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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
29.09.2011, 09:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.10.2011 18:52 von Shiyan.)
Beitrag: #221
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Klingendes Eis
Xerix das Tanzen liebte
und so tagein tagaus er übte.
Ein Sprung zurück, ein Schritt zur Seit'
allzeit war er zum Eistanz bereit,
bis ers eines Tags beinah versiebte:

Ein langer Satz, er landet krachend,
die andren um ihn lauthals lachend,
sodass man nun fast übersah,
was just in dem Moment geschah:
Eissplitter klirren, hübsche Geräusche machend.

Die Jüng'ren es schnell begriffen haben:
Begannen nun, Eissplitter auszugraben.
Dicke und dünne, große und kleine,
dann schlugen sie das andere gegen das eine.
Nun klirrt und scheppert es Tag und Nacht,
die Älteren um ihren Schlaf gebracht,
'danken' Talea für ihre lärmenden Gaben.

Schnell findet man jedoch heraus, dass man den Splittern auch Klänge entlocken kann, zu denen es sich vorzüglich tanzen lässt. Auch wenn noch etwas unhandlich, entsteht so ein erstes Musikinstrument: Für jeden Ton braucht man einen Kobold, der zwei Eissplitter gegeneinander schlägt, komplexere Melodien bräuchten größere Koboldgruppen und eine Disziplin, die hier einfach nicht vorhanden ist. Daher bleibt es vorerst bei einzelnen Eissplitterspielern, die den Rhythmus zum Tanz angeben. Xerix arbeitet derzeit aber daran, auch komplexere Instrumente zu basteln. Des weiteren werden besonders schrecklich klingende Eissplitter nun den Wache schiebenden Kobolden in die Hand gedrückt, um Alarm schlagen zu können.

Abrechnung & Info
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[Bild: 10.jpg]
Rimo "Krümel" Schwarzfuß - Halbling Kleriker
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29.09.2011, 20:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2011 20:28 von Smokin Red.)
Beitrag: #222
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Daakon (oder ein Aspekt von ihm) war erzürnt, da hatte die falsche Schlange doch tatsächlich einen großen Teil der 'Welt' in Eiswasser gehüllt.
Das war so nicht hinnehmbar, Feuer sollte herrschen!
Und schon löste sich eine Flamme reinen Zorns aus der Oberfläche Assevai's und griff nach der Oberfläche der 'Welt'.

Kalu-Gotel bemerkte es gerade noch rechtzeitig und liess einen Teil des 'Endlosen Eismeer' aufsteigen und einen Schutzschild formen.

Die resultierende Explosion in der 'Leere' sorgte auf der 'Welt' nur für einen warmen Sommerregen.
Dies waren aber lange nicht alle Auswirkungen.

Im Kernpunkt der Explosion rührte sich etwas, griff nach den letzten verlbliebenen Flammen und Eisstücken und sprach...
Erläuterungen
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Mein nächstes Projekt: Solo-Dungeon
[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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30.09.2011, 04:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.09.2011 22:49 von Gordo.)
Beitrag: #223
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Zwielichtdschungel - Faules Holz und aggressive Insekten

Der Druide Espe blickte auf eine weite Fläche von fauligem Holz und toten Pflanzen. Er wurde gerufen um dieses Phänomen der scheinbar wandernden Fäule zu untersuchen und zu beobachten. Anfangs waren viele Baumhüter der plötzlich auftretenden Fäule zum Opfer gefallen oder schwer erkrankt, als sie in den betroffenen Gebieten schliefen. Aktuell gab es kaum noch Hüter denen etwas passierte, man wusste welche Gebiete man besser meiden sollte, zudem schien die Fäule nur auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt zu sein und gewisse Grenzen nicht zu überschreiten. An den Ufern des großen Flusses endete die Fäule und kehrte dann wieder den selben Weg in einem halben Kreis zurück, bis sie wieder auf Wasser traf. Alle Bemühungen der Hüter die Gebiete wieder zu bepflanzen waren zu scheitern verurteilt, denn wenn die Fäule zurückkehrte begann alles von vorne. So waren Espe und die vielen anderen Beobachter lediglich noch darauf bedacht zu überprüfen, ob sich die Fäule nicht doch plötzlich weiter ausbreiten würde und nach Möglichkeit alle Unwissenden davor zu warnen. Espe war sich sicher, dass die Fäule etwas mit dem großen Krater zu tun haben musste, denn er bildete das Zentrum des halben Kreises, den die Fäule bildete. Wieder einmal geschahen in dem großen Dschungel dunkle Dinge, die nicht natürlichem Ursprung sein konnten, doch immerhin konnte man sich hier einigermaßen darauf einstellen.

Espe wandte sich um, er würde sich noch ein wenig ausruhen, bevor er den langen Weg zur Quelle des Lebens auf sich nehmen würde um dem Rat über die Geschehnisse zu berichten. Doch dazu würde er sich zur Sicherheit noch ein gutes Stück von der Fäule entfernen müssen. Plötzlich erregte ein Rascheln und Knacken seine Aufmerksamkeit. Und noch während er sich in die Richtung der Geräusche wandte wurde er aus dem Dickicht von einem riesigen Insekt angefallen und zu Boden gerissen. Das Insekt schnappte mit seinen Zangen nach ihm und er konnte es nur Mühsam davon abhalten nicht getroffen zu werden. Es viel ihm schwer sich zu konzentrieren, da er zu sehr damit beschäftigt war die wilden Angriffen des fremden Wesens abzuwehren, doch schließlich gelang es ihm ein wenig Konzentration aufzubringen um einem Baum zu befehlen mit einem Ast das Insekt vom seinem Körper zu fegen. Die Xycnida-Drone wurde gegen einen weiteren Baum geschleudert und musste sich nun seinerseits erstmal sammeln, genug Zeit für Espe sich aufzurappeln und weitere Maßnahmen vorzunehmen. Er griff in dem Boden und kurz darauf schnellten Wurzeln aus dem Boden um das Insekt und schlangen sich um dessen Körper. Die Drone war nun gefangen in dem kräftigen Griff der Bäume. Espe sammelte sich und betrachtete den Angreifer, wo kam dieses Geschöpf nun wieder her? Der Zwielichdschungel begann immer mehr düstere Dinge auszuspeien. Er ging auf Nummer sicher und einige der Wurzeln zogen sich langsam weiter zusammen und brachen dem Insekt den Hals. Er würde den Leichnam zur weiteren Begutachtung zu Nebelborke bringen. Die Wurzeln ließen locker und bildeten nun eine Bare für den Leichnam, der Wald würde Espe helfen den Xycnida zur Quelle zu transportieren.

Abrechnung der AP u.ä.
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[Bild: 2.jpg]

Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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30.09.2011, 15:56
Beitrag: #224
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Fernsicht - Formung des Vorstands

Inook fand bald einen großartigen Weg seine eigene Machtposition auszubauen. Während der erste Ring ein exklusiver Verband war wollte Inook etwas schaffen, was fremde Völker von der Größe der Ta'riio und letztlich Daakons überzeugen sollte. Er begann als erstes Überzeugungsarbeit bei den Züchtern zu leisten.

Die kleinen Züchter von Fernsicht waren bekannt für ihre immensen Produktionsmengen. Es wurde praktisch in jedem Haus mindestens ein Zuchttier gehalten.

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Fernsicht verfügte über Gut, das von allen begehrt und Not die von ebensovielen gedeckt werden konnte. Inook begann Handelsbeziehungen mit Untererdhausen aufzubauen. Es wurden regelmäßig große Mengen Metallteile gegen ebenso große Mengen Nahrung und im kleineren Maße Bergbaumaschinerie getauscht. Inook war allerdings auch nicht abgeneigt Informationen im großen Stil aufzukaufen und sie geschickt zu nutzen.

So schuf Inook die Grundlagen für das Wirtschaftssystem der Ta'riio;
Es wurde genügend Nahrung und "Arbeitskraft" geliefert wie es brauchte die Produktion des Liefernden zu decken. Später bürgerte sich auch bei der zivilen Wirtschaft die Bezahlung mit Erz ein, hierbei zahlte man zum Beispiel einem Tunnler Nahrung und Erz wenn man sich zum Beispiel eine neue Waffe fertigen lassen wollte.

Inook löste die Stadt Fernsicht aus der geltenden Hierarchie die im Seelenpfad galt. Er baute Fernsicht zu einer Wirtschaftsmacht aus und gewährte allen gleichermaßen Einstiegschancen, ihm sollte es nicht auf das Blut ankommen. Man konnte jeden Tag etwas neues in den Straßen entdecken. In den Docks wurden weiter Schiffe gebaut, die bald die Welt erkunden sollten.

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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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30.09.2011, 17:50 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.09.2011 17:55 von Anath.)
Beitrag: #225
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Die Ankunft der Halbblüter in Meret-Amu
Während des Übergangs hören alle Halbblüter noch die Worte der Göttin in ihren Köpfen.

"Ihr seid etwas besonderes. Hütet den magischen Funken in Euch und legt niemals einem anderen Wandler Ketten um, die ihr selbst ertragen musstet. Haltet diesen Tag in Ehren und erinnert auch Eure Kinder und Kindeskinder an ihn...auf das Euer Funke für immer in die Welt hinausgetragen werde und niemals erlischt. Der Funke macht euch zu meinen Kindern...zögert nicht, wenn ihr in Not sein solltet. Was euch in der Vergangenheit vielleicht wie eine Last und ein Fluch vorkam, wird in der Zukunft ein Geschenk sein."

Das Schiff der Halbblüter erschien aus dem Nichts im Feld der Spiegel unweit der Stadtmauern von Meret-Amu. Es handelte sich um einen größeren See, der gerade groß und tief genug ist, dass es nicht Schaden nimmt.

Die Flüchtlinge um Kennz tragen nun strahlend weißes, in der Sonne glitzerndes Fell. Als sie wieder "in der Welt" sind, löste sich auch die Zeitblockade.

Einige der Mheket liefen sofort zu dem Wunder und bestaunten die Neuankömmlinge. Nach erster Vorsicht war man sich sicher, dass es sich zumindest nicht um feindliche Krieger handeln konnte...alsbald wurden Nahrung und Verbandszeug für die Flüchtlinge herbeigeschafft und nach den Bahromm-Botschaftern geschickt, um diese um eine Übersetzung zu bitten. Auch wenn eine Ähnlichkeit zu den Ta'riio bestand, waren sich die meisten Mheket wegen des kristallartigen Felles sicher, dass die Neuankömmlinge von der Göttin gesegnet waren und somit keine Gefahr darstellten. Es wurde als eine Ehre aufgefasst, den Flüchtlingen helfen zu dürfen.

Segen der Halbblüter
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Abrechnung
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30.09.2011, 19:27
Beitrag: #226
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen - Schneeschwingen

Hoch in den Spitzen der Finsterfrostkrallen heulten die Stürmen und rissen Schnee und Eis empor. Wieder einmal fuhr Deimoxys' Wille in die Fetzen des von ihr geformten Landes und wandelte sie um, ließ Leben eindringen.

Große Raubvögel entfalteten ihre weißen Schwingen und flogen auf der Suche nach Beute durch die Nacht.


Finsterfrostkrallen - Chawi auf der Flucht - ein seltsames Tor

Eine Handvoll Chawi rannte durch ein schmale Seitenschlucht im Gebirge. Sie waren von der Hauptgruppe getrennt und es wurde ihnen gerade alles etwas zu viel bei der Erkundung ihrer Heimat.

Erst hatte die Gruppe einen Vygrim aufgeschreckt, der scheinbar genauso überrascht von den Chawi war wie diese von ihm. Auf der Flucht die Gebirgshänge hinauf war dann plötzlich ein riesiger Eulenvogel aus dem Dunkeln herabgestoßen und hatte mit jeder Kralle einen Chawi aus der Gruppe gepackt. Da sind sie dann in die Schlucht geflohen, durch deren Enge der Vogel ihnen hoffentlich nicht folgen konnte.

Und jetzt entdeckten sie hier einen glitzernden Fleck, der aber nicht aus Schnee oder Eis war - zwei fremd wirkenden Wesen schwebten wie Rauhreif darüber in der Luft... der mutigste Chawi trat vor und fragte
"Was macht ihr hier?"

Abrechnung u.a.
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[Bild: 11.jpg]
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01.10.2011, 19:26
Beitrag: #227
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen - Chawi auf der Flucht - ein seltsames Tor
Zitat:"Was macht ihr hier?"

"Die Thecar dienen Meret-Anit und beschützen das Tor. Die Thecar geleiten die Reisenden, die um einen Weg bitten und deren Bitte erhört wurde, durch das Tor. Die Thecar hören die Bitten an Meret-Anit und geleiten die Würdigen zu ihr. Unsere Augen bleiben vor der Welt vor unserem Tor verschlossen. Unser Geist bleibt vor dem Wissen und den Gedanken des Fragenden verschlossen. Wir sehen das Herz des Fragenden...und ob es mit dem Anliegen übereinstimmt oder ob wir einen Frevler vor uns haben, der uns betrügen will. Nur dem Volk der Ta'rrio, den Ta'riio- und Ta'romm-Blütigen und -Abkömmlingen und Wesen des Feuers ist der Zugang verwehrt.", lautete die zweistimmige, aber perfekt synchrone Antwort der beiden Thecar.
"Begehrt ihr Einlass?"
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01.10.2011, 21:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.10.2011 21:42 von Matioki.)
Beitrag: #228
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen - Chawi vor dem Portal

Der Chawi, der das Wort an die beiden Wesen gerichtet hatte, runzelte verwirrt die Stirn wobei ein leises Knirschen von Schnee zu hören war. Die übrigen Chawi tuschelten kurz untereinander. Dann trat der erste Chawi ein Stück vor.

"Wer sind die Thecar? Wer ist Meret-Anit? Wovor wird das Tor beschützt? Wo führt das Tor hin? Warum sind eure Augen geschlossen? Was sind Ta'riio? Was sind Ta'romm? Was ist Feuer? Wohin können wir Einlass begehren?"

Alle Chawi blickten mit neugierig glitzernden Augen auf die Wächter.

[Bild: 11.jpg]
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01.10.2011, 21:26 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.10.2011 07:23 von Matioki.)
Beitrag: #229
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen - Chawi vor dem Portal
Kurzes Schweigen.
"Die Thecar sind die Diener Meret-Anits und beschützen das Tor. Die Thecar geleiten die Reisenden, die um einen Weg bitten und deren Bitte erhört wurde, durch das Tor. Die Thecar hören die Bitten an Meret-Anit und geleiten die Würdigen zu ihr", wiederholten die Thecar nach kurzer Verwirrung.
"Meret-Anit ist die Göttin der Magie und der Zeit und hat die Thecar erschaffen, andere Völker, Wesen, die leuchtende Schneise, das glühende Meer, die Kristallwüste, das Feld der Spiegel und die Sterne, die von den Mheket "Katzenaugen" genannt werden und am Himmel zu sehen sind. Das Tor wird vor denen beschützt, die es gegen den Willen Meret-Anits und der Thecar nutzen wollen oder uns betrügen wollen. Das Tor führt nach Phanea. Von dort aus führt es zu sämtlichen Kristallpforten auf dieser Welt. Unsere Augen sind geschlossen, weil..."

Kurze Pause. Leichtes Summen.
"..weil die Wesen der Welt emotional reagieren, wenn sie denken, dass jemand anderer ihre Gedanken liest und ihre Geheimnisse kennt. Sie ...[Rauschen]..erwarten dann möglicherweise Einmischung...sie werfen mit Gegenständen, reagieren mit erhöhter Aktivität..."

Der Tonfall klang recht unsicher, als würden sich die Thecar auf unvertrautem Gelände bewegen und nicht wirklich nachvollziehen können, warum es so war.

"Ta'riio sind ein Volk, welches am Seelenpfad lebt und von dem Gott Daakon geschaffen wurde. Ta'romm sind...[Rauschen] ein Mischvolk aus den Ta'riio und den Bahromm, welche von dem Gott Kalu-Gotel geschaffen wurden. [Störgeräusch]Feuer ist hell, gelb bis rot, heiss und kann Wesen der Welt verletzen oder töten. Assevai, das rötliche große runde Leuchten am Himmel, ist aus Feuer. Ihr könnt Einlass nach Phanea begehren und eine Reise erbitten, die zu einem von euch bestimmten Ort auf dieser Welt führt. Wird eure Bitte erhört, so wird das Tor in Phanea geöffnet, das an diesem Ort ist. Oder welches am nächsten von dem von euch bestimmten Ort ist."
Erbittet ihr Einlass?"

Die Thecar schwiegen wieder, nachdem sie eine Frage nach der nächsten abgearbeitet hatten.
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03.10.2011, 02:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.2011 18:33 von Tarkos.)
Beitrag: #230
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Halbblüter - Vor Meret Amu

Das gekaperte Schiff lag mit seinem massigen schwarzen Körper vor der Stadt und wirkte wie ein riesiger stählerner Brandfleck, noch dazu erzeugte dieses Schiff große Disharmonien in dieser Umgebung. Kennz kam zu dem Entschluss, dass die Zerstörung dieser Waffe das einzig richtige sei. Er nahm sich einige Halbblüter und begann es völlig auseinander zunehmen. Tag für Tag verlor dieser Koloss immer mehr an Masse. Es war zunächst auch unklar wohin das ganze Material verschwand.

Irgendwann war dort kein Schiff mehr. Nur eine kleine Kuhle im Boden deutete die Lage an. Bald schon war klar was die Halbblüter vorhatten; einige von ihnen wurden als Zwangsarbeiter in Schmieden benutzt und begannen ihr Wissen zu nutzen. Sie fingen an aus dem Metall Talismane und Schutzamulette herzustellen die schon bald in Meret Amu Anklang fanden.

Spoiler
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Halbblüter - Fernsicht

Einige wenige Halbblüter, die bereits Daakon geweiht wurden, entkamen der Zerstörung der Ringfestung. Sie suchten zunächst Schutz in den Bergen, doch sie wurden immer wieder von Geistbändigern aufgespürt. Es verging praktisch nie eine ruhige Nacht. Eines Nachts saßen sie am Feuer und überlegten und diskutierten Pläne; untertauchen in Untererdhausen wäre unmöglich, dort lebten zuviele Ta'riio, Buckelheim wäre auch eine schlechte Option, zuviele die dort lebten waren vom ersten Ring korrumpiert. Sie zogen weiter umher, als dicke Rauchsäulen und der Gestank der Zivilisation sie lockte.

Zunächst schickten sie nur einen Kundschafter nach Fernsicht. Es war alles groß und riesig, die ganze Stadt war ein riesiges weitläufiges Labyrinth aus Tunneln, Rohren, Verbindungsschächten, Gehegen...

Man nahm von ihm keine Notiz, jeder dort hatte etwas zu tun. Züchter trieben neue Zuchttiere durch die Gassen, Tunnler zogen riesige beladene Stahlkarren umher oder hoben mit Flaschenzügen schwere Geräte in die Höhe. Er sah sich noch einmal um und suchte dann einen Weg hinaus, doch hinter ihm schien sich die Stadt wieder völlig verändert zu haben. Er stolperte umher, so etwas kannte er ja noch gar nicht...

Er wurde immer unruhiger, diese Stadt kannte er noch gar nicht. Hinter einer Mauer sah er mehrere Metallrohre in die Höhe ragen. Neugierig kletterte er an ihr hoch, doch bevor er einen Blick auf das Objekt werfen konnte viel er kopfüber über die Mauer und krachte mit voller Wucht in einen Grauen der anscheinend etwas inspizierte. Benommen schüttelte der Kundschafter seinen Kopf. Als er sich umblickt sieht er als erstes die Spitze einer Klinge.

"Enna, zurück!"
Der Kämpfer zog seine Klinge zurück und suchte sich einige Tunnler zum Rumschubsen. Eine große Hand reichte dem Kundschafter eine Aufstehhilfe.
"Nimm meine Hand, junger Freund!"
Schweigend stellte sich der Kundschafter wieder auf.
"Hmmm... eure Fellfärbung ist ungewöhnlich."
Obwohl der Kundschafter ebenfalls schmutzig schwarz wie alle anderen war, sah der Fremde wohl den unauffälligen bläulichen Schimmer darin.
"Nun Junge, mein Name ist Inook, ich bin das Oberhaupt dieses Ortes, verrätst du mir was dich hierher brachte?"
Der Kundschafter war beeindruckt von Inook.
"Ähm... Man nennt mich Horten!"
Horten blickte wieder das Schiff an.

Es schien wohl den ästhetischen Anspruch der Ta'riio an die Dinge zu verkörpern; schnörkelloser, schwarzer Schwimmkörper, drei Aufbauten und zwei Schornsteine. Man erkannte, dass dieses Schiff etwas großes werden sollte. Horten kannte diese Objekte schon, damals sah er von seinem Kerker aus die Schiffe die der Ring baute.

Inook führte den Jungen herum und erzählte ihm von seinem stolzen Lebenswerk. Er fand langsam Zugang zu ihm. Horten erzählte ihm alles, die Zeit seiner Einkerkerung und wie er vor dem ersten Ring floh. Inook war ziemlich amüsiert wie er von dem vorläufigen Ende seines Konkurrenten erfuhr. Er hörte schon Gerüchte, dass der erste Ring zerschlagen worden sei.

Inook erkannte im Endeffekt in dem Jungen Potenzial, welches er auf seiner Seite wissen wollte und bot ihm und seinem Trupp in Fernsicht eine Heimat.

Raatz - Höhlentunnel

Endlich fand er sie. Den Grohm und ein eigenartig verwachsenes Lebewesen das anscheinend irgendwas mit dem Boden tat...

Raatz war blutüberströmt und wirkte schon aus der Ferne eher wie ein Toter. Fetzen seines Fells fehlten und dort wo einst seine Augen saßen befanden sich nur noch zwei verbrannte schwarze Höhlen. Ob es Daakons Wille war, der ihm das Sterben verweigerte, oder abgrundtiefer Hass der ihm am Leben hielt vermochte keiner mehr bei ihm wirklich festzustellen. Unterwegs griffen ihn mehrere Grohm an und verlangten ihm alles ab. Er schaffte es sich gegen sie zur Wehr zu setzen, allerdings nicht ohne seinen Tribut an sie abzutreten.

Als er sich vor dem Hüter aufbäumte wollte der Grohm schon gerade zum Angriff ansetzen. Doch Raatz versiegelte den Geist des Grohms. wie eine brennende Fackel stand er nun zwischen dem dunklen Hüter und dem einstigen Primus Daakons.

"Bei den Hallen des Verwesers, WAS habt Ihr hier verloren!?", entweder der Eindringling hatte gute Gründe eine Schneise durch Untererdhausen zu sprengen, oder er sollte seinen Frieden mit der Welt finden...

"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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