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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
22.09.2011, 21:59 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.09.2011 22:17 von Matioki.)
Beitrag: #201
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Deimoxys- Die wimmelnde Grube

Nachdem die kriechende Fäulnis sich langsam auf ihren Weg durch den Zwielichtdschungel machte, blickte Deimoxys aus ihrem Netz hinab auf den Zwielichtdschungel und ließ zum ersten Mal seit langer Zeit ihren Blick wieder schweifen, hin zu dem großen Baum, der ihre wunderbaren Flüche zerstört hatte, und weiter...

Sie musste erkennen, das verschiedenes fremdes Land entstanden war, das ihren Dschungel zu allen Seiten umschloß. Wollten diese übrigen Götter etwa versuchen, SIE einzusperren? Das würde nicht passieren! Zornig stieß sie ihre Gedanken in das Eis am äußersten Ende der Welt bis hinunter in den Mahlstrom, griff Wasser, Eis und Stein und wirbelte alles auf.

Die Welt - Die Finsterfrostkrallen & Schneelaurer

Nördlich des Ewigen Waldes tanzten und bebten die Eisberge auf dem Ewigen Eismeer. Eisschollen rieben sich knirschend aneinander, Wasser schäumte zwischen ihnen auf, dann schoß eine graublaue Fontäne mit einem Rauschen weit empor, schleuderte Eisberge und -platten durch die Luft und erstarrte so plötzlich wie sie gekommen war.

Eiskristalle und Schnee rieselten langsam auf ein bizarres Felsengebilde herab, das wie eine verdrehte vielfingrige Hand wirkte. In ungeheurer Höhe saßen spitze Felsennadeln wie eisig glitzernde Krallen, zwischen denen Stürme heulten. Die Felsstruktur war schneebedeckt, aus dem immer wieder schwarze Steinsplitter ragten. Zu den Füßen des Gebirges wuchsen Krüppelsträucher und kleine Blumen mit grauen Blüten aus dem Schnee.

Es war unheimlich still hier unten, das Krachen und Grollen des Eismeeres und das Heulen der Stürme in den Spitzen der Krallen drangen nur gedämpft durch die eisige Luft und den Vorhang aus Schneeflocken, die wie Asche herabsanken. Lange Zeit regte sich nichts.

Dann, irgendwann, näherte sich ein Grüppchen Eiskobolde über das Ewige Eismeer, um die neue Gegend zu erkunden. Gerade gingen sie an einer Schneewehe vorbei, als diese lautlos aufplatzte und etwas Helles schlangengleich hervorschoß. Lange Fangzähne blitzten weiß auf. Mit einem tiefen Knurren schnappte sich das Wesen eine der kleinen Echsen, schleuderte eine zweite mit einem Schwanzhieb in den Schnee und sprang mit seiner Beute davon.


Abrechnung u.a.
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22.09.2011, 22:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2011 01:02 von Shiyan.)
Beitrag: #202
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Ein Tanz von Eis und Feuer

Seelenpfad, Rand eines Vulkankraters.
Ein junger Ta'riio fordert die Lavafluten heraus und balanciert am Kraterrand entlang. Der Vulkan findet das garnicht nett, zumal er einfach nur ein wenig schlafen wollte, um dann die nahegelegene Siedlung mit einem hübschen Ausbruch zu überraschen. Also entschließt er sich kurzerhand, den Störenfried zu vertreiben und lässt das Feuer nur so auf den kleinen Ta'riio herabregnen. Dem wurde Angst und Bang und er begann wie wild hin und her zu springen, immer ein nicht ganz so heißes Stückchen Fels für seine Füße suchend, bis er schließlich vollkommen unversehrt am Fuße des Vulkans ankam und sichtlich erschöpft aber mit einem breiten Grinsen nochmal nach oben sah... und so ging das Spielchen am nächsten Tag von vorn los. Der Kleine lenkte die Lavafluten durch seinen Tanz bis er schließlich eines Tages, ohne es zu merken, in großen leuchtend roten Lettern Talea an den Berghang schrieb. Er war der erste Feuertänzer, geschickt genug, jeglichen Verbrennungen zu entgehen und äußerst unempfindlich gegenüber Hitze. Zudem könnte er Feuer jeder Art durch seinen Tanz in andere Bahnen lenken, wenn er es denn irgendwie schaffte, dieses in Rage zu versetzen. Doch wie? Auf einmal kam ihm eine Farbe in den Sinn, eine Farbe, die er selbst noch nie gesehen hatte. Es war rot wie das Feuer, nur deutlich blasser... und er wusste, würde er sich in dieser Farbe kleiden, so würde fast jedes Feuer ihn fressen wollen.


Komische Kobold-Koreographie
Schon wieder kam es in einem Stamm zwischen zwei Kobolden zum Streit darüber, wer denn die größeren Schuppen habe und wie in diesem Fall üblich, musste das eiskalt in einem Duell geklärt werden. Umringt von den übrigen Stammesmitgliedern, standen sich die beiden Streithähne gegenüber. Allmählich den Ring entlangschreitend, immer den Kontrahenten im Auge behaltend und stets einen einheitlichen Abstand wahrend warteten sie darauf, dass der andere den ersten Schritt macht. Es dauerte drei Runden bis schließlich einer der beiden ins Schlittern geriet und sich unfreiwillig setzen musste. Diese Gelegenheit wollte sein Gegner sich nicht entgehen lassen, doch auch er erlag der zu niedrigen Reibung und zu hohen Schwerkraft und so dauerte dieses Duell mehrere Stunden, in denen die beiden aneinander vorbeischlitternd Furchen in das Eis gruben und es andernorts anhäuften. Letztendlich blieben die beiden erschöpft inmitten des nunmehr äußerst bizarr verzierten Ringes liegen. Anscheinend waren ihre Schuppen wohl doch gleich groß.
Die Zuschauer hingegen begannen nach und nach die Schlitterei nachzuahmen und so entwickelte sich dies zu einer Art Sport unter den Eiskobolden. Stämme markierten damit ihr Revier (bis zum nächsten leichten Tauwetter) und einzelne schienen auch Teile des Eises durch den Tanz beeinflussen zu können, welche sie nicht direkt berührten.


Abrechnung & Info
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23.09.2011, 08:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 08:21 von Gordo.)
Beitrag: #203
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Neues Leben im Ewigen Wald

Ein junger Baumdrache flog in großer Höhe über den großen Wald, er hatte großen Hunger und diese fliegenden Schlangen waren viel zu flink und er schaffte es einfach nicht sie zu fangen. Er sank tiefer und setzte sich schließlich auf einen großen Baum um erschöpft innezuhalten. Da nahm er eine Bewegung am Boden des Waldes war. Er richtete seine scharfen Augen in diese Richtung und erfasste ein Geschöpf, dass er noch nie gesehen hatte, es hatte vier Beine, braunes Fell und kleine Hörner auf dem Kopf. Seine ausgeprägten Geruchssinne fühlten sich geschmeichelt von dem Duft des Wesens und Speichel füllte seinen Mund. Der Jagdtrieb wurde neu in ihm entfacht und so stieß er herab und packte das überraschte Tier mit seinen kräftigen Klauen. Es war ein köstliches Mahl, von nun an würde er immer nach dieser Art der Beute Ausschau halten.

Abrechnung der AP u.ä.
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Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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23.09.2011, 08:37 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.09.2011 08:57 von Anath.)
Beitrag: #204
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Tarkos Kennz - Die Revolte
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Tkrm beobachtete die Geschehnisse aus nächster Nähe. Er sah die unterschiedlichsten Quellen von Funken, sah die Wesen kämpfen und seltsame Fähigkeiten offenbaren. Er erkannte auch, weshalb die Energie seiner Herrin als gebeugt, als stagnierend erschienen war. Es waren Wesen des Daakon, die den Frevel begingen.

Er stieg emotionslos über eine der lethargischen grauen Wolken hinweg. Aufgrund seines Daseins, seiner Formung prallte die Wirkung des Vergessens an ihm ab...die Art jedoch erkannte er. Das Wesen schien von dem Rückprall auch nicht sonderlich betroffen (mehr als vergessen kann es ja auch nicht).

Er fühlte ein Ziehen und Zerren an seinem Innern, wie einen Ruf. Und so ließ er die Göttin erkennen, was er selbst wahrgenommen hatte. . Gemäß seinem Auftrag, der nun erfüllt war, schritt er emotionslos zum nächsten Tor und begab sich nach Phanea. Die Göttin würde ihm einen neuen Auftrag erteilen. Bis dahin wartete er in der Reiseebene.

Erschaffung der Kourai ("Sirenen")
Meret-Anit war tief in das Gespräch und den Austausch mit dem faszinierenden Schlangenwesen vertieft, doch ihre Gedanken wanderten unaufhörlich durch die Welt. Sie überflogen das große Eismeer und blieben irgendwann an den Wassermassen des Meeres hängen. Es bildeten sich - sowohl im Tränenmeer als auch überall im großen Eismeer - längliche Schlangenwesen, die in ihrem Äußeren sehr den K'ssa glichen, jedoch über eine Flosse am Schwanzende verfügten.

Erschaffung der Men-vacu ("Gedankenfresser")
Ohne das die Göttin es recht merkte, beschäftige sich ein Teil von ihr immer noch mit den Bilder, die ihr Tkrm gesendet hatte...ein Teil von ihr kreiste um die Stagnation, die verbogene Energie..

Er erschuf die Men-vacu, durchsichtige Wesen, die schwebend durch die "Welt" schlängelten. Die Men-vacu entstanden am Seelenpfad und fanden sogleich das, was ihre Nahrung war...viele, viele Wesen, die andere geistig versklavten und dazu ständig ihre eigenen Kräfte anwandten. Der erste Men-vacu schlängelte sich an einen besonders intensiv "arbeitenden" Ta'riio heran, welcher seiner Aufgabe gerade nachkam, einen Ta'romm zu bändigen. Der Ta'riio fühlte ein leichtes Ziehen an einer Kopfwand, dann einen Druck, als würde etwas seine Schädeldecke wölben. Der Men-vacu nistete bereits, da es herrlich viel Energie für ihn gab...er wuchs und wuchs - und sprengte innerhalb von Sekunden die Schädeldecke des Ta'riio. Weiterer seiner Art kamen heran, suchten nach weiteren Nahrungsquellen. Die fliehenden Ta'romm fühlen auch hin und wieder, wie irgendetwas sie durchfliesst (auf der Suche nach einem freiwerden von dem geistbeeinflussenden, "beugenden" Kräften).

Men-vacu
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Kourai
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Abrechnung
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23.09.2011, 15:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 17:25 von Tarkos.)
Beitrag: #205
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Ta'riio - Seelenpfad

Ganz am Rande des Seelenpfades, dort wo der Pfad ans Meer mündet, siedelten sich nach dem Expansionsbefehl viele Ta'riio an, die in irgendeiner Form anders waren als die anderen. Es waren jene die sich in früheren Zeiten Jagdtrupps nur anschlossen um als Kundschafter auf die höchsten Gipfel zu klettern um möglichst viel von der Welt zu sehen. Sie bauten mit der Zeit eine Siedlung entlang der Küste in der sie eine kleine isolierte Gemeinde bildeten. Der erste Ring war ihnen ein Fremdwort und sie schienen in gewisser Hinsicht irgendwo in ihrer Entwicklung stehen geblieben zu sein, allerdings entwickelten sie einen klaren technologischen Vorteil dank der Führung einiger herausragender Grauer.

Es waren Züchter die hauptsächlich hier den Ton angaben. Wenn jemand nicht spurte wurde ihm das Mahl verweigert. Auch taten sie ungewöhnliche Dinge; sie fertigten aus Metall eigenartige Schalen in die sie sich setzten um das Tränenmeer zu erkunden. Es war pure Neugierde die die Ta'riio dazu trieben. Allerdings gab es auch missmutige Ta'riio die sich zur Aufgabe machten das Meer unsicher zu machen und andere Seefahrer zu überfallen.

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Die Siedlung, "Fernsicht" genannt, spiegelte den alten Geist der Ta'riio wieder. Der erste Ring maß Fernsicht aufgrund der spärlichen Ressourcen wenig Bedeutung zu. Einer der grauen Führer, Inook, war einer der wenigen ursprünglichen Ta'riio in den Rängen der Grauen. Er widmete sein Restleben der Erforschung und Konstruktion von Schiffen, die später als Erkunder ihren Dienst tun sollten. Die Ressourcen bezog die Siedlung über den Tausch von Nahrung mit Metall.

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Er galt als Daakons Auserwählter (Daakon wurde hier noch auf die traditionelle naive Weise der Ta'riio verehrt), da er fähig war mit Hilfe einfacher Beobachtungen Erkenntnisse zu gewinnen die später der ganzen Siedlung Nutzen erbrachten. So war er es der tatsächlich das Flammpuder enwickelte und herausfand wie man so die Feuerelementare halbwegs bändigen konnte um sie für eigene Zwecke zu benutzen. Grohm stellten zwar immer noch eine Gefahr dar, doch wenn sie wussten wer sie füttert, waren sie bereitwillige Diener. Inook baute Apparate in denen Feuerlementare das brennende Herz waren. Sein Meisterwerk war wohl die "Stolz Daakons", das erste Schiff mit einem Grohm-Antrieb, das seinem Volk die Möglichkeit geben sollte in andere Länder zu reisen um dort weiteren Lebensraum zu finden.

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Inook ahnte erst sehr spät die Konsequenz seiner Erfindungen; dem ersten Ring unterwanderte die Anlage in der das Schiff gebaut wurde und kopierten die Grundlagen um auf dieser Basis ungeheuerliche Kriegsmaschinen zu bauen. Er sah in Raatz auch unweigerlich einen Konkurrenten den es auszumerzen galt und verabscheute was dieser tat. Raatz war nicht der einzige der mit Daakon im Bunde stand...

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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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23.09.2011, 16:56 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 16:57 von Matioki.)
Beitrag: #206
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Xycnida - Oh, welch verworren Netz wir weben...
...wenn wir nach Trug und Täuschung streben.

Eine Gruppe aus Älteren Schwestern versammelte sich in einer Grotte und meditierte über den gerade erstellten Schriftrahmen. Ein fernes Echo des dumpfen Grollens, das vor einiger Zeit überall im Grottennetz zu hören gewesen war, hallte immer noch durch ihren Geist. Und davor waren die rätselhaften Kristallkreise mit ihren nicht greifbaren Wächtern erschienen... es waren fremde Mächte am Werk und um so wichtiger war es, sich tief in die heilige Kommunion mit der dunklen Mutter der Schrecken zu begeben.

Göttliche Furcht durchströmte den Geist der Priesterinnen. Wie in Trance spannen sie neue Seide und veränderten mit ihren Hakenbeinen die Netze. In den Symbolen konnten sie nun klarer als zuvor Deimoxys' göttlichen Willen erkennen... und es manifestierte sich sogar die Macht hinter diesem Willen in der Netzschrift.

Triumphierend ergriff die Älteste der Schwestern den Rahmen und trug das Zeichen der Göttin vor sich her. Arbeiter, Novizinnen und selbst einige Priesterinnen flohen voller Furcht vor diesem Siegel der Macht, als die Schwester es zur Hohepriesterin trug.

"Ich sehe, die erhabene Herrin der Furcht hat euch erlaubt, einen Weg zu finden, ihre Macht zu bündeln und zu verbreiten. Wohl getan! Bewahrt dieses Wissen und pflegt es. Wir werden es nicht ohne Grund besitzen."
lobte Ocydna ihre Untergebenen.

Nyclotho, die das Symbol vollendet und zur Königin gebracht hatte, scharte die Älteren Schwestern um sich und wob ein neues Netz der Wissenden.

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23.09.2011, 20:17 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 20:30 von Gordo.)
Beitrag: #207
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Ewige Eismeer - die Wandlung der Kii-Shan

Durch den Riss, der bei der Verbindung zwischen dem Wolkenkönigreich und dem Ab-Tzu entstanden war, wurden zahlreiche Wasserelementare in das entstehende Ewige Eismeer gespült. Doch etwas war falsch, das Wasser war salzig und Salzwasser mieden die Kii-Shan, es harmonierte nicht mit ihren Körpern. Nach langer Zeit der Qual begannen die Veränderungen. Die Kii-Shan die in den salzigen Wellen aushielten passten sich den neuen Bedingungen an, sie wurden größer, die unglaublichen Mengen an Wasser um sie herum ließen sie zu riesenhaften Elementaren des Ozeans werden und ihre Basis war nicht mehr das süße Wasser En-Loos sondern das Salzwasser der Ewigen Eismeeres, hervorgerufen durch den Einfluss von Kalu-Gotel und so nannten sie sich die Kalu-Shan.
Doch einige Kii-Shan zog es auf die eisigen Berge der frostigen See. Die große Kälte ließ auch sie langsam erstarren, bis sie schließlich genauso eisig waren wie die Berge selbst. Doch beendete dies nicht ihr Leben, auch sie veränderten sich und waren von nun an die Gefrorenen, Eiselementare, welche die Schollen und Eisberge des Eismeeres bewohnten.


Der dunkle Hüter - Höhlentunnel

Der Ta'Riio bewegte sich nicht mehr, das heißt, er bewegte nicht mal mehr seine Augen. Offensichtlich war sein Gift für diese kleinen Pelzlinge nicht gesund, er warf gedankenverloren eine Beere in einem hohen Bogen hiner sich, dann knallte es. Er hatte dem Grohm eine Fährte aus Beeren gelegt, er hatte Gefallen an seiner Gesellschaft gefunden, so war er nicht so einsam. Eine gute Entscheidung wie er fand, der Elementar explodierte nur wenn er sein Gift zu sich nahm, der Ta'Riio war eine eher langweilige Erscheinung geworden. Sie befanden sich wieder in den düsteren Teilen der Höhlen, dort wo die Patroullien sie nicht fanden. Dann fiel ihm ein dumpfes Leuchten an dem Leichnam des Pelzlings auf. Er beugte sich herunter um die Stelle näher zu betrachten, einige Blüten brachen sich bahn, dort wo das kleine Wesen seine Wunden trug, wunderschön waren sie und es keimten noch mehr, wie er feststellte. Freudig lachend klatschte er in seine Hände, das war doch mal was, nun könnte er auch hier unten in den Höhlen einen schönen Garten pflanzen. Er warf noch drei weitere Beeren in die Höhle und genoss das Feuerwerk, dabei musste er immer wieder vergnügt glucksen.

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Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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23.09.2011, 21:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 21:41 von Tarkos.)
Beitrag: #208
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Raatz - Höhlentunnel

Es war dieser unbekannte Schrecken der seit einiger Zeit im Seelenpfad wütete, der ihn hinderte irgendwelche Befehle zu spucken. Es machte sich anscheinend jemand den Spaß daraus in letzter Zeit dem ersten Ring einen Strich durch die Rechnung zu machen, in dem er Kultisten ermordete. Selbst Awwan suchte in diesen Stunden Abstand zu Raatz, der anscheinend das Ungemach Daakons erfuhr.

Was sollte ihm der erste Ring auch groß entgegensetzen? Geistbändiger denen in Scharen die Köpfe platzten? Feuerjäger die nichts tun würden außer dem Grohm mehr Nahrung entgegenzuwerfen? Feuertänzer anscheinend den ganzen Tag nichts besseres zu tun hatten als ihren Namen ins Feuer zu tanzen? Selbst die wenigen Halbblüter die ihm noch verblieben waren, waren aufsässig genug, dass selbst der Verweser sie mit schlimmeren als einer Existenz als Grohm strafen würde. Apropos, wo war dieser achso gütige Gott denn? Wo war denn seine Gnade? Er ertappte sich selber wie er stille Zweifel gegen seinen Herren hegte. Wenn er all dem entgegenwirken konnte indem er seinen eigenen Körper in Flammen aufgehen ließ, so würde er es tun! Entschlossen packte er sein Gepäck und machte sich auf zu der Stelle an der der dunkle Hüter das Letzte mal gesichtet wurde, er suchte nun die Konfrontation...

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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23.09.2011, 22:38
Beitrag: #209
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Deimoxys - Die wimmelnde Grube

Sie verfolgte durch den Geist der Königin, wie sich die Strukur ihrer Kinder weiter verfeinerte. Gut... und auch die kriechende Fäulnis zog langsam weiter durch den Dschungel... langsam genug hoffentlich um den Herrn des Lebens nicht zu alarmieren. Die kraftvolle Wurzel würde ihr schon helfen, Furcht in die Herzen der Schwachen zu säen...

Flinke Wurzel - plötzlich erinnerte sie sich wieder an den Namen des Bäumchens. Wie mochte es ihm wohl ergangen sein? Mit einem Zucken seiner Windungen erwachte Xrava zum Leben und schlängelte sich wie ein Schatten aus dem Netz, die Grube hinauf und durch das Portal in den Höhlentunnel.

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23.09.2011, 22:54 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2011 22:57 von Anath.)
Beitrag: #210
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Kennz - Die Revolte
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Vor dem Hafen - ein eigenartiges Tor erschien auf dem Vorderdeck

Das Schiff hatte noch nicht volle Fahrt aufgenommen, so dass das Phänomen sehr langsam war. Wegen der Wasserreflektionen und der vielen anderen Ablenkungen hatte niemand das Kristalltor in der Luft gesehen. Es befand sich weit über der Wasseroberfläche, glücklicherweise hoch genug, dass es ca. 50 cm über dem Deck war und somit nicht das Schiff beschädigt wurde...zwei Nebelgestalten befanden sich links und rechts von dem mit flüssigen Kristall gefüllten Loch. Eine Gestalt wirkte wie ein Mheket, eine andere ähnelte sehr einer K'ssa, hatte jedoch eine Schwanzflosse.
Das Tor wanderte durch die sehr langsame Schiffsbewegung schleichend langsam über das Deck. Das Wesen mit der Fischflosse schaute ins Leere, hob dann ruckartig den Kopf und starrte Kennz direkt an.

"Grüss mir die Brüder und Schwester, wenn sie an dir nagen", sie lachte schrill auf. Ein Ton wie ein Knacken zerriss den Laut, als würde eine Verbindung unterbrochen. Dann verkündeten beide Thecar monoton in den Köpfen der Umstehenden:

"Die Thecar dienen Meret-Anit und beschützen das Tor. Die Thecar geleiten die Reisenden, die um einen Weg bitten und deren Bitte erhört wurde, durch das Tor. Die Thecar hören die Bitten an Meret-Anit und geleiten die Würdigen zu ihr. Unsere Augen bleiben vor der Welt vor unserem Tor verschlossen. Unser Geist bleibt vor dem Wissen und den Gedanken des Fragenden verschlossen. Wir sehen das Herz des Fragenden...und ob es mit dem Anliegen übereinstimmt oder ob wir einen Frevler vor uns haben, der uns betrügen will."

Pause.

"Begehrt ihr Einlass?" ertönten die Stimmen der Thecar in perfektem Gleichklang.

Die meisten Men-vacu verlassen die Welt

Die Nadelstiche und das Gefühl der "Beugung", welches ständig ablenkend an ihren Gedanken gezerrt hatte, ließ nach. Die K'ssa war würdig, so dass Meret-Anit ihre Gedanken wieder fokussieren konnte...und der Men-vacu angesichtig wurde.
"Hm, ihr seid nützlich, aber ein wenig wild...am Ende löst ihr noch Stagnation aus, wo ihr befreien sollt...", murmelte sie nachdenklich.
Kurzentschlossen ließ sie einen Großteil der Population, die sich gerade an den Geistbändigern gütlich getan hatte, auf eine der nahen Kristallpforten zustreben. Die meisten hörten den Ruf, verschwanden nach Phanea in ihr eigenes energiegeladenes Gebiet...nur zwei oder drei Kreaturen, die weit außerhalb des Seelenpfades in die Welt gekommen waren und mangels Nahrung entkräftet zusammengesunken waren, blieben zurück. Sie rollten sich ein und fielen in einen tiefen Schlaf.
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