner Nähe schien sich zu verformen. Eine lange Linie wölbte sich aus dem Stamm hervor, wurde immer erhabener und trennte sich schließlich ganz von ihm. Marmorstamm verstummte und griff danach. Er hielt zu seiner Verwunderung einen langen Stab in der Hand, dessen Spitze von einer feinen Nachbildung des großen Baumes gekrönt wurde. Lange stand er da und schwieg fasziniert und überwältigt von diesem Ereignis. Hatten die Bäume tatsächlich mitgesungen? Hatten sie sich auf diese Art bei ihm für das Lied bedankt? Er musste das seinen Gefährten erzählen. Beschwingt machte sich auf den Weg ins Tal zu dem großen See, dort hatten sie ihr Lager.

Abrechnung der AP u.ä.
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

[Bild: 2.jpg]

Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2011, 18:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.09.2011 20:32 von Tarkos.)
Beitrag: #175
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Die Halbblüter

Es dauerte nicht lange und die ersten Halbblüter gingen aus der Paarung von Ta'riio und Taromm hervor. Sie waren jene die irgendwie 'dazwischen' standen. Sie wurden nicht in solchen Frequenzen wie Ta'riio geboren und auch nicht in einer solchen Menge wie dieser Teil ihres Ursprungs. Es ist schon etwas besonderes wenn Zwillinge geboren wurden. Lange Zeit blieb unbemerkt, dass sie aufgrund ihrer Wurzeln bei den Taromm nicht in das telepathische Netzwerk der Ta'riio einwirken konnten. Es war auch nicht ungewöhnlich, dass sie sich äußerlich durch Details unterschieden, wie zum Beispiel der Augenfarbe oder ungewöhnliche Fellfärbungen.

Als ausgerechnet Raatz eines Tages ihre Macht erkannte, fing er an sie im Namen des ersten Ringes zu versklaven; die Kreuzungen verfügten oftmals über mehr oder weniger magische Veranlagungen, deren Herkunft selbst den Göttern ein Mysterium darstellt. Sie wurden in Kerker gesperrt, isoliert von der Außenwelt, geknebelt und gesteuert von Geistbändigern um einerseits gezüchtet und andererseits auch im Kampf als Waffe benutzt zu werden.

Aufgrund dieser Geschichte pflegen freie Halbblüter sehr starke Bindungen zueinander, man sieht nur selten Angehörige dieses Volkes alleine, da sie sich instinktiv jederzeit dazu verpflichtet sehen auch die Freiheit der anderen zu schützen. Bei der Gruppenbildung kommt es allerdings selten vor, dass zwei Mitglieder dem gleichen Clan angehören; eine Schutzmaßnahme um den Fortbestand der Halbblüterclans zu sichern.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Kennz der weiße Stern - Der Rebell

Awwan, gelang es Raatz davor zu stoppen ihren gemeinsamen Sohn Kennz dieses Schicksal zukommen zu lassen. Sie wendete geschickt Raatz eigene Vorgehensweise gegen ihn, nur um dieses unschuldige Wesen zu schützen. Ein Ur-Instinkt, das Leben zu schützen, den sie beibehielt nachdem sie von einer Bahromm zur Taromm wurde.

Kennz hatte viele Beinamen. Er wurde von den einen Blausicht genannt, wegen seiner knallblauen Augen, andere nannten ihn den 'Geringelten', da sein Schwanz die Form einer Spirale hatte, die meisten jedoch nannten ihn den 'weißen Stern', da sein Fell sogar heller war als das seiner Mutter und Nachts das Sternenlicht reflektierte. Kennz der weiße Stern ragte nicht nur als Erstgeborener der Halbblüter unter der Menge hervor; er war überaus intelligent und neugierig, wohl die zwei besten Dinge die er von seinen Eltern erbte. Doch er war nicht so ganz anpassungsfähig; oft geriet er mit seinem Vater in Streit. Bei einem reinblütigen Ta'riio wäre dies ein Zeichen gewesen, dass der Nachwuchs sich normal entwickelt, doch Kennz war ein Halbblut, eine Mutation, die Konsequenz dessen was passiert wenn Götter die Dinge einfach zulassen.

Stille Zweifel und Fragen an seiner eigenen Verwendung plagten ihn, seine Art stammte schließlich aus keines Gottes Hand direkt. Sollte das etwa heißen er wäre weniger wert als die anderen? Als ob er nicht sah was sein eigener Vater mit den Halbblütern anstellt. Machte ihn etwa der Status des Primus etwa mehr wert?

Kennz hatte es satt, er wollte nicht hofiert werden, ihm ging das Treiben seines Vaters gegen den Strich. Und noch dazu sollte er Daakon getauft werden, etwas was er ablehnte. Nein, nicht nur ablehnte; er würde bis zum Tod kömpfen und in Kauf nehmen als Grohm zu enden sollte sein Vater es wagen das Ritual einzuleiten! Die Wurzel des Streits mit seinem Vater war nicht etwa die latente Streitsucht die selbst in ihm lag, sondern schon das widerlichste Gefühl, das er von sich selber kannte; abgrundtiefer Hass.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Kennz - Die Revolte (Erster Teil)

Er wollte es einfach nicht mehr hinnehmen. Ständig wurde er hofiert und ermahnt sich an das Zeremoniell zu halten. Kennz wollte etwas machen! Er wollte nicht immer nur darüber reden, sondern auch selber seine Hände an die Dinge legen die ihm die Grauen, seine Lehrmeister, beibringen wollten. Schließlich machte einen das bloße Gerede vom Trommeln noch lange keinen Trommler. Aber irgendwer, entweder sein Vater, oder seine Mutter hatten immer irgendwas gegen seine Umtriebigkeiten. Er könnte sich ja irgendwas antun und es wäre ja ach so Schade um den Leib des Quasi-Thronfolgers. Als ob der Sohn ein Interesse daran hege sein eigenes Fleisch zu versklaven. Daakon sollte kein Anspruch an ihm erheben dürfen, eher würde er sich selbst mit Flammpuder selber einäschern!

"Junger Herr, es ist alles bereit für eure Aufnahme!", es war Lanti einer der grauen Geistbändiger die Kennz als Leibwächter dienten.
"Ach, lass mich doch alleine, du weißt selber dass ich es nicht will!", schnauzte ihn der angehende Thronfolger an.
"Durchaus allerdings hat euer Vater es so verfügt... ...da fällt mir gerade ein, soll ich euch noch etwas besorgen?", das war das Codewort. Lanti war einer der wenigen Leibwächter die auch gerne mal eine Ausnahme machten und der Einzige der nie seine Kräfte gegen Raatz' Sohn erhob. Häufig büchste sein Schutzbefohlener natürlich aus um die Welt zu erkunden.
"Ich bemerke gerade, ich habe meine Kette vergessen...", der junge Mischling griff sich an den Hals um die Kette aus Eisen und Knochen abzunehmen und drückte sie seinem Leibwächter in die Hand. Lanti schaute kurz in seine Hand und blickte wieder auf.
"Wo habe ich sie diesmal gefunden?"
"Unter dem Schlangenschädel!"
Lanti drehte sich um und machte sich auf zu den Gemächern seines Schutzbefohlenen. Kennz sah ihm noch nach, als Lanti endlich um die Ecke verschwand machte er sich auf. Er hatte noch eine Lederrolle mit kleinem Gepäck geschultert und huschte eilig durch die Quartiere. Auf seinen Abenteuern durch die Ringfestung fand er immer wieder verlassene Gänge die er dann auch nutzte um unbemerkt von den Wachen auszubrechen.

Nur noch ein paar Schritte und er würde den Tunnel erreichen der direkt ans Tränenmeer führt. Er zwängte sich mit dem Kopf voran durch die Spalte. Der Ta'riio in ihm befähigte ihn dazu überall dort hineinzupassen wo er auch nur den Kopf hineinstecken konnte. Es war mühsam, doch diese Mühe belohnte ihn. Unterwegs hatte er einen Überblick über den Festungshafen und die geheime Seeflotte des ersten Rings. Es waren schon fünzehn Schiffe, Kriegsschiffe aus Stahl, die mit den neuartigen Flammpuder-Geschützen bestückt waren. Kennz mochte diese Dinge nicht. Sie wurden von Versklavten gebaut, von Versklavten betrieben und befehligt von den Wenigen die die Ketten der Versklavten hielten.

Dann war da ein ganz schmaler Spalt durch den das Tageslicht schien. Er war hier schon oft gewesen. Kennz setzte sich auf seinen Lieblingsfelsen von hier aus konnte er die atemberaubende Küste eines Landes sehen, dessen Namen er nicht kannte. Diesen Blick für die Natur schien er eindeutig von seiner Mutter geerbt zu haben. Er wollte ausbrechen, doch wie sollte er dies tun? Er wollte weg vom Seelenpfad, dem eiskalten Griff seines Vaters, doch er konnte nicht, er wollte und konnte die anderen Halbblüter nicht im Stich lassen. Er empfand ihre Misere als seine Verantwortung, als Kind bekam er Albträume von den Geschichten über die Grohm, wie sie Nachts kämen und kleine Rattenkinder stahlen. Und während dieser Albträume zeigten sich seine Mächte auf fatale Art und Weise. Er wirkte seine Magie unkontrolliert und sprengte einmal sogar versehentlich den Wohntrakt der Sklaven im Schlaf. Genau dies veranlasste seinen Vater die Halbblüter zu versklaven. Stets gab er sich die Schuld...

"Junger Herr..."
"Lanti!?"
"...ich habe einen Entschluss gefasst. Ich werde mit euch gehen! Ich bringe euch an Bord eines Schiffes!"

Kennz drehte sich um, es war Lanti. War er ihm gefolgt? Wie konnte das sein? Doch dann fiel ihm ein, dass Lanti ja seinen Lieblingsplatz auch kannte.
"Am schsten Anleger ist bald Wachwechsel, wenn du dich beeilst kommst du vielleicht zwischen den Posten durch!"
Es waren zwar nur wenige Worte, doch sie gewannen Kennz' Vertrauen sofort. Man musste es wenigstens versuchen...

Das Letzte woran er sich erinnern konnte war wie plötzlich ein stechender Schmerz seinen Schädel zu spalten schien. Als er wieder aufwachte war er an einer Liege gefesselt und eine bekannte Stimme schritt langsam um ihn herum.
"Na, Sohn? Was hast du dir wohl dabei gedacht!? Denkst du etwa du könntest dem Taufritual entgehen?"
Verwirrt schaute sich der weiße Stern um. Lanti lag tot in der Ecke, die Augen waren geplatzt aus Mund und Nase liefen noch Blut. So sprang Raatz mit allen um, die er des Verrats auch nur verdächtigte.
"Bastard!...", keuchte Kennz wütend.
"Oh nein, der einzige Bastard hier im Raum bist DU!"
Seinen eigenen Sohn als Bastard bezeichnen, dazu fehlte Raatz, wie man unweigerlich erkennen musste, nicht viel.
"Ich habe es so satt! Ich schenke dir ein Leben in Freiheit und wollte dir meine Macht vererben und du bist so undankbar und denkst nur an dich selber!"
Raatz sah den Aufbau des ersten Rings als sein Vermächtnis an die Welt. Im Geheimen wurden sehr viele Technologien von dem Kult entwickelt, nur die wenigsten brachten allerdings konstruktiven Nutzen.
"Was willst du tun? Deinen eigenen Sohn in Ketten legen?"
"Sieh an... ...der junge Herr hat es erfasst. Genau das! Ich bin endgültig fertig mit dir."

Dann wurde Kennz wieder ohnmächtig. Als er im Koma darüber nachdachte, erkannte er was sich wirklich abspielte; sein Vater muss Lantis Geist persönlich versiegelt und seinen Körper gesteuert haben. Nur die stärksten Geistbändiger waren fähig Körper fernzusteuern und ihre Fähigkeiten zu nutzen...

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2011, 20:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.09.2011 15:38 von Anath.)
Beitrag: #176
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Entstehung von Phanea und der "Kristallpforten" auf der ganzen Welt, in der Leere und im Mahlstrom
Meret-Anit kehrte mit den Seelen ihrer Völker unbehelligt zurück in ihre Heimatebene. Ein ständiges Flüstern und Rauschen klang aus ihren Flügeln, Punkte leuchteten immer wieder auf. Sie betrachtete ihre Kristallschwingen ausgebreitet vor einer der Spiegelwände in ihrer Höhle und lächelte. Dann erstarrte das Lächeln. Sie fühle mehrere kleine Nadelstiche, als sich neue Funken bildeten, Funken, die ihre waren und doch nicht bei IHR waren. Funken, die sie aus der Heimat der Ta'riio aufflackern fühlte...die erstrahlten...und dann gebeugt wurden. Die Augen ihres Spiegelbildes blitzten rot auf, doch sie hob schnell die Hand, als wolle sie sich selbst zur Ruhe ermahnen. Sie war im Gespräch mit Daakon zu abgelenkt gewesen, um die vielen kleinen Nadelstiche zu spüren. Hatte Daakon sie abgelenkt und betrogen? Oder würde er - nachdem auch er sich wieder seinem Tagewerk widmen konnte - nun ebenfalls die Funken bemerken....
Anhand des seltsamen Gefühls, dass mit den Funken einherging, einem falschen, stagnierenden Gefühl erkannte sie, dass sie das Bild, welches ihr bereits früher aus dem Spiegel entgegengelächelt hatte, umsetzen musste.

Sie trat an das Netz der Veränderung heran und strich über den Kristallstamm. Dann löste sich ihre Gestalt nach und nach auf, bis sie nur noch eine flüssige Ansammlung von Kristallen war.
"Phanea ..", murmelte sie.
Gleichzeitig huschten Millionen und Abermillionen Eindrücke der "Welt" auf sie ein, Bilder bestürmten sie, Fragmente des Zwielichtdschungels, eine Höhle im Tränenmeer, ein dunkler Tunnel, ein Berggipfel, ein Kristallbröckchen auf einem Stern...kombiniert mit einer Vielfalt an Gerüchen, Geräuschen, Stimmen, Gedanken...

Überall auf der "Welt", auf den Sternen, in der Leere sowie im Mahlstrom, wo eigentlich noch gar keine feste Substanz Land oder Meer gebildet hatten, erschienen kleine Kristallseen.
Kristallpforten
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Gleichzeitig breitete sich die neue Ebene "Phanea" aus, um alle diese kleinen Tore miteinander zu verbinden. Zukünftige Tore sind auch automatisch an das Netzwerk angebunden.
Phanea
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Dann wandte sie sich den vielen Seelen in ihren Flügeln zu und sandte sie nach Phanea. Die Tapfersten und Verdientesten jedoch behielt sie zurück und formte aus ihnen - die Thecar, die Ahnenwächter.
Den ersten von ihnen, Tkrm jedoch entband sie von einem Heimattor...er sollte in der Lage sein, frevlerische Herzen überall finden zu können.
"Geht hin und schützt die Tore. Wägt jeden nach seinem Gewicht. Wägt das Herz gegen die Absicht. Wägt die Last gegen die Opfergabe. Schaut in die Augen und Herzen...und seid gnadenlos gegen die Frevler", , befahl sie ihnen.
"Erhöret auch die Bitten an mich. Wer bittet und euch nährt, der möge vor mich treten. Die Seelen meiner Völker jedoch lasst mit leichtem Herzen herein."

Die Göttin beobachtete, wie die Thecar entschlossen zu ihrer neuen Aufgabe aufbrachen und setzte sich entkräftet auf einen kristallenen Sessel. Sie musste nachdenken, was sie wegen der Nadelstiche unternehmen würde.
In einer unwilligen Geste schloss sie dann jedoch das Tor vor einem Volk und deren Blutlinien: Ta'riio, Ta-romm und Halbblüter würden sehr, sehr hohe Opfer zahlen müssen, um nach Phanea eingelassen zu werden.
Nach einem weiteren Gedanken versiegelte sie die Tore gegen Kreaturen des Feuers. Da ihre Wächter überall waren, konnte sie im Nachhinein immer noch Ausnahmen machen.

Nach einem weiteren Moment straffte sie die Schultern und machte sich bereit ihren Avatar zu suchen. Sie entschied sich, später Agga-mem-neon und Kalu-Gotel aufzusuchen. So teilte sie zunächst Mhek-anri, während seiner täglichen Meditation mit, welche Kunde die Geschichtssänger und Boten unter den Völkern verkünden sollten. Auch die Thecar sollten - wenn angesprochen - erklären, was es mit den neuen Pforten auf sich hatte.

Mhek-anri jedoch ging zu den Geschichtensängern der K'ssa, der Mheket, der Bahromm und vieler anderer Völker (nicht zu den Ta'riio und Blutsverwandten) und bat sie zu verkünden:

"Meret-Anit hält ihre schützende Hand über die Reisenden der Völker. Wer an einen anderen Ort gelangen muss oder will, spreche zu den Thecar und biete ihnen als Dank ein angemessenes Opfer. Alsdann wird sich dem Reisenden ein Weg öffnen, mit dem er in der Dauer eines Augenblinzeln so nah an den von ihn gewünschten Ort wie möglich kommt. Die Distanz spielt keine Rolle. Die Schöpferin fühlt sich den Wesen der Welt gewogen und öffnet ihr Ohr für die Eifrigen, die Wissbegierigen und die Verdienten...wer die Last und Verantwortung des Wandels und der Veränderung tragen will und bereit ist, ihr zu dienen, möge mit seinem Anliegen ebenfalls vor die Thecar treten. Doch fürchte sich der, der die Thecar oder Meret-Anit betrügen will. Er wird erkannt werden."

Thecar, die Ahnenwächter
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.


Abrechnung
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
17.09.2011, 20:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.09.2011 20:53 von Tarkos.)
Beitrag: #177
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der Grohm und das Holz

Der Grohm musste schon sehr angestrengt nachdenken um die Frage des dunklen Hüters zu beantworten.

"Die Flüsse sind von Pelzviechers... ...machen komische Sachen mit Feuer... ...machen Metall... ...wenn ich kommen die immer schrei'n 'Grohm', mir nix wissen was ist..."

Angestrengt schaute der Grohm in Richtung der Stadt.

"Werden nicht leicht... ...du haben Plan?"

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
18.09.2011, 09:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.09.2011 09:11 von Anath.)
Beitrag: #178
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Bei den Ta'riio - Seelenpfad

Tkrm , der einzige der Ahnenwächter, der sich unabhängig von einem Heimattor bewegen konnte, folgte den Nadelstichen, die seine Göttin gespürt hatte.
Durch die neuen Portale war es ihm ein leichtes, innerhalb eines Augenblinzelns von einem Ort zum anderen zu reisen. Sehr schnell nährte er sich so den Portalen auf dem Seelenpfad, der schroffen Insel am Westrand des Tränenmeers. Er wusste nicht, was die Quelle war und warum seine Göttin diese Funken als stagnierend empfunden hatte. Er folgte - wie alle Thecar - seinem Auftrag, ohne Fragen zu stellen.

Er begann damit, den Seelenpfad sowohl ober- als auch unterirdisch abzusuchen. Die Reize waren hier stärker als irgendwo anders auf der Welt, allerdings war es auch schwer, die vielen kleinen Quellen zu finden...es schien sich nicht um eine geballte Quelle zu handeln, die es einfach gemacht hätte - sondern viele kleine diffuse Funken.

Die Ta'riio, denen er auf seiner Suche unweigerlich begegnete, ignorierte er. Ein Wesen kreischte, als er aus einem Tor in einer Art Wohnhöhle (?) oder Lager herauskam. Es schien gerade die anwesenden beiden Wächter mit Gegenständen zu bewerfen, was diese jedoch schweigend ignorierten. Auch ihn ignorierten sie, da er nicht zu ihrem Auftrag gehörte.
So machte er wieder einen Schritt rückwärts zurück nach Phanea und suchte die nächste der vielen Türen aus, um ein anderes Gebiet beim Seelenpfad nach einem der vielen Funken zu durchsuchen. Früher oder später musste er bei dieser Methode doch einen Funken finden...

Tkrm
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2011, 09:59
Beitrag: #179
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Mheket und K'Ssa

Die Beziehungen zwischen den beiden Völkern verbesserten sich in der Zeit nach dem ersten Rat der Völker stetig.

In Lohxar beteiligten sich die Mheket zunehmend aktiv an dem Betrieb und dem Ausbau des Tempels. was unter anderem dazu führte, dass auch 'Der Wandlerin' ein Schrein errichtet wurde, und die Geschichtensänger und Tänzer der beiden Völker sich vermischten und neue Formen ihrer Kunst entwickelten.

In Meret-Amu zeigten sich die Abgeordneten sehr interessiert an den Schreib-Schulen. Auch wenn sie eher zu der 'Schule des sprechenden Leders', wurden sie in beiden Schulen recht offen empfangen.
Reservierter reagierten die Mheket bei Fragen nach der Kanlisierung von Wandlungsenergie. Über ein oberflächliches, wenn auch dennoch informatives, Geplänkel kam man selten hinaus.

Geminsam mit den Gelehrten ('Grauen') der Bahromm, begann die Entwicklung einer einfach zu verwendenden Universalschrift, um die diplomatische Kommunikation zwischen den Völkern zu erleichtern.

Info's
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.

Mein nächstes Projekt: Solo-Dungeon
[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
Webseite des Benutzers besuchen Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
19.09.2011, 10:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.09.2011 10:41 von Anath.)
Beitrag: #180
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Smokin Red'
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Mheket und K'Ssa
Auch in Meret-Amu und entlang der leuchtenden Schneise bis zum glühenden Meer entstanden mehrere Tempel zu Ehren der Göttin. Da die Kssa sich als sehr wissbegierig und fähig zeigten, wurden die geschicktesten von ihnen zu Wissensbewahrern ausgebildet.

Die "Grauen" wurden bei den Mheket in Sternendeuter umbenannt, erfüllten jedoch dieselbe Funktion.

Bezüglich ihrer magischen Talente gaben sich die Mheket zurückhaltend...bis zu jenem Tag, als die "Kristallpforten" erschienen. Es war der unmissverständliche Wunsch der Göttin, dass auch andere würdige Wesen ihre Kunst empfangen durften. Also ermutigten die Mheket in Lohxa die K'ssa, sich vorzubereiten, das Angebot der Göttin abzuwägen und erboten sich, den von Meret-Anit gesegneten durch Wissen und Hilfe zur Seite zu stehen. Sie würden ihr Wissen nicht jedem, den Auserwählten Meret-Anits jedoch rückhaltlos offenbaren.

Selbiges boten die Mheket in Meret-Amu den von ihnen beherbergten Botschaftern anderer Völker an.

Spoiler
Klicke hier, um den versteckten Text anzuzeigen.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu:


Kontakt | Portal | Nach oben | Zum Inhalt | Archiv-Modus | RSS-Synchronisation