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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
24.09.2011, 02:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.09.2011 02:35 von Smokin Red.)
Beitrag: #211
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Lohxa - Der Tempel

Thuat'rán war verschwunden. Als ihre Geschwister im Geiste ihre Unterkunft nach Hinweisen überprüften, fanden sie etwas wundervolles. Ein Symbol der 'Wandlerin' aus Stein geformt.
Sie deuteten dies als Zeichen das die Göttin sich der jungen K'Ssa angenommen hatte.
Und sie errichteten eine Kapelle für die Figur.

Bald folgten Kapellen für andere Götter. Mit Figuren die ihre Symbole darstellten, oder ihre größten Schöpfungen.
Bei weitem nicht alle waren aus Stein, nein, alle Materilaien wurden genutzt: Stein, Holz, Eisschale, Kristall, Lehm, Knochen, ...

Thuat'rán - Die große Reise

Die Erfinderin der Bildhauerei war indessen aus Phanea zurückgekehrt und genoss ihre neuen Flügel in vollen Zügen.
Kein Gedanke an Rückkehr plagte sie, als sie sich in spiralförmigen Flug immer weiter von den 'Grünen Wellen' entfernte.

Viele Lieder sollten später von dieser Reise berichte: Thuat'rán die Weise, Thuat'rán und die Schattenvögel, Die Listige Thuat'rán, Schillernde Meisterin und viele, viele mehr...

Doch in diesem Moment war sie nur ein junges Wesen, das zum ersten Mal im Leben fliegen konnte.
Wandel war einfach großartig.


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Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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24.09.2011, 15:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.09.2011 18:09 von Anath.)
Beitrag: #212
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Meret-Anits Auftrag

Die Göttin wartete, bis die K'ssa ihre Ebene verlassen hatte und zog dann einen der Vorhänge auf der anderen Seite des Saales zur Seite, so dass Mhek-anri mit ihr reden konnte.

"Ich will, dass du die Ta'riio aufsuchst und eine Botschaft von mir überbringst", befahl sie.
"Sei vorsichtig, denn diese Nager scheinen Wandler lenken zu können...sie haben einige...Funken ...stagnieren lassen...."
Ihre Worte klangen zum Schluss verächtlich und wütend.
- "Wäre dann nicht vielleicht jemand mit weniger Energie besser geeignet", fragte Mhek-anri nach.
"Mhek-ran würde sicher gern -"
"Nein. Es wurden keine Krieger, keine Sänger oder sonstige angegriffen, sondern Wesen, welche mir noch nicht vertraute Funken, Energie in sich tragen. Und deshalb wirst du die Botschaft überbringen...außerdem will ich die Ta'riio nicht in noch mehr Blut schwimmen sehen...es geht um eine Botschaft, nicht um einen Krieg. Sie haben im Moment genug mit sich zutun."
Mhek-anri nickte knapp, hielt dann noch einmal inne.
"Herrin, ich spreche die Sprache dieser Wesen nicht. Ich hörte einiges davon bei der Volksversammlung, jedoch haben die Bahromm die Übersetzung übernommen. Ich habe mir einige Sprachfetzen gemerkt, aber in einer so wichtigen Mission möchte ich Eure Botschaft nicht durch meine mangelnden Sprachkenntnisse verzerren..."
Meret-Anit betrachtete den Geist des Wandlers nachdenklich.
Ich vergesse oft, wie eingeschränkt ihr seid, verzeih mir", lächelte sie dann.
"Wende dich an die Thecar. Und frage nach diesem schmutzig-grauen Ding, was ich durch Meanders Augen sah...Raatz heisst er glaube ich. Der wird schon wissen, wer in seinem Volk die Botschaft erhalten soll."
Sie hielt kurz inne. Dann versenkte sie sich in den Geist des Wandlers und hinterließ die Botschaft für die Ta'riio. Dann machte sie eine ungeduldige Geste und Mhek-anris Geist zog sich mit einem knappen, doch respektvollen Nicken wieder zurück.


Mhek-anri beim Seelenpfad
Ein Portal in einer der unterirdischen Siedlungen (weit entfernt von den Trümmern der Ringfestung) wurde aktiv. Beide Thecar öffneten gleichzeitig die Augen und sprachen den am nächsten stehenden Ta'riio an.
"Ein Reisender bittet uns, sein Kommen anzukündigen, dir zu sagen, dass er keine feindlichen Absichten hat, und seine Worte an dich zu übersetzen, sagten sie synchron.

"Du hast die Möglichkeit, jetzt "ja" zu sagen, dann durchschreitet er das Tor und wir tragen deine Worte zu ihm und seine zu dir.
Du hast die Möglichkeit, jetzt "nein" zu sagen, dann durchschreitet er das Tor und wir tragen keine Worte zwischen euch.
Du hast die Möglichkeit, gar nichts zu sagen. Dann durchschreitet er das Tor und wir tragen die Worte zwischen euch, sobald du "ja" sagst. "

Pause.
"Entscheide dich bitte jetzt für eine der drei Optionen."
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24.09.2011, 19:49
Beitrag: #213
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Xycnida – Natürliche Auslese

Khatropos, eine Aufseherin der Novizinnen, erhielt eine Audienz bei ihrer Königin, um ihr einen Plan vorzutragen. Sie trat vor das Netz und sprach:

„Erhabene, majestätische Mutter, Ihr seid die Quelle unserer Stärke durch unsere große Zahl und Ordnung. Doch wir können unsere Stärke noch vergrößeren! Von den Älteren Schwestern habe ich Geschichten über das Grün-Düster auf der Oberwelt gehört, durch das Ihr einst gekommen seid um Euer Reich zu gründen. Die Göttin hat mich spüren lassen, dass dort Gefahren lauern, denen wir uns irgendwann stellen müssen. Wir haben viele Drohnen, die nicht viel zu tun haben, denn das Grottennetz ist groß und fast schon perfekt. Lasst uns diese Arbeiter hinauf in das Grün-Düster senden, damit Ihr entscheiden könnt, ob die Stärksten unter ihnen auch für uns kämpfen können.“

Ocydna hörte der Priesterin geduldig zu und nickte dann leicht mit ihrem grässlichen Kopf.
„Uns gefällt dein Plan, Tochter. Wir erlauben dir, ihn auszuführen und erwarten deinen Bericht.“

Khatropos verneigte sich tief und verließ die Königinnengrotte, um einige Drohnen zusammenzutreiben.

Xrava – Der Höhlentunnel

Der lautlose Sucher kroch durch die Dunkelheit, die aber nichts vor seinen Augen verbergen konnte. Nach einiger Zeit stellte er fest, dass sich seit dem letzten Mal einiges verändert zu haben schien. Kleinere Tunnel zweigten vom Haupttunnel ab, einige der Tropfsteine hatte jemand abgeschlagen und dann entdeckte er auch leuchtende Linien im Boden – sie stellten sich als tiefe Rinnen heraus, zu gerade um natürlichen Ursprungs zu sein, und Deimoxys konnte sich auch nicht erinnern, sie geschaffen zu haben. Schon gar nicht die orange-rot glühende Masse, die sich halbflüssig durch die Rinnen wälzte. Das erinnerte sie an Daakon und die Berge, die Flammen spuckten.

Dann erblickte sie den dunklen Umriss des Baumhüters vor einem Lavastrom – doch war das wirklich Flinke Wurzel? Er hatte sich verändert, wirkte verzerrt und dornig... und er war zu zweit. Hatte er es geschaft, hier in dem Tunnel eigene Triebe zu erschaffen? Beeindruckend! Und sie konnte auch eine nahe Furchtquelle spüren – jenseits des Lavastroms kauerten ein paar der pelzigen Wesen... Ta’riio hatte Daakon sie genannt. Sie erinnerte sich an den ersten Leckerbissen, den sie in der Leere gekostet hatte... doch sie war wegen Flinker Wurzel hier und diese beiden bösartigen Baumwesen waren nicht derjenige, der ihr die Wurzel des Übels geschenkt hatte...

Einer der Ta’riio fischte mit einer Art Stab einen glühenden Klumpen aus dem Strom und schleuderte ihn mehr panisch als gezielt auf einen der dunklen Hüter, der mit einem Rascheln seiner Dornen zurückwich. Mit einem Ruck wandte Deimoxys den Blick ihres Avatars ab. Die Wesen würden das hier schon unter sich ausmachen, so oder so.

Ungesehen glitt Xrava weiter durch den Tunnel. Er hatte nun Witterung aufgenommen, den eine Furcht vor etwas Neuem, die Deimoxys vor einer Weile wahrgenommen hatte, hallte in diesem Tunnelbereich nach...

[Bild: 11.jpg]
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25.09.2011, 11:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.09.2011 15:07 von Tarkos.)
Beitrag: #214
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Kennz - Hauptdeck

Kennz spürte, dass diese Fremden die auftauchten nicht in Daakons Diensten stehen konnten. Sie erzeugten nicht diese energetischen Schwingungen wie er sie sonst kannte. Die Flüchtlinge waren zunächst misstrauisch und verzogen sich. Es war ihnen bisher nur eine Welt aus Gefangenschaft und Tortur bekannt. Kennz hingegen trat ihnen mutig gegenüber.

Die Halbblüter fingen an hinter vorgehaltener Hand zu spekulieren, was das für Wesen seien. Ein Raunen ging durch die Decks.

Kennz trat vor sie. Instinktiv erkannte er ihre Beweggründe.

"Seid gegrüßt. Wir sind Flüchtlinge, wir suchen ein neues Heim..."

Dies müsste unmissverständlich genug sein; Kennz wollte nur noch runter von dem Schiff.

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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25.09.2011, 11:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.09.2011 12:08 von Matioki.)
Beitrag: #215
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Anm.: Die Thecar sind für alle Wesen verständlich Wink.

Die beiden Thecar schwiegen auf Kennz' Geste hin. Der Kristallkreis wurde rotglühend und verbreiterte sich im Sekundenbruchteil. Das Schiff sammt Besatzung wurde nach Phanea gesogen.

Weiter gehts im Privatbereich http://herrenderschoepfung.forumprofi.de...-die-Quest
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27.09.2011, 04:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.09.2011 04:31 von Gordo.)
Beitrag: #216
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der dunkle Hüter - Höhlentunnel

Die kleine Grotte war von dem trüben Licht der vielen Blüten erfüllt, sein Garten nahm immer mehr Form an, zwischen den Wirten der Blumen hatte er auch hier und da seine Beeren gepflanzt, so dass nun einige dunkle Bäume in dem trüben Licht standen, die bald zum Leben erwachen würden. Einige wenige seiner Kinder hatten ihn auch so bereits gefunden, somit hatte der dunkle Hüter sogar noch einige fähige Helfer bekommen. Er summte vor sich hin, als er einem gelähmten Ta'Riio einige Blüten in das Fell steckte. Dieser Pelzling war etwas besonderes, er war immer noch nicht an dem Gift gestorben, ganz im Gegensatz zu seinen Begleitern, deren Körper bereits von ersten Blüten erobert wurden. Er strich über das Fell des Ta'Riio und sprach mit ihm ohne wirklich eine Antwort zu erwarten. "Kleiner Pelzling, was ist anders an dir, wie kannst du meinem Gift so lange trotzen? Findest du meinen Garten schön? Er kostete viel Mühe, ihr seid ein durchaus wehrhaftes kleines Volk. Wenn mein Garten fertig ist, werde ich euch wohl in Ruhe lassen. Wisst ihr wie ich wieder an die Oberfläche gelange?" Er stockte kurz und musste dann laut lachen. "Ach, wie solltest du mir helfen können kleiner Pelzling, du bist doch schon fast ein Teil meines Gartens. Vielleicht wachsen ja besonders schöne Blumen aus deinem Körper." Der Hüter wandte sich kichernd ab um sich wieder um seinen Garten zu kümmern, dann hatte er plötzlich ein schlechtes Gewissen, den kleinen Pelzlingen so viel Leid gebracht zu haben. Dieser Gedanke hielt jedoch nur kurz an, denn sein Garten erforderte seine Aufmerksamkeit.

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Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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27.09.2011, 15:19
Beitrag: #217
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Ewige Eismeer - Wurmbefall

Die Frostkobolde wussten es schon immer, unter dem Eis ihrer neuen Heimat lebten schreckliche Wesen.
Mangels diplomatischer und Handelsbeziehungen konnten sie aber niemanden davon erzählen.

Aus dem 'Wolkenkönigreich' waren noch mehr Wesen in die 'Welt' eingewandert. Raubtiere, die eisigen Schlangen ähnelten, bis man ihren mit Mandibeln ausgestatteten Kopf sah.
Sie lebten unter den Eisbergen und ernährten sich von allen Lebewesen, die ihnen zu Nahe kamen. Es gab keine Wesen, die ihnen gefährlich werden konnten, zumindest nicht von der Größe her.
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Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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27.09.2011, 17:46
Beitrag: #218
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Khatropos und das auserwählte Dutzend - unterhalb des Zwielichtdschungels

Die zwölf Drohnen befanden sich zusammen mit einer Wühlassel-Einheit und der Priesterin in der frisch befestigten Grotte. Der Tunnel hatte zuletzt fast direkt nach oben geführt. Sie wussten nicht, was als Zweck für diese ungewohnt kleine Grotte gedacht war, aber sie waren es gewohnt, zu arbeiten ohne über ihre jeweilige Befehlskette hinauszudenken.

Khatropos musterte die Arbeiter, die beinahe reglos da standen während die Wühlasseln oberhalb von ihnen an der Decke schmatzten und scharrten. Alle Arbeiter hatten wie angewiesen aus einer Körpergrotte von toten Xycnida die Hinterbeine entfernt und trugen nun jeder zwei Hakenstacheln in Netzschlaufen am Körper. Die Arbeiter hatten noch nie Werkzeuge gebraucht um die Wühlasseln anzutreiben, aber auch diesen Befehl hinterfragten sie nicht.

Die Wühlasseln brachen durch die Wand und durch die entstanden Öffnung fiel dämmriges Licht. Unbekannte Geräusche und Gerüche drangen in die kleine Grotte.

„Das dort,“ Khatropos deutete auf die Öffnung, „ist das Grün-Düster auf der Oberwelt. Eines der Reiche unserer schrecklichen Herrin. Ihr werdet euch dort hinein begeben und euch verteilen. Stellt euch den Wesen dort im Kampf und überwältigt sie! Die Königin erwartet von jedem von euch, eine Trophäe mitzubringen. Jeder von euch wird diese Prüfung allein bestehen – oder scheitern! Ich werde diese Öffnung hinter euch verschließen und verbergen. Ich werde euch erwarten wenn ihr zurückkehrt. Enttäuscht die Königin nicht, dann werde ihr sicherlich belohnt.“

Die Arbeiter musterten die Priesterin etwas unschlüssig, dann blickten sie auf die Öffnung. Nach und nach krabbelten sie ins Freie, verharrten dort kurz und schauten verwirrt auf die gewaltige, fremdartige Umgebung. Dann huschten sie durch das Dickicht, jeder in eine andere Richtung.

Schicksal der Prüflinge
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27.09.2011, 23:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.09.2011 08:53 von Matioki.)
Beitrag: #219
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Sternendeuter und Erkundung des Eismeer
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Mhek-raktet - Erkundung der Eisküste (die ersten Versuche)
Der junge Sternenreisende bereitete, nachdem er sein Wissen an einen würdigen K'ssa weitergegeben hatte, Expeditionen ins Eismeer vor. Dies erwies sich als sehr schwierig. Man konnte zwar durch die Tore gehen und sich einen Eindruck verschaffen, wie das Eismeer an einigen Stellen aussah. Jedoch machten sowohl die Kälte als auch der unsichere Untergrund die Erkundung schwierig. Es war schwer, festzustellen, wie viel Gewicht die einzelnen Eisschollen trugen. Man konnte nicht mit den leichten Booten, die für die Seen im Feld der Spiegel geeignet waren, durch die Eismassen fahren. Die Eisschollen verkanteten. Oder das Boot fror fest - von unbekannten Wesen dort als Gefahren ganz zu schweigen.
Lange Strecken konnte man ebenfalls nicht fliegen. Die Schwingen gefroren irgendwann oder es war so kalt, dass das Fliegen unmöglich wurde...und man ins eisige Wasser zu stürzen drohte.

In Abwesenheit von Mhek-anri formierte die von der Wolkenfeste zurückgekehrte Mhek-Anwe mehrere Wandler der Mheket um sich. Was Mhek-anri bereits hinter verschlossenen Türen mit Mhek-anwe besprochen und der Göttin in langen Meditationssitzungen vorgetragen hatte, wollte sie starten.
Ein Kreis aus sieben besonders begabten Wandlern schloss sich mit ihr zusammen und bildete nach tage- und nächtelangem Fasten und Beten den "Zirkel des Wandels". Dies waren nicht nur Wandler, es waren Magier, die die verschiedenen Essenzen des Wandels kombinieren und so der Göttin so nah sein wollten, wie kein anderes Wesen.
Zirkel des Wandels/Prestigeklasse: Metamagier
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Zwielichtdschungel - fremde Wesen
Einer der Expeditions- und Jagdtrupps des Zirkels wanderte auf der Suche nach passenden Wesen oder Pflanzen am Rande des Zwielichtdschungels. Es waren mehrere Krieger, welche von einem erfahrenen Wandler begleitet wurden. Sie bewegten sich am Boden fort, da die Bäume zu dicht standen um ausreichend Platz zum fliegen zu lassen. Sie waren eigentlich darauf gefasst gewesen, Dainit zu erlegen oder vielleicht einen der seltenen schwarzen Tearim zu finden...doch sie fanden etwas anderes.

Einer der Krieger brüllte überrascht auf, als eine Art Seil oder Schlinge mit einem Mal aus den Bäumen hinunterschnellte und ihn hoch in die Luft riss. Ein großes Wesen hatte sich auf dem Baum auf die Lauer gelegt und versuchte ihn nun, mit seinen Chitinüberzogenen Armen und Beinen zu töten. Es hatte eine seiner Armscheren bereits tief in den Leib des Mheket gebohrt.
Schnell kletterte einer der anderen Jäger den Baum hoch, um an das Wesen heranzukommen. Ein anderere versuchte, trotz der umgebenden Baumkronen, in die Höhe zu fliegen. Ein heftiger Kampf entbrannte, bis das angreifende Wesen von dem Ast zu Boden stürzte. Sofort erhob es sich auf seine achte Beine/Arme (?) und stellte sich wieder dem Kampf. Trotz seiner nahe zu zwei Meter Körperlänge bewegte es sich sehr schnell und schien genug Kraft zu haben. An einigen Beinen trug es doppelte Gliedmaßen, als habe es einen Kameraden seiner Art umgebracht und diese Stachelbeine dort befestigt. Der angegriffene Mheket lag aus vielen Wunden blutend am Boden.
In der Hitze des Gefechts behielt der Wandler gerade noch ihre Mission im Blick, als die Krieger das Wesen schon töten wollten. Er sammelte seine Energien und "schmolz" die Beine des Wesens weg, so dass nur noch kurze Stümpfe zurückblieben und es weder kämpfen noch wegrennen konnte. Krachend sackte es zu Boden.
"Lasst uns zurückkehren", sagte der Wandler außer Atem. "Und dann einen Bahromm suchen. Und Mhek-Anri. Falls es noch mehr von ihnen gibt, müssen wir wissen, was das ist..."
Abrechung
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28.09.2011, 20:46
Beitrag: #220
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen - die Chawi tauchen auf

Während Deimoxys' Bewusstsein zum Großteil in ihrem Avatar saß, reiste ein Teil davon in eisigem Wind durch die Finsterfrostkrallen. Sie hauchte etwas von ihrer Macht in den Schnee. In den oberen Gebirgsbereichen ballte sich der Schnee zu Kugeln zusammen, die die Felsenhänge hinunterrollten und dabei rasch an Größe zunahmen.

Dann geschah etwas Eigenartiges - die Schneekugeln teilten sich, rollten weiter und wurden größer nur um sich dann ab einer gewissen Größe wieder zu teilen. Auch folgten sie den gewundenen Hängen wie von Geisterhand gelenkt. Schließlich erreichten mehrere Hundert kleine Kugeln den Gebirgsfuß, die sich zu kleinen Wesen entfalteten. Die Chawi waren geboren.

Chawi" - Kaltwichte
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Deimoxys schenkte dieser neuen Rasse einen schwachen Abglanz ihres eisigen Hauchs - die Chawi konnten die Temperatur in ihrer Umgebung senken, so dass es in den Finsterfrostkrallen noch frostiger wurde und der Schnee zu ihren Füßen knirschend gefror. Nach kurzer Zeit lernten sie, diese Kraft zu regulieren, denn es war unangenehm, mit jedem Schritt einen großen Klumpen Schnee aus dem Boden zu reißen - oder schlimmer noch, sich den festgefrorenen Fuß abzubrechen und erst einen neuen aus frischem Schnee formen zu müssen.

Abrechnung
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