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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
19.09.2011, 21:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2011 09:01 von Gordo.)
Beitrag: #191
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der dunkle Hüter und der Grohm - Unter-Erdhausen

Tarkos post
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Warum musste diese kleinen Pelzwesen auch angreifen, als sie den Grohm sahen, begannen sie sofort mit aggressiven Versuchen ihn zu vertreiben. Das konnte der dunkle Hüter nicht akzeptieren, der Grohm war bislang seine einzige Möglichkeit an die Oberfläche zu gelangen. Zudem machte ihn diese, in seinen Augen, blinde Ablehnung unglaublich Wütend, nie mehr würde sich von jemandem Herumschubsen lassen, dass vermochte allein die dunkle Mutter der Schrecken. Und so ließ er seine langen stacheligen Arme über die Ta'Riio peitschen, die Verwundung durch seine Stacheln bewirkte eine schnelle Lähmung bei ihnen und hier und da warf er eine Beere in ihre Richtung, mal sehen wie groß der Spieltrieb des Grohms war. Der erste Angriff war schnell abgewehrt, die pelzigen Wesen waren eindeutig nicht auf eine derartige Gegenwehr eingestellt gewesen. Die meisten lebten noch, der Hüter in ihm war also noch nicht ganz verschwunden. Der Grohm explodierte gerade wieder durch den Verzehr einer Beere und riss ein großes Loch in eine der Behausungen. Verdammt er musste besser aufpassen, der Grohm war viel zu nahe gewesen und hätte ihn beinahe angesengt, er lachte hysterisch und seine knarzende Stimme hallte von den Wänden wieder. Er ging zu einem der gelähmten Ta'Riio und sah Angst in dessen Blick, gut, dass würde der großen Mutter gefallen und im selben Moment empfand er Mitleid mit dem kleinen Wesen, es war genauso Hilflos wie er es war, und er streichelte sanft über sein Fell. Er wusste nicht wie sein Gift wirkte, also warf er sich den Ta'Riio über die Schulter ... halt da waren auch Stacheln ... also griff er einen anderen Ta'Riio, warf noch ein paar Beeren in Richtung der sich nähernden Geräusche und verschwand in Richtung der Höhlen.

Als der dunkle Hüter bereits ein gutes Stück von der Stadt der Pelzlinge entfernt war, zuckte er zusammen, eine unglaubliche Macht war entfesselt worden. Er wusste nicht woher er das wusste, doch war sich dessen absolut sicher. Waren die Pelzlinge vielleicht doch im Besitz größerer Macht als es zunächst den Anschein gemacht hatte? Er drehte sich wieder um und verschwand in den Höhlen, er würde vorsichtiger sein müssen, vielleicht konnte ihm sein kleiner Gast ja helfen.

Hüter-Gift
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19.09.2011, 22:59
Beitrag: #192
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Xycnida - Unbewegliche Diener

"Seid ihr so dreist oder ist euer Gehorsam so absolut? Dann muss euer Herr wohl groß sein - aber auch ihr werdet von selbst huldigen, wenn ihr die Größe unserer Entsetzlichen Herrin erkennt!"

Ocydna bündelte ihre schlimmsten Eindrücke ihrer Göttin und sendete sie durch die Priesterin zu den Thecar - doch an ihren beiden Geistern prallten sie ab und trafen wieder die Priesterin, die unter diesem Ansturm zusammenbrach.

~Wie seltsam...~ dachte die Hohepriesterin, als der Kontakt zu ihrer Dienerin abbrach. ~Diese Fremdlinge müssen wohl sorgsam behandelt werden... ich muss dies überdenken.~

Xycnida - der Schwefelsee

In einem weit entfernten anderen Winkel des Grottennetzes trieben Drohnen eine Einheit von Wühlasseln voran. Es wurde eine weitere Vorratsgrotte benötigt – eine Sektion der Asseln hatte sich zu schnell vermehrt und wurde nicht für Grabarbeiten benötigt. Folgerichtig wurden die Tiere getötet und ihr Fleisch zur Königin und den Älteren Schwestern gebracht. Mehrere hundert verwertbare Chitinpanzerteile warteten nun auf einen Lagerplatz.

Plötzlich brachen die Wühlasseln durch eine Wand in eine bereits bestehende Grotte. Verwirrt blieben sie stehen. Mit einem kurzen Klicken schickten die Arbeiter sie zur Seite und betraten die Grotte. Sie war nicht völlig dunkel – ein riesiger, gelblich glühender Fleck befand sich in ihrer Mitte, umgeben von blassen Pilzen. Dampf schwebte langsam empor und verschwand in der Dunkelheit in den Höhen des gewaltigen Raumes, um dann wieder an den Felswänden herabzusickern und in kleinen Rinnsalen zurück in die Mitte der Grotte zu fließen. Gelbliche Verkrustungen, wie leuchtender Schimmelpilz, zogen sich über die Wände.

Ein Arbeiter tastete mit einem Zangenbein nach einem Rinnsal. Es fühlte sich kühl an. Er ging mit den anderen Drohnen tiefer in die Grotte. Sie war nicht von der perfekten Kugelform der übrigen Wohn- und Lagerräume, eher schlauchförmig und leicht gekrümmt. Der gelbliche Fleck war nun als ein dampfender See zu erkennen, der Wärme und einen scharfen Geruch ausstrahlte. Die Drohnen trieben eine Wühlassel hinein. Das Tier krabbelte am Ufer herum, stakste dann durch flaches trübleuchtendes Wasser und steckte seine Schnauze hinein. Seine Kiefer klickten als es neugierig trank. Dann stieß es ein hohes Pfeifen aus und seine Glieder zuckten krampfhaft. Kurz darauf rollte es sich zu einer Kugel zusammen, die ein Stück in dem See einsank und dann auf dem Wasser trieb. Zischend stieg Dampf von der leblosen Assel auf.

Die Drohnen beschlossen, die unheimliche Grotte zu verlassen und die Priesterinnen zu verständigen...

Abrechnung
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21.09.2011, 08:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 13:05 von Gordo.)
Beitrag: #193
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Loo-Kii - Zwielichdschungel

Die Bäume im Dschungel waren schwer in Mitleidenschaft gezogen, die Baumhüter kamen mit der Pflege und dem Schutz der Bäume nicht hinter der Fresssucht der kleinen Kletterstachler her. Es war eine unnatürliche Sucht, von der die kleinen Tiere nun schon seit geraumer Zeit besessen waren. Das Gleichgewicht des Waldes drohte zu kippen und auch viele Baumhüter selbst hatten schon schweren Schaden genommen, als sie im Schlaf von Horden von fresswütigen Nagern angefallen wurden. Dazu kamen diese seltsamen Ranken, die zwar die Hüter nicht betrafen aber alles andere Leben des Waldes anlockten um es dann seiner Lebenskraft zu berauben. Das allein wäre kein Problem gewesen, es gab auch andere Jäger unter den Pflanzen, doch die Opfer der Blutdornranken führten danach, obwohl tot, ein unnatürliches Leben in dem sie im Wahn weitere Lebewesen angriffen und ihrerseits aussaugten. Loo-Kii hatte sich einige Zeit genommen die Geschehnisse zu beobachten und gab somit auch seinem Herrn En-Loo die Gelegenheit sein ungutes Gefühl zu bestätigen.

En-Loo - Ab-Tzu

En-Loo war außer sich, wer wagte es das Gleichgewicht des Lebens so ins Wanken zu bringen, seine Wut setzte ein dumpfes Grollen in die Erde, welches überall auf der Welt dumpf im Erdreich zu hören war. Doch noch zügelte sich der Gebieter der Erde, die Schuld lag nicht im irdischen Leben, eine andere Gottheit musste diesen Frevel begangen haben. Er hatte sich bislang nicht sonderlich für die Absichten der Anderen interessiert und lieber die Einsamkeit und Ruhe des Ab-Tzu genossen, doch nun schien eine Klärung unausweichlich. Doch zunächst würde er das Gleichgewicht der Welt wieder herstellen. Er berührte die Wurzel des Baumes des Lebens und schickte einen Hauch seiner Macht hindurch.

Der Baum des Lebens - Der Schrecken hat ein Ende

Es war ein heiterer Tag, nur einzelne Wolkeninseln verteilten sich über den Himmel und die große rote Scheibe von Assevai glühte am Himmel und wärmte das Land. An der Quelle des Lebens ruhten sich gerade einige Gruppen von Baumhütern von ihrem Kampf gegen die Kletterstachler aus und einige pflegten mit dem heiligen Wasser ihre Wunden. Dann zeigte plötzlich einer der Hüter aufgeregt in die Richtung des großen Baumes. Die Anderen folgten seinem Blick und ein lautes Raunen ging durch die Gruppen, der Baum des Lebens war erblüht, das erste Mal seit seiner Erschaffung. In allen erdenklichen Farben strahlten seinen Blüten hoch oben im Blätterdach, kaum noch ein grünes Blatt war auszumachen, und von den Blüten löste sich der Blütenstaub und trieb wie von Geisterhand entgegen allen Winden über den Zwielichtdschungel und legte sich auf ihn nieder. An diesem Tag hörten die Blutdornranken auf zu existieren und ihre Opfer hörten auf, sich an ihr unnatürliches Leben zu krallen. Auch der große Hunger der Kletterstachler war verschwunden, was die Baumhüter dazu veranlasste in Scharen zu dem Baum zu pilgern um ein großes Fest am Fuße des Baumes zu feiern und um zu beten.

En-Loo - neues Leben im ewigen Wald

Zufrieden glitt En-Loo durch sein Reich, das Gleichgewicht war wieder hergestellt. Und da er gerade wieder guter Laune war brachte er dem ewigen Wald noch ein ganz besonderes Geschenk, die Baumdrachen.


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21.09.2011, 21:35
Beitrag: #194
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
'Wolkenkönigreich - 'Sein Ebenbild' & Bahromm

Während sein Herr in der Finsternis weilte spürte 'Sein Ebenbild' seinen Wunsch Kontakt zu der anderen Gottheit des Wassers herzustellen wie seinen eigenen.

Ab-Tzu, ein ewiger Ozean, eine andere Ebene des Wassers. Logik liess darauf schließen, das diese und das 'Wolkenkönigreich' irgendwo miteinander in Verbindung stehen sollten.

Der Avatar Kalu-Gotel's befahl einigen Bahromm im 'Wolkenkönigreich' nach einer solchen Verbindung zu suchen.

Das 'Wolkenkönigreich', der 'Welt' um einiges ähnlicher als die meisten vermuteten. Die Landschaften, zwar aus Wasser in all seinen Zuständen, spiegelten dennoch die Landschaften in der materiellen Ebene.
Und auch hier gab es Leben, bisher größtenteils ignoriert vom Herren dieser Ebene, dessen Interesse von den vielfältigen Entwicklungen auf der 'Welt' abgelenkt war.
Die 'Nebelgreifer' und die Bahromm stammten ursprünglich von hier, doch bei ihrer Suche entdeckten die Wolkenelementare Spuren von weiteren Wesen, Höhlen und Gänge in den Gebirgen und darin, Nester aus Schnee, mit Eiern, deren Schale aus einem seltsamen Eis-ähnlichen Material zu bestehen schien.
Sie beschlossen, einige Exemplare mitzunehmen, um sie von ihren Gelehrten untersuchen zu lassen.

Und sie fanden, am Grunde eines Meeres, einen Riss, der in eine andere Ebene zu führen schien.
'Sein Ebenbild' machte sich, als er davon erfuhr, sofort auf um diese fremde Ebene zu erkunden.

Als er sich durch den Riss zwängte, passierte etwas unerwartetes. Zwischen dem 'Wolkenkönigreich' im 'Himmel' und Ab-Tzu in der Erde, lag auch 'Die Welt', und der Riss öffnete sich und eine scheinbar endlose Masse an Wasser ergoss sich nun in sie.
Sofort begann der Avatar den Riss zu schließen und spürte dabei plötzlich die Präsenz von Wasserelementaren in seiner Nähe.
Doch er ließ sich in dieser kritischen Phase nicht ablenken, und schließlich gelang es ihm den Riss abzudichten.
Er wandte sich an die Wesen in seiner Nähe: "Entschuldigt den Aufruhr, dies war nicht meine Absicht. Befinde ich mich hier zufällig in Ab-Tzu?"


'Die Welt' - 'Das Endlose Eismeer'

Zum Glück für die meisten Wesen der 'Welt', vielleicht lag es auch an En-Loo's wohlwollendem Einfluss, ergossen sich die Wassermassen nur in den elementaren Mahlstrom, und und umflossen die existierenden Länder mit ihrem eiskalten Wasser. Eisschollen und -berge schwammen so dicht, dass man es nahezu als festes Land ansehen konnte, aber alles war ständig in Bewegung, Brocken brachen ab und die Platten schwankten.

Kurze Zeit später konnten aufmerksame Besucher Bewegungen auf dem Eis erkennen.


'Die Wolkeninseln' - Neue Werkstoffe

Die Bahromm hatten inzwischen die Eigenschaften der Eierschalen untersucht und für äußerst interessant befunden. Die Schalen schmolzen nicht wie Eis. Sie liessen sich unter leichter Wärmeinwirkung zwar formen, ohne größeren Druck blieben sie aber stabil und behielten selbst bei großer Hitze ihre Form.
Dieser neue Werkstoff weckte schnell das Interesse der anderen Völker (zumindest der K'Ssa Wink), und so begann ein reger Handel mit den Eiern.

Einige gingen jedoch beim Transport verloren, und die Wesen in ihnen schlüpften, so kamen die Frostkobolde in die Welt.
Abrechnung der Aktionspunkte u.ä.:
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Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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22.09.2011, 02:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.09.2011 12:06 von Shiyan.)
Beitrag: #195
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Hach, wie die Zeit vergeht
Das Leben wuselt vor sich hin
Eine ganz eigene Melodie erzeugend
Sodass man einfach nur zuhören will
Beobachten wie sich die Welt entwickelt
Mit den Wesen darauf lachen und weinen...

Beinahe vergisst man schnell dabei
Dass man selbst mit ihr Schicksal bestimmt
Und so ist es nun doch längst an der Zeit
Dass Talea mal wieder was unternimmt

Die gemalte Welt

Talea lauschte ganz entspannt den Klängen der Welt, die sich immer wieder in ihrer Ebene einfanden und blickte gedankenverloren hinunter... Sie lauschte den Gesangsversuchen Zzmiyas und inzwischen vieler weiterer Geschichtensänger... Musterte die Tänze der Mheket... und entdeckte plötzlich andere tanzende Wesen: Klein und hässlich waren sie und was man von ihrer Lyrik hörte, hätte man eigentlich lieber nicht gehört. Dennoch waren sie da und auch wenn sie sich regelmäßig gegenseitig zerfleischten, sah es nicht so aus als ob sie bald wieder verschwinden würden. Vielmehr schienen sie sich sogar noch deutlich schneller zu entwickeln als all die anderen Lebewesen auf der Welt. Doch so klein, hässlich und unbegabt - also ehrlich, das wollt ihr 'Tanzen' nennen? - sie auch sein mögen, warum sind sie ihr bisher kaum aufgefallen? Zumal sich momentan dort faszinierende Geschichten abzuspielen scheinen.

Talea wanderte durch ihre Ebene zu dem inzwischen regenbogenfarbenen See und kam ein wenig ins Grübeln: Was sie wohl sonst alles verpasste? Gerade als sie mit diesen Gedanken den Farben-See erreicht, sollte dieser sich auch schon zur Antwort formen. Inmitten des Sees entstand ein Berg aus bunter Flüssigkeit und als dieser wieder in sich zusammenfiel, hinterließ er einen schillernden vielfarbigen Reif von etwa 2 Metern Durchmesser. Neugierig schwebte Talea hindurch und fand sich auf der Welt wieder. Nun... es sah zumindest aus wie die Welt, doch wirkte alles wie gemalt mit Pinsel und Wasserfarben. Talea flog umher, versuchte etwas von der Farbe zu verschmieren und musste feststellen, dass dies wohl doch größerer Anstrengung bedurfte. Sie sah Zzmiya aus dem Zwielichtdschungel an das große Tränenmeer treten, hörte, wie sie gemeinsam mit ihren Begleitern Lieder über schreckliche Blutleere, schmerzhaft anhängliche Krabbenwesen und schleimige, aber friedliche Schnecken sang. Kaum nahm Zzmiya einen Schluck aus dem großen Meer, spuckte sie auch schon wieder aus und ein neues Lied über verfluchtes, schier endloses Wasser begann. War da nicht eben noch etwas im Unterholz, fragte sich Talea und gerade als sie das dachte, liefen die Farben wieder zurück, um genau jenen Moment nochmals erscheinen zu lassen...


Zzmiya und Mhek-lanwara

Mhek-lanwara kannte diese Stelle gut. Kaum ein anderer Mheket kam hierher und so konnte sie die sich stets wandelnde Landschaft in Ruhe als Inspiration für neue Tanzbewegungen nutzen. Anmutig glitten ihre Tatzen über den Abhang. Als dieser sich langsam hob, nutzte sie dies für einen kräftigen Sprung, um zwei Flügelschläge später sanft auf einer neu geformten Hügelkuppe zu landen. Sie war so in den Tanz im Einklang mit der Landschaft vertieft, dass sie den näher kommenden Gesang zunächst garnicht bemerkte. Zunächst erinnerte dieser sie an Laneo, doch fehlte diesem Gesang ein wenig die Vielfalt und mancher Ton klang ein wenig so, als ob er dort besser nicht so gesungen worden wäre. Dennoch begann der Rhythmus sie zu packen und nur wenige Augenblicke später, tanzte sie schon zu diesen fremden Gesängen, nur nicht mehr ganz im Einklang mit dem Gelände, was ihrem Tanz dann ein abruptes Ende bereitete, als sie genau im falschen Moment einen Satz nach hinten machte.

Zzmiya eilte mit ihren Gefährten hinzu, um der anmutigen Tänzerin wieder auf die Beine zu helfen. Ohne jene näher zu kennen, wusste sie, dass sie beide etwas außergewöhnliches verband. Wie aus einem Mund sagten sie «Laneo?», als Mhek-lanwara langsam zu sich kam.

[to be continued...]

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22.09.2011, 09:30
Beitrag: #196
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Deimoxys - die wimmelnde Grube
Sie spürte mit leisem Grollen, wie eine große Macht aus dem Baum des Lebens strömte und die Flüche aus Pflanze und Tier hinwegfegte. Aber sie hatte es erwartet. Dies musste also der Herr der Baumhüter sein, der Herr des.. Lebens... Nun, es würde noch weitere Gelegenheiten geben, ihn zu prüfen.

Xycnida - Pläne und Muster
Königin Ocydna ordnete nach dem ersten Kontakt an, die Thecar zu ignorieren. Vorerst wurde das Portal von einer Einheit Arbeitsdrohnen bewacht, die sofort Meldung machen würden sobald etwas hindurch käme. Doch die Königin musste wissen, ob noch weitere Portale in anderen Bereichen des Grottennetzes erschienen waren. Man musste umsichtig mit dieser möglichen Bedrohung umgehen.

Also wurden Priesterinnen mit Arbeitern ausgeschickt, Pläne der Sektoren und Ebenen des Grottennetzes anzufertigen, in dem die Portale gekennzeichnet werden konnten. Eine der Älteren Schwestern sammelte die Eindrücke der Kartographen-Kundschafter, fertigte Rahmengestelle aus den Gliedern verbrauchter Drohnen und begann, Netzkarten zu weben.

Es zeigte sich, dass tatsächlich weitere Portale mit geisterhaften Wächtern vorhanden waren. Aber etwas noch Erstaunlicheres trat zutage – die Hohepriesterin und die Älteren Schwestern erkannten in den Karten des Grottennetzes eine höhere Struktur, die Symbole für Ausbreitung, Versammlung, Unterweisung, Vorausschau, Schlaf, Arbeit, Wachstum und andere Prinzipien enthielt. Sie begannen, die göttlichen Muster Deimoxys‘ in diesen Netzen zu erkennen.

Alle Priesterinnen arbeiteten nun daran, diese Muster zu verfeinern und abzuändern – es sollte möglich sein, den Willen der Göttin und ihre Botschaften darin wiederzuspiegeln und Informationen für kommende Generationen zu speichern. Eine komplexe Netzknotenschrift entstand.

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22.09.2011, 09:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.09.2011 10:07 von Anath.)
Beitrag: #197
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Entstehung der "Sternenreisenden"
Auch wenn es mit den neuen Kristallpforten möglich war, extrem schnell zu reisen (je nach Strecke zum Preis eines Gebetes bis hin zur Opferung mehrerer wertvoller Gegenstände), waren die Portale in manchen Gegenden nicht so eng gestreut, dass man nicht doch noch die Reststrecke irgendwie überwinden musste.

In der Kristallebene bestand die Gefahr darin, dass das Gelände sich ständig veränderte. Im Zwielichtdschungel hingegen konnte man an vielen Stellen den Himmel nicht sehen, so dass man entweder einheimische Völker fragen musste (so vorhanden) oder auf gut Glück loszog. Nun zogen sich auch noch riesige Eismassen über die Welt, welche für die Eisunerfahrenen Völker ebenfalls viele Möglichkeiten boten, in die Irre zu gehen und zu sterben.

Mhek-anri versenkte sich tief in eine Meditation, um seiner Göttin eine Bitte vorzutragen. Mittlerweile hatten die Mheket unter seiner Führung einiges erreicht - viele Experimente waren jedoch nur im ausgewähltem Kreis erfolgt -doch Mhek-anri wollte mehr.

Krieger und Jäger stürzen sich leidenschaftlich auf jeden Beute- oder Jagdzug, auf jedes seltene Tier, das eine Herausforderung ist. Mhek-anris Herausforderung war, daß er sich niemals gesättigt fühlte.

"Herrin, wir sehen deine Augen und wissen, du wachst über uns. Doch noch immer gehen viele verloren...gib uns die Möglichkeit, dieses neue Land zu erforschen...dorthin zu gehen, wo der Himmel nicht frei ist...ich bin mir sicher, dort neue Verwendungen für dein Geschenk zu finden.", bat er voll Leidenschaft.

Einer der Wächter, der immer im Meditationsraum stand, wenn Mhek-anri in das Gespräch mit seiner Göttin versunken war, wappnete sich. Wie so oft wurde der erste Wandler von einer rotglühenden Energiewolke umschlossen. Anders als sonst blieb Mhek-anri nicht reglos.
Mit einem Mal öffnete er die Augen und blickte den Wächter aus rotglühenden, leeren Augen an. Der Wandler winkte ihn zu sich heran.
"Die Herrin hat ein Geschenk für uns. Gibt es auch an einen der K'ssa, sie will es so. Sag ihm, wir starten bald einen Expedition", offenbarte Mhek-anri und hielt die Pranken an die Schläfen des jungen Mheket.

Mhek-raktet ("Sternenherz"), der junge Wächter, sank ächzend unter dem Ansturm rotglühender Energie in die Knie. Wissen füllte seinen Schädel so rasend schnell, als würde man ein leeres Glas unter einen Wasserfall halten. Der junge Mheket kam durch sein eigenes Brüllen zu sich und schwieg abrupt und verwirrt. Mhek-anri kehrte stumm und mit leeren Augen an seinen Meditationsplatz zurück und hockte sich wieder hin.
Der junge Wächter tauschte mit dem anderen einen verwirrten Blick aus. Dann ging er wie befohlen los, um mit den K'ssa-Botschaftern zu sprechen und einen passenden zweiten Sternreisenden unter den K'ssa zu finden.
Klasse Sternenreisende/ Navigatoren und Führer
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22.09.2011, 10:57
Beitrag: #198
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Deimoxys - die wimmelnde Grube - der wandernde Fluch

Auch wenn die ersten Flüche aus dem kostbaren Geschenk des Baumhüters gebrochen waren, konnte die dunkle Mutter wieder neue Kraft in der Wurzel des Übels spüren. Was für ein zähes, tapferes Ding das doch war!

Diesmal würde sie es mit etwas versuchen, das den Zwielichtdschungel veränderte aber beweglich blieb - vielleicht wäre es dann für den selbstgerechten Herrn des Lebens schwerer greifbar. Sie befreite die Macht der Wurzel und ließ sie durch den Dschungelboden wandern - in einem großen kreisförmigen Gebiet begannen Pflanzen und Bäume rapide zu vermodern und abzusterben. Tiere flohen aus diesem Bereich oder wurden krank und verendeten ebenfalls. Doch der Bereich bewegte sich weiter und setzte sein Werk an einem anderen Ort vor. Dort, wo er gewesen war, begann nun wieder neues Leben aus den vermoderten Überresten des Alten zu sprießen.

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22.09.2011, 19:23 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 18:33 von Tarkos.)
Beitrag: #199
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Kennz - Die Revolte

Kennz konnte in seinem Rausch eine merkwürdige fremde Präsenz spüren die sich anscheinend irgendwo in der Nähe befand. Doch er musste sich freikämpfen um dem nachzugehen. Alleine würde er es nicht aus dieser Anlage schaffen, soviel stand fest. Er streckte einige Wachen nieder, doch es schienen immer mehr zu werden. Kennz beschloss die Gefangenen freizulassen, sie sollten nicht hier ihr Dasein fristen. Es war ein Massaker, doch die Halbblüter schafften es allmählich die Oberhand zu gewinnen. Sie nutzten die Chance sich zur Wehr zusetzen und nahmen sofort herumliegende Waffen auf. Irgendwann waren gar nicht mehr genügend Wächter da um den Halbblütern beizukommen, viele der Mischlinge wussten aufgrund ihrer Einkerkerung Geistbändigern beizukommen; sie warfen Dinge auf die Geistbändiger um sie bei der nötigen Konzentration zur Anwendung ihrer Fähigkeiten zu stören.

Es war die Mühe wert. Kennz, der sich gut in der Festung auskannte führte einen Trupp ins Arsenal, ein anderer versuchte sich durch die Festung zu kämpfen. Er wollte nicht, dass die hier gelagerten Schrecken auf die Welt hereinbrechen. Er erkannte zwar an, zu was die Ta'riio fähig waren, doch dies sollte diesem Volk keinen Namen verschaffen! Hastig stapelten sie einige Flammpuderblöcke aufeinander um das Arsenal in die Luft zu sprengen.

Die Explosion war riesig und schlug ein klaffendes Loch in das Arsenal und enthüllte das Geschehen auf der Anliegerstelle; viele der Tunnler die vom Ring versklavt wurden nutzten die Gelegenheit um ebenfalls zu revoltieren. Es flog so ziemlich alles, was lose war hin und her in alle Richtungen. Nur wenige Kultisten schafften es ihre Fähigkeiten richtig anzuwenden.

"Macht soviele Gefangene wie möglich!"

Das war die Weisung Raatz' und erschwerte die Umstände um einiges. Er wollte nicht dass der Aufwand der mit der Aufzucht der Gefangenen hier und jetzt in Flammen aufging. Die Kultisten konnten diesen Befehl gar nicht vollziehen, zu großes Chaos spielte sich auf der Hafenanlage ab.

Zwischendurch blitzte es hier und da; schwache Zauber die von einigen Halbblütern gewirkt wurden, manche verpufften in ihren Händen, andere schossen irgendwo ins Leere, nur wenige waren richtig genug dosiert um Schaden anzurichten, es brachte zwar nicht viel, doch es war die größte Hilfe, doch es war wenigstens eine kleine.

Doch auf der Hafenanlage begann die Situation zu schwanken. Es fanden sich inzwischen einige Jagdtrupps ein, die im Dienste des Ringes standen und einschritten. Sie nahmen einen Halbblüter nach dem anderen gefangen und selbst von den Tunnlersklaven fehlte inzwischen jede Spur.

Doch dann vermochte einer der gefangenen Halbblüter mit einem letzten Kraftakt schier unglaubliches; er kanalisierte all seine Lebensenergie um mitten zwischen der Verteidiger einen Todeselementar zu rufen. Es zerriss seinen Körper und eine schreckliche Gestalt begann sein unheilvolles Werk. Die Verteidiger waren nun viel zu beschäftigt entweder zu flüchten.

Kennz nutzte die Gelegenheit; er schaffte soviele Überlebende auf die "Wellenkönig", dem wohl vollständigsten Schiff, das im Hafen lag. Es fanden sich im Maschinenraum noch einige Tunnler, die selber damit beschäftigt waren das Schiff in Bewegung zu setzen.
"Wir *ääääh* haben auf Euch gewartet, wir wollen Euch helfen!", anscheinend hatten die Tunnler die Absicht die Mischlinge im Stich zu lassen. Kennz zwinkerte dem Anführer der Tunnler nur zu.

"Wenn wir denn Ausgang erreichen, feuert auf die Tunneldecke!", schrie Kennz. Hinter ihnen setzten sich noch einige weitere Schiffe in Bewegung. Sie fuhren auf das Licht zu, die Behelfsmaschinisten befürchteten schon den Grohm im Maschinenraum zu überfüttern. Mit jedem Flammpuderblock der ihm zum Fraß vorgeworfen wurde brannte er heller und heißer.

Als sie endlich am Ausgang des Hafens ankamen eröffneten endlich die Geschütze der Wellenkönig das Feuer, das gesamte Magazin wurde leergeschossen. Tonnenschweres Gestein regnete auf die Hafenanlage herab und begrub alles unter sich.

Sie hatten es geschafft, wenn auch zu einem hohen Preis; es wurden nicht alle Halbblüter gerettet. Viele waren noch immer der Macht Daakons und des ersten Ringes ausgeliefert. Es starben zuviele als dass die Überlebenden sich an diesem Sieg erfreuen konnten.

Doch dann war da etwas ungewöhnliches; ein eigenartiges Tor erschien auf dem Vorderdeck...


Raatz - Audienz beim Verweser

"Verzeiht mir Herr...", Raatz kroch förmlich zukreuze.
"SCHWEIG STILL DU NARR!!!", Daakon war erzürnt über den Grauen.
"Ich habe nur getan was nötig war...", Raatz war ein Häufchen Elend.
"...und DU meinst MIR keine Rechenschaft schuldig zu sein!?", Daakon funkelte ihn böse an. Er vollendete dass was Raatz letztlich sagen wollte nur mit sehr viel direkteren Worten.
"Herr, Ihr habt mir die Macht gegeben, die nötig war um den ersten Ring aufzubauen, ich habe ALLES getan...", versuchte Raatz entgegenzusetzen.
"...und bist DOCH gescheitert! Um ehrlich zu sein lag der Fehler bei mir, ihr solltet diese Technologie entwickeln, jedoch erst zu gegebener Zeit. Einen Fehler den ich jetzt korrigieren werde!"

Raatz traute seinen Ohren nicht, doch er fügte sich dem wehmütig. Daakon verbot es dem ersten Ring diese Form der Kriegsmaschinerie weiterzuentwickeln.

Die Elementare des Vergessens

Um dieses Geheimnis zu hüten schuf Daakon die Elementare des Vergessens. Und setzte sie bei den Trümmern der Ringfestung aus, wo sie die verschütteten Geheimnisse hüten sollen. Und um sich wirklich sicher zu gehen, dass niemand weiter diese Geheimnisse die dort nun begraben lagen anzutasten.

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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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22.09.2011, 19:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.09.2011 19:31 von Gordo.)
Beitrag: #200
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
En-Loo - Ab-Tzu

Smokin Red's post
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Die Wasserelementare trieben neugierig um das Ebenbild Kalu-Gotels herum, hatte er doch durch den Riss viel Aufmerksamkeit erregt und viele von ihnen in die Welt gespült. "Ja große Schlange, das ist der Ab-Tzu, das Reich von En-Loo und ihr solltet Demut zeigen, denn er naht."

Im Dunkeln des Wassers wurde ein kleiner trüber Lichtpunkt sichtbar, der langsam heller wurde, dann schob ich ein großer steinerner Fisch in das Blickfeld von Kalu-Gotels Ebenbild, auf seiner Stirn leuchtete wie ein Regenbogen ein Tropfen, der eine Macht ausstrahlte, die dem Ebenbild vertraut war. Dann sprach der Fisch: "Wer seid ihr, der es wagt das Wasser des Ab-Tzu anzuzapfen. Dies ist mein Reich und nichts geschieht hier ohne meinen Willen! Doch wartet, etwas an euch erscheint mir vertraut. Sah ich euch nicht durch die Augen von Loo-Kii, seid ihr Kalu-Gotel, der mich zu sprechen wünschte?" Der große Fisch schwamm in einem Kreis um das Ebenbild herum und blieb dann vor ihm stehen. "Und noch etwas scheint mir vertraut an euch. Die Aura die euch umgibt ist mir bekannt. So sprecht, ich habt mein Interesse geweckt"

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