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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
03.10.2011, 08:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.10.2011 12:07 von Anath.)
Beitrag: #231
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
die Halbblüter in Meret-Amu werden gestoppt
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Die Halbblüter in Meret-Amu
Als die Mheket sehr schnell feststellten, dass die Halbblüter nicht mit ihnen redeten, nicht interagierten und auch auf die Versuche der Bahromm-Übersetzer mit Schweigen und besessener Arbeit reagierten, reagierte der Zirkel um Mhek-anwe mit großer Sorge.

Die Göttin fasste dieses Verhalten so auf, dass sie mit ihrer Vermutung recht behielt. Die Halbblüter waren noch nicht soweit. Etwas in ihrem Verstand war noch in Ketten - damit waren sie für die Welt sehr gefährlich.

Nach einer Meditationsnacht des Zirkels sprach sie direkt mit Mhek-Anwe:
"Sie sind geistig verwirrte Brüder und Schwester, die sehr unter den Ta'riio gelitten haben. Anscheinend haben sie auch den Wunsch der Ta'riio geerbt, nicht mit anderen Wesen interagieren zu wollen - es sei denn in aggressiver Weise. Nimm dich Kennz an, mein Kind, ich werde mich der unglücklichen Wahnsinnigen erbarmen. Tragt ihre traurige Geschichte ruhig an die Geschichtensänger weiter, denn sie soll ein Mahnmal für die Völker der Welt und eine Warnung vor dem Volk der Ta'riio sein. Wenn sie eines Tages Abstand von der Sklaverei haben und geistig gesundet sind, werden sie wieder erscheinen...dieser Tag wird ein Feiertag für alle Magier der Welt."

Die Göttin weinte eine Träne ob dem schlimmen Schicksal der Halbblüter. Die "Träne der Zeit" entstand.

Mhek-anwe schritt zu dem Schiff, vergewisserte sich, dass alle Halbblüter am Werklen waren [wie von Tarkos' beschrieben] und wartete. Von einem Moment auf den anderen erstarrten sämtliche Halbblüter. Das Tor in dem das Schiff nach wie vor stand/schwamm, öffnete sich wieder...alle Halbblüter wurden nach Phanea gesogen, wo die Thecar bereits auf sie warteten. Dort versiegelte sie die Göttin mit einem Zeitzauber, so dass sie den Eindruck hatten, als würden sie noch weiter an ihrem Schiff zerlegen.

Dies fand nach Mitternacht zum zweiten Tag hin innerhalb eine Atemzuges statt. Die Halbblüter denken in ihrer speziellen Abteilung in Phanea immer noch, sie würden das Schiff bis in alle Ewigkeit bauen...

Spoiler
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Ein großes Wehklagen erhob sich über Meret-Amu. Es wurden überall rotglühende Energiebälle in den Himmel geschossen, Krieger verwundeten sich mit rituellen Narben, es wurden weiße Gewänder als Zeichen der Trauer um die verlorenen Halbblüter getragen. Die Geschichtensänger der Mheket gingen durch die Portale zu den Lohksa, um auch dort die Kunde um die Schande der Ta'riio und das Schicksal der Halbblüter zu beweinen.

Epos "Die Halbblüter um Kennz - die Schande der Ta'riio
Der Epos wurde sowohl als Gesang als auch als Theaterstück in verschiedenen Variantionen weitergegeben. Er gliedert sich in "Ta'rrio opfern ihre Kinder", "Kennz - Die Revolte der Kinder" und "Meret-Anits Trauer" und hat zum Inhalt, wie die Ta'riio sich auf der Wolkenfeste harmlos gaben und nur von den Mheket misstrauisch betrachtet wurden. Wie sich Raatz anschließend zurückzog, dass die Ta'riio Geisterbändiger sind und hemmungslos andere Wesen versklaven bis diese wahnsinnig werden, wie die Halbblüter von ihnen aus Neid und Machthunger geistig vergiftet wurden, das Raatz seinen eigenen Sohn opfern wollte (und dies bei den Ta'riio vollkommen normal ist, Kannibalismus wird zwischen den Zeilen angedeutet), wie die Halbblüter in einer letzten Kraftanstrengung fliehen konnten und sich die Göttin ihrer erbarmte als sie auf dem Tränenmeer umzukommen drohten - und wie sich der Wahnsinn der Halbblüter kaum nach Ankunft zeigte. Der Epos schließt damit, dass Meret-Anit ihre Schwingen ausbreitet und die Halbblüter in ihr Reich holt. Am Ende ergeht sowohl die Warnung, keinen Ta'riio oder Ta'romm in die Augen zu schauen oder zu vertrauen als auch, dass die Magier dieser Welt alle Brüder und Schwestern sind (es wird angedeutet, dass dies nicht das letzte Kapitel sein würde).



Abrechnung
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04.10.2011, 10:25
Beitrag: #232
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der dunkle Hüter - Höhlentunnel

(03.10.2011 02:04)Tarkos schrieb:  Raatz - Höhlentunnel

Endlich fand er sie. Den Grohm und ein eigenartig verwachsenes Lebewesen das anscheinend irgendwas mit dem Boden tat...

Raatz war blutüberströmt und wirkte schon aus der Ferne eher wie ein Toter. Fetzen seines Fells fehlten und dort wo einst seine Augen saßen befanden sich nur noch zwei verbrannte schwarze Höhlen. Ob es Daakons Wille war, der ihm das Sterben verweigerte, oder abgrundtiefer Hass der ihm am Leben hielt vermochte keiner mehr bei ihm wirklich festzustellen. Unterwegs griffen ihn mehrere Grohm an und verlangten ihm alles ab. Er schaffte es sich gegen sie zur Wehr zu setzen, allerdings nicht ohne seinen Tribut an sie abzutreten.

Als er sich vor dem Hüter aufbäumte wollte der Grohm schon gerade zum Angriff ansetzen. Doch Raatz versiegelte den Geist des Grohms. wie eine brennende Fackel stand er nun zwischen dem dunklen Hüter und dem einstigen Primus Daakons.

"Bei den Hallen des Verwesers, WAS habt Ihr hier verloren!?", entweder der Eindringling hatte gute Gründe eine Schneise durch Untererdhausen zu sprengen, oder er sollte seinen Frieden mit der Welt finden...

"Oh wir haben Besuch Kinder" rief der dunkle Hüter überrascht. "Und er sieht sehr mitgenommen aus. Benötigt ihr Hilfe? Ich habe zugegebenermaßen keine große Kenntnis von euch Pelzlingen, außer das du der erste bist, der mit mir spricht und nicht sofort angreift." sein knorriges Kichern erfüllte die kleine Grotte, offenbar nahm er nicht wahr, dass der kleine Kerl sich aufbäumte. Neugierig betrachtete er den Grohm, der wie angewurzelt stehen geblieben war. "Na sowas, das hat er noch nie gemacht, könnte er aber ruhig häufiger mal machen, er kann unter Umständen nämlich etwas nerven mit seiner Gier nach Beeren. Aber zu deiner Frage, ich habe nichts verloren, bislang jedenfalls nicht, eher wurde ich hier verloren..." er brach in schallendes Gelächter aus. Mühsam riss er sich wieder zusammen und fügte unter ständigem Kichern hinzu. "Doch ruht euch zunächst aus, mein Garten ist ein wahrlich entspannender Ort" Er deutete mit ausladender Geste hinein in die Grotte, wo sich bereits einige neugierige Mitglieder des dunklen Stammes versammelt hatten.

[Bild: 2.jpg]

Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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05.10.2011, 20:18 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.10.2011 09:20 von Gordo.)
Beitrag: #233
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
En-Loo - Gedankenspiele

Während der Versammlung im Wolkenpalast Kalu-Gotels bildete sich in den Gedanken von En-Loo eine Idee. In seinen Gedanken sah er kleine und große Inseln, flach aber auch mit großen Bergen, bewachsen mit den schönsten Blumen und immergrünen Pflanzen und Bäumen, umgeben von einer seichten See, die erfüllt war von Leben. Auch die Inseln sollten nicht unbewohnt bleiben, ein weiteres Volk sollte hier seine Heimat finden, dass die See und die Inseln sein zu Hause nennen sollte. Und da er in sich eine Kraft spürte, wie er es seit seiner Geburt nicht mehr tat, lies er seinen Gedanken in die Welt fließen.

Ein neuer Teil der Welt nimmt Formen an

Am östlichen Rand des Ewigen Eismeeres brach plötzlich Wasser in das elementare Chaos und bildete bald ein großes Meer. Doch im Gegensatz zu dem kalten Ozean war dieses Meer warm und der Meeresgrund war flach (selten tiefer als 60m), nur einige tiefe Schluchten bildeten schwarze Linien im Wasser. An einigen Stellen der See erhoben sich Berge aus dem Wasser und bildeten große Inseln, viele weitere Inseln erschienen dann, sie waren jedoch flach und meist sehr klein. An Land und in der See begann Leben zu entstehen, vielfältiges Leben, bunte Fische belebten riesige Korallenriffe und Schildkröten besiedelten sowohl das Land als auch das Meer. Raubfische suchten in diesem großen Angebot ihre Beute und Vögel nisteten in den Bäumen und an den steilen Hängen der Berge. In diesem Paradies entstanden auch die ersten Kassani. Die ersten erblickten die Welt auf der größten Insel Kassanas, die für die erste kleine Population ausreichend Platz bot.

Abrechnung der AP u.ä.
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[Bild: 2.jpg]

Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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05.10.2011, 21:14 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.10.2011 10:20 von Anath.)
Beitrag: #234
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Meret-Anit - Leben im Eismeer

Im Ewigen Eismeer entstanden die Narak, 1-1,50m lange Raubfische, die in großen Schwärmen vor allem in der Nähe von Eiswürmern anzutreffen sind und auf diese Jagd machen. Eine wesentlich kleinere Art entstand auf im Smaragdmeer, allerdings mit anderen Jagdgewohnheiten und in sehr kleinen Schwärmen.

die Narak
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Abrechnung
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06.10.2011, 10:25
Beitrag: #235
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Klingendes Eis

Talea beobachtete das Treiben der Kobolde und entschloss, dass es an der Zeit wäre, ihnen mal zu zeigen, wie ein Musikinstrument aussehen kann. Während Xerix im südöstlichen Eismeer das erste grobe Eisschlagzeug aus etwa zwanzig verschieden großen Eissplittern baute (eine Art einfaches Xylophon), blickte Talea zum Westrand des Eismeeres. Dort lebte eine kleine Koboldsippe, die von den kulturellen und musikalischen Veränderungen noch nicht viel mitbekommen hatte. Inmitten ihres Lagerplatzes ragte ein gröberer Eisklotz aus dem Meer. Taleas Blick verharrte kurz darauf, dann begann sie, den Block zu verformen. Sie zog einen dicken soliden Teil wie eine Schlange aus Eis heraus und formte ihn zu einem geschwungenen Rahmen. Nun folgten viele hauchdünne Eisfäden unterschiedlicher Länge, die sie nebeneinander in den Rahmen spannte. Zu guter letzt gravierte sie Bilder der Mheket, Baumhüter, Eiskobolde und K'Ssa sowie ihren eigenen Namen in Koboldrunen in den Rahmen. So entstand 'Frostsang', die eisige Harfe.

Abrechnung & Info
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[Bild: 10.jpg]
Rimo "Krümel" Schwarzfuß - Halbling Kleriker
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08.10.2011, 14:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.10.2011 14:31 von Smokin Red.)
Beitrag: #236
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Thuat'rán - Die große Reise

Thuat'rán hatte vieles gesehen, was sie nie erwartet hätte. Ein riesiges Meer aus Eis war enstanden, und Gebirge und Wälder und nun ein Inselreich.
Wahrlich, Meret-Anit war groß, der Wandel war überall.
Gemäß der Lehren ihrer Herrin hatte sie sich bisher eher zurückgehalten, und ihre neuen Fähigkeiten so genutzt, dass keiner erkennen konnte, woher die Veränderung kam.
Die Frostkobolde ahnten nicht, dass sie ein besonderes Interesse an ihnen entwickelt hatte. Sie hatte den kleinen Echsen, die sie als entfernte Verwandte betrachtete, aus dem Hintergrund geholfen.
Als sie jedoch 'Frostsang' entdeckte, entschloss sie sich, dass es nun Zeit wurde offener zu agieren.
Langsam, und mit einem leichten Gefühl des Verlustes, verschmolz sie ihre Flügel mit ihrem Körper und teilte darauf ihren kräftigen Schwanz, bis sie Beine hatte, die denen eines Kobolds ähnelten.
Kurz überlegte sie, dann überzog sie ihr Äußeres mit der Illusion von Koboldschuppen und Koboldkopf. Sie war immer noch etwa doppelt so groß wie diese Frostwesen, aber es würde genügen müssen.

Als sie sich dem Koboldstamm näherte, verrusachte sie einiges an Aufregung, doch schließlich wagte sich der Häuptling vor und sprach sie ehrfürchtig an.
"Grossess Weibchen, wass bisst Du für eine Riessin? Niemalss haben wir etwass wie Dich gessehen. Bisst Du von den großen Geisstern gessandt?"

"Fürchtet Euch nicht, Kinder des Eissmeeress.", bemühte sich die Heldin um eine möglichst passende Sprache, "Ich komme in Frieden und bringe Euch vielerlei Wissen."

Nach und nach entwickelten die Kobolde Vertrauen zu der seltsamen Erscheinung, und schließlichnahmen sie sie in den Stamm auf, wo sie die Rolle einer Schamanin und Priesterin einnahm.
Sie lehrte den 'Eisnetz'-Stamm, wie sich diese Kobolde nannten seit die Harfe entstanden war, vieles über die Welt. Sie erklärte ihnen Schrift und Sprache, aber auch Gesang und Bildhauerei. Bald entstand um die Eisharfe herum eine Siedlung, die von Unmengen an Eisskulpturen verziert wurde.
Der Stamm nannte diese Siedlung Thuat-Gel.


Unter dem Eismeer

Die meisten der 'Eiswürmer' lebten ein einfaches Dasein, Fressen und, neuerdings auch, gefressen werden.
Doch in einem von ihnen regte sich ein Funken, Bewusstsein.
Er begann gezielt sein Gebiet von Konkurrenten und Narak zu säubern, und er lauschte auf die Stimmen über dem Eis.
Eines Tages dann, es hatten sich wieder einige Narak hinter seinem Kopf festgesetzt, fasste er einen Entschluss.
Er brach durch die Oberfläche des Eises, dieses Mal nicht mit der Absicht sich die lästigen Parasiten vom Körper zu kratzen, sondern um Kontakt aufzunehmen.
Der Koboldstamm, der hier lebte verlor einige Mitglieder an die kalten Fluten, und brach kurzerhand in Panik aus.
Doch nun zeigte sich, dass dieser Wurm wirklich anders war, denn er öffnete sein Maul und sprach, brüllend, so dass die kleinen Echsenwesen es erst nicht erkannten, bot er ihnen etwas an:
"Oberflächler, helft mir und ich schütze Euch! Entfernt diese Pest von meinem Hals und macht damit was ihr wollt! Ich verspreche Euch, dass ich Euch vor meinesgleichen und anderen Fressfeinden schütze!
Tut es nicht, und ich versenke Eure Scholle und fresse Euch!"

Nun, Kobolde sind nicht ausgesprochen mutig, so dauerte es nicht lange, und sie folgten der Aufforderung des Wurms.
Mit der Zeit wurden sie recht geschickt in der Entfernung und Verarbeitung der Narak. Und dank des Schutzes, des von ihnen 'Altweis' genannten Wurms, entwickelten sie sogar eine Reisekultur, um mit anderen Sippen Handel zu treiben.

Abrechnung der Aktionspunkte u.ä.:
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[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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08.10.2011, 19:43
Beitrag: #237
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen – Chawi vor dem Tor
Der Wortführer trat von den Thecarzurück und in die Gruppe der übrigen Chawi. Aufgeregtes Wispern erklang, als sie ihre Köpfe zusammensteckten und sich beratschlagten. Leise klirrte Eis, als die stacheligen Haare besonders aufgeregter Chawi aneinanderstießen. Schließlich trat wieder einer vor die Thecar.

„Gut, wir möchten gerne Einlass! Und, hmm... zur leuchtenden Schneise! Lass ihr uns durch?“

Höhlentunnel – Xrava, der Dunkle Hüter und Raatz der Graue

Der lautlose Sucher folgte der zuckenden Spur aus wunderbarer Furcht – Flinke Wurzel verbreitete offenbar die Aura der wimmelnden Grube, es war wirklich eine gut Entscheidung, ihn in den Höhlentunnel zu entsenden befand die Dunkle Mutter. Er schien sich in diesem finsteren Reich prächtig entwickelt zu haben.

Xrava kroch an einer kantigen Konstruktion vorbei – Daakons Volk schien hier offenbar ein Nest von beachtlicher Größe aus dem Stein gehauen zu haben. Hier war das Nachhallen der Furcht noch stärker... die Spur war frischer aber es schien auch mehr passiert zu sein – vereinzelt lagen Trümmer herum und kleine, pelzige Körper aus denen trübe schillernde Blüten wucherten. Wehmütig fühlte sich Deimoxys an ihre wunderschönen Blutdornranken erinnert, die der Lebenstyrann so grob zerstört hatte. Flinke Wurzel hatte wirklich eine besondere Gabe entwickelt!

Angetrieben von der Gier, ihren Sprößling der Furcht zu finden, ließ sie Xrava noch schneller kriechen. Wie ein fließender Schatten wurde der Sucher förmlich eins mit der geistigen Spur – dann nahm er ein Leuchten wahr:
Ein massiges Feuerwesen stand in gefährlicher Nähe zu einer großen, knorrigen Gestalt – in ihrem Netz tastete Deimoxys über die Wurzel des Übels... ja, es war der, der sie ihr geschenkt hatte. Andere, kleinere Abarten des Dunklen Hüters waren auch zu erkennen... er hatte sich wirklich vervielfältig. Und vor ihm – einer der Tar’iio. Er wirkte alt, grau und abgekämpft, seltsam gerüstet... und strahlte eine deutliche Macht und Gefahr aus.
Aber das Feuerwesen war die größere Gefahr, befand die Dunkle Mutter. Es war eindeutig eine Verkörperung von Daakons Zerstörungsmacht, wie diese Ströme aus flüssigem Feuer... und die riesige Sphäre aus Feuer in der Leere - warum war Flinke Wurzel so unachtsam und hielt sich so nah bei diesem Ding auf? Nun, eine Mutter musste sich um ihre Kinder sorgen.

Ein Stachel bohrte sich in die Wurzel des Übels und die schwarze Milch der Mutter strömte auf göttlichem Weg bis in den Dunklen Hüter und dann langsam weiter in seine Abkömmlinge. Ein zähes, klebriges Harz floss aus seiner Rindenhaut und wurde zu einer eiterartigen Schicht darauf.

Abrechnung u.a.
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[Bild: 11.jpg]
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08.10.2011, 19:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2011 12:12 von Anath.)
Beitrag: #238
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Mhek-raktet ("Sternenherz") im Eismeer
Der "Zirkel" verfolgte auch weiterhin den Plan, die Welt für die Mheket weiterhin zu erkunden. Ersten Expeditionen im Eismeer hatten vielfältige Informationen zurückgebracht. Das Schiff der Halbblüter bot den Mheket Inspirationsmöglichkeiten, doch würde es in seiner Bauart nicht für das Eismeer tauglich sein...warum sollte ein riesiger Berg aus bearbeitetem Eisen nicht genauso im Eis festfrieren oder von Eisschollen aufgeschlitzt werden wie die kleinen Boote zuvor?

Somit stellte sich die Frage, wie sie dann ihr Reiseunternehmen umsetzten sollten. Fliegen war für die Mheket schwierig, da sie irgendwann ermüdeten. Mhek-anwe, welche sich an der leuchtenden Schneise in eine tagelange tiefe Meditation versenkt hatte, fand schließlich eine Lösung. Tief in Trance wurde sie von einem Windhauch gestreift, den ein dicht auf sie zu fliegender, unvorsichtiger Kristallsegler verursachte...in einer ruhigen, instinktiven Geste wollte sie das Wesen an sich vorbei leiten, ohne es zu verletzen. Anstatt das Wesen zu verändern, veränderte sie die Strömung, auf der Kristallsegler flog.
"...o...Göttin...", hauchte sie überrascht.

Sie stellte fest, dass dies auch bei anderen Kristallseglern ging. Sie konnte auch kleine Luftwirbel entstehen lasse, die Gegenstände durcheinander wirbelten.
Nach einem kurzen, aber inbrünstigen Dankesgebet an Meret-Anit lief sie zurück in die Stadt. Sie suchte mehrere junge Mheket aus, und erprobte deren Fähigkeit, die "Ströme" zu kontrollieren. Die neue Gabe wurde als "Sturm wandeln" bezeichnet.

Anschließend plante sie mit Mhek-raktet die erste Expedition mit einem durch "Sturmwandler" betriebenen, fliegenden Schiff, der „Kristallstern“.
So schwebte das erste fliegende Schiff immer weiter in das Eismeer hinein, auf der Suche nach Zivilisationen und auch nach einem neuen Platz für eine Stadt des Zirkels. Es dauerte nicht lange, bis sie Siedlungen der Eiskobolde ausmachten.

sturmwandeln
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Die "Kristallstern
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Finsterfrostkrallen – Chawi vor dem Tor
Zitat:„Gut, wir möchten gerne Einlass! Und, hmm... zur leuchtenden Schneise! Lass ihr uns durch?“
"Was gebt ihr uns dafür?" lautete die Antwort.
"Gebt uns etwas, dann erhaltet ihr Einlass."



Mhek-anri bei den Ta'riio
Nachdem der Ta'riio keine Antwort gab, wurde Mhek-anri ungeduldig. Die Göttin wollte kein Blutvergießen. Dementsprechend nahm er sich vor, so wenig Schaden wie möglich zu machen, wenn er durch das Tor ging.

Als er auf dem Seelenpfad auftauchte, wirkte der Mheket durch und durch von Wandlungsenergie durchdrungen. Sein Körper war in eine Hülle roten wabernden Lichtes gehüllt, seine Augen rötlich verfärbte Kristalle. Rötlicher Rauch waberte aus Mhek-Anris Mund,als er in der rauen Sprache der Mheket zu dem Ta'riio sprach. Das Wesen war jedoch zu erschrocken, um die Thecar um eine Übersetzung zu bitten, sich zu regen oder wegzulaufen. Mhek-anri knurrte wütend über so viel Zögerlichkeit, das Wesen kostete ihn Zeit. Dieser Raatz kostete Zeit. Zeit, die für neue Experimente gedacht war. Zeit, in der er seine rasenden Gedanken näher betrachten und einen Moment der Ruhe erleben konnte. Ärger verband sich mit Energie, Energie schäumte über....
Seine Pranken schossen wie von selbst vor und ein Schwall Wandlungsenergie raste in den Ta'riio. Dieser schrie gellend auf und sackte in die Knie. Kristallsporne drangen aus seinem Rückgrat heraus, die Wirbelsäule wurde versteinert, nur noch wenige Nervenbahnen (genug, dass er sich schmerzhaft kriechend bewegen kann und am Leben bliebt) blieben verschont.

Mhek-anri trat zu dem sich am Boden windenden Ta'riio und packte dessen Kopf. Die Botschaft der Göttin floss mit der Wandlungsenergie in den Geist des Ta'riio. Eine dünne Kristallschicht wanderte über seinen Körper, stach sich wie mit tausend kleinen Nadeln in seine Haut.

Der Mheket trat einen Schritt zurück, als er seinen Geist von dem des Ta'riio löste und betrachtete das gequälte Wesen distanziert. Die Botschaft würde Raatz erreichen, wie auch den Rest der Ta'riio. Er seufzte und hoffte, dass er den Befehl der Göttin zu ihrer Zufriedenheit erfüllt hatte. Er konzentrierte sich und schickte dann noch einige rötlich leuchtende Energie gen Himmel in der Hoffnung, so weitere Ta'riio anzulocken. Dann setzte er seinen Weg durch das Portal fort und verließ den Seelenpfad wieder.

Wer auch immer mit dem veränderten Ta'riio, der nur noch auf allen vieren kriechen konnte, Kontakt aufnahm, wurde von seinen Schmerzen und von der Botschaft Meret-Anits überflutet:

[Blitzschnelle Bildfolgen von roten Katzenaugen, der Göttin, einem Men-vacu der blutig ein Gehirn zerreisst, die Kristallaugen Meret-Anits, die den Betrachter direkt in die Seele zu blicken scheinen]
Dazu die Worte der Göttin:
"Die Göttin der Zauberei hat Euch Gnade gewährt, indem sie ihre Kinder zurückrief...Sie duldet es kein zweites Mal, dass die Ta'riio den Geist von Wandlern, Halbblütern oder sonstigen mit dem Funken Begabten beugen. "

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09.10.2011, 11:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2011 15:36 von Smokin Red.)
Beitrag: #239
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Zwielichtdschungel - In den Klauen der Furcht

Hávu hatte sich aus dem Baumhaus seiner Eltern fortgeschlichen, er war schon immer gut darin gewesen sich leise zu bewegen.

Nun erkundete der junge K'Ssa das Unterholz des Dschungels. Er kannte die Gefahren hier besser als die meisten der Erwachsenen. Er wusste welchen der Ranken man besser auswich, und welche Schlangen giftig waren. Er folgte gerade einem besonders niedlichem Zumiq, als er, in einer Erdhöhle, etwas glänzen sah.

Sich im Schatten haltend, schlich er näher, ein seltsames Wesen ruhte dort. Dunkelblaue, fast schwarze, glatte Haut, sechs Arme (oder Beine?) in zwei von ihnen hielt es einen langen spitzen Stab...
Neugierig näherte sich Hávu, als das Wesen sich plötzlich herumwarf, und mit dem Stab nach ihm stieß. Zischend wich er aus, aber da packte das Wesen ihn schon an seinem Schwanz und er war gefangen.
Ein ausgewachsener K'Ssa wäre wohl kein so leichtes Opfer gewesen, aber Hávu hatte gerade ein Drittel seiner ausgewachsenen Größe erreicht. Er war nicht dumm, und so spürte er, dass er keine Chance mehr hatte zu entkommen. Er stellte sich tot.
An Matioki
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09.10.2011, 15:13
Beitrag: #240
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Zwielichtdschungel – Schicksal der Prüflinge
Auch wenn eine Arbeitsdrohne wie die andere aussah, offenbarten sie – wahllos von Khatropos aus den überzähligen Subjekten der Königin ausgewählt – recht unterschiedliche Qualitäten.
Drohne #1 lief direkt unter einem Ast durch, auf dem ein Tearim lauerte. Die schwarze Raubkatze stürzte sich auf das Insekt und schaffte es mit einem geschickten Biss, den Chitinpanzer unterhalb des Kopfes zwischen den Segmenten zu durchdringen. Sie fand heraus, dass Xycnida nicht besonders gut schmecken.
Drohne #2 lieferte sich immerhin einen erbitterten Kampf mit einem Baumhüter. Ob sie es geschaffte hätte, dieses hartnäckige hölzerne Wesen zu besiegen wenn sich nicht der Dschungel selbst gegen sie gewendet hätte wird wohl im Ungewissen bleiben.
Drohne #3 beobachtete eine Schlingblüte dabei, wie diese einen Zinuq verschlang. Die Drohne entwickelte einen, wie sie fand, außerordentlich klugen Plan: sie griff die Schlingblüte an und schaffte es schließlich, das Pflanzenbiest zu zerfetzen. Sie fischte den toten Zinuq heraus – der Verdauungsprozess der Schlingblüte hatte noch nicht begonnen, sicher würde die kleine Echse eine gute Trophäe sein! Stolz machte sich Drohne #3 auf den Weg zurück zum versteckten Grotteneingang...
Drohne #4 traf auf einen Dainit – ein harter Kampf entbrannte, in dessen Verlauf es das wildschweinartige Vieh schaffte, mit einem kristallscharfen Hauer den Brustpanzer der Drohne aufzuschlitzen, während diese mit ihren Waffen aus Leichenteilen kaum etwas gegen die Lederhaut des Dainit ausrichten konnte. Schließlich gelang es ihr, den Hakenstachel in das linke Auge des Dainit zu bohren. Halb blind und voller Wut stürmte das Tier auf die Drohne zu, die schnell den zweiten Stachel tief in sein aufgerissenes Maul rammte. Der Dainit zuckte noch, starb dann, wurde eingesponnen und hinter der Drohne zurück zum Grottenloch geschleift.

Finsterfrostkrallen – Chawi vor dem Tor
Zitat:"Was gebt ihr uns dafür?" lautete die Antwort.
"Gebt uns etwas, dann erhaltet ihr Einlass."
Die Chawi tuschelten erneut untereinander. Was konnten diese Schneegeister denn brauchen? Wollten Sie einfach irgendetwas?
Ein Chawi mit einem besonders spitzen Gesicht trat hervor und hielt den Thecar seine Hände entgegen. In seinen Handflächen lagen ein paar der blassblauen Beeren, die an den Krüppelsträuchern wuchsen, und einige graue Blüten von den Blumen, die vereinzelt durch die Schneedecke schauten.
„Reicht das?“

[Bild: 11.jpg]
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