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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
09.10.2011, 15:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2011 14:28 von Anath.)
Beitrag: #241
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen – Chawi vor dem Tor
"Das Geschenk wird angenommen. Tretet ein. Nehmt dann die Tür, auf der "leuchtende Schneise" steht. Es gibt andere Türen. Nehmt diese nicht, denn ihr habt für diese nichts geben", sagten die Thecar.
Das Tor aktivierte sich. Es leuchtete von innen rötlich.

Antaris - die "Eiskristallebene"
Nordöstlich von der Kristallwüste wuchs mitten im Eismeer ein neuer Kontinent. Auf dem Meeresboden erstreckte sich ein nur 20 m breiter Kristallsaum in das Eismeer hinaus. 200m vom Festland entfernt bildete sich das neue Land. Vom Meeresboden bis zur Oberfläche ragte eine große Säule aus Kristall. An der Meeresoberfläche bildete sich eine große Landmasse, welche im Gegensatz zur fast ebenen Kristallwüste aus schroffen Bergen, Tälern, tiefen Furchen mit Flüssen aus rötlicher Wandlungsenergie bestand sowie in deren Zentrum eine Höhle zu finden war, welche direkt mit der Ebene Meret-Anits verbunden war.

In dieser Höhle gab es eine Art See aus rauem Sand...dem "Sand der Zeit". Es war Sterblichen durchaus möglich, diesen Weg zu der Göttin zu suchen. Allerdings zahlte jeder einen entsprechenden Tribut - Zeit.

In Antaris siedelte sich eine neue Form von Leben an..die ersten Kristallbäume und-sträucher bildeten sich. Sie wuchsen schnell und bildeten essbare Früchte aus. Allerdings verlief das Wachstum recht chaotisch und unterlag immer wieder Sprüngen. In einigen Gegenden schien die Vegetation innerhalb einer Weltumdrehung zu wachsen und zu vergehen...in anderen Regionen erschienen alte knorrige Bäume, die nach und nach zu jungen Sprößlingen wurden. Später würden Lebewesen vielleicht entdecken, dass die Früchte der Pflanzen sowohl die eigene Zeit als auch die anderer beeinflussen konnten...

Zwischen all den Pflanzen entstanden kleine Wesen, die Tempuca.
Tempuca
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Abrechnung
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09.10.2011, 16:06
Beitrag: #242
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Lohxa

Das Reich der K'Ssa wuchs und gedieh, der Handel mit den Mheket, den Baumhütern und den Bahromm führte zu immer neuen Entwicklungen.

Die Baumhaus-Siedlungen im Zwielichtdschungel und den Nebelsümpfen zeugten aber auch von neuen Gefahren, auf die es zu reagieren galt.
So wurde unter Anleitung einiger Kleriker eine Gruppe von K'Ssa in der Gefahrenabwehr ausgebildet.
Aus den Eisschalen, die sie von den Bahromm erhielten wurden Panzer gefertigt, die leicht und dennoch stabil waren. Aus Kristallsplittern der Mheket und Hölzern die die Baumsänger aus den stabilsten Bäumen der Wälder formten entstanden Speere und Lanzen.
Die 'Gardisten' wie sie genannt wurden, bildeten nun kleine Kampfeinheiten, von sechs bis zwölf K'Ssa, jede mit dem Schutz einer Siedlung beauftragt.

Währendessen entwickelten andere K'Ssa in den 'Grünen Wellen' eine Möglichkeit zur schnellen Fortbewegung.
Sie hatten das Rad entdeckt und fingen nun an, Wellenrenner vor Wagen zu spannen. Die Gardisten in diesem offenen Gelände waren bald flächendeckend mit solchen Streitwagen ausgestattet.

Anmerkungen
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Ewiges Eismeer - Bahromm

Die Bahromm behielten weiterhin die 'Welt' aus luftigen Höhen im Auge. So entging ihnen nicht, dass im 'Ewigen Eismeer' plötzlich eine Zivilisation enstand.
Neugierig untersuchten sie die Entwicklung, und waren erstaunt, dass die Frostkobolde, die sie für wenig mehr als Tiere gehalten hatten, verantwortlich dafür waren.
Ein Bericht wurde verfasst. Daraufhin entsandte man eine Expedition ins Wolkenkönigreich um die Kobolde dort zu untersuchen.

'Graue' der Bahromm entwickelten außerdem eine Technik, die Eischalen so zu bearbeiten, dass sie als Linsen dienten, und die, ohnehin nicht schlecht ausgeprägte, Fernsicht der Wolkenelementare zu ergänzen, und selbst kleinste Feinheiten erkennen zu können.

Abrechnung der Aktionspunkte u.ä.:
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Mein nächstes Projekt: Solo-Dungeon
[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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12.10.2011, 10:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.10.2011 11:11 von Gordo.)
Beitrag: #243
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Kassani - Kassanas - die Entstehung des Inselkönigreichs

Die Kassani gediehen prächtig auf ihrer Heimatinsel, bald schon wurde es eng auf der größten aller Inseln und feindliche Auseinandersetzungen zwischen den Sippen drohten die Insel ins Chaos zu stürzen. Doch da erblickte Konscha das Licht der Welt. Schon in seiner Kindheit zeigte er sich seinen Brüdern und Schwestern in jeglicher Hinsicht überlegen und wurde schon früh in seiner Jugend ein geachteter und gefürchteter Krieger. Doch Konscha hatte größere Ziele als die kämpferische Ehre in seiner eigenen Sippe, er wollte die Kassani vereinen und die anderen Inseln, die am Horizont zu sehen waren besiedeln. Bald schon stieg Konscha zum Häuptling seiner Sippe auf und begann seine Ziele in die Tat umzusetzen. Mit dem Geschick eines heldenhaften Kriegers und viel Gefühl für Diplomatie schaffte er es schließlich die Stämme von Kassanas zu vereinen und wurde so zum ersten König von Kassanas dem Herrscher über das Inselreich der Kassani.

Unter der Herrschaft von Konscha begannen die Kassani ihr großes Potenzial zu offenbaren. Schnell fand das Inselvolk heraus schnelle und wendige Schiffe zu bauen. Für kurze Strecken wurden große schlanke Kanus gebaut und für die hohe See wurden Boote entwickelt mit einem großen Segel in der Mitte und einem flachen Rumpf, die in beide Richtungen Segeln konnten. Bug und Heck waren mit Schlangenköpfen geschmückt (ähnlich den Drachenbooten der Wikinger oder Thorwaler in DSA), denn die fliegenden Schlangen, die den Himmel bevölkerten waren den Kassani heilig, denn sie spielten mit den Winden und die vier Winde waren den Kassani die oberste Gottheit. Bald waren die Nachbarinseln von Kassanas besiedelt und man bereitete auch die Erforschung und Besiedlung der weiter entfernten Inseln vor.

Tollkühne Erfinder und Abenteurer begannen Segler zu bauen und zu testen, die als schnelle Boten zwischen den Inseln in und her fliegen sollte. Dazu wurden auf Inseln ohne Berge hohe Türme gebaut, und auf denen mit Bergen große Plattformen mit Werkstätten zum Bau der Segler. Bei den ersten Flügen gab es noch viele Opfer, denn man konnte noch nicht richtig mit der Thermik umgehen oder die Fluggeräte waren einfach nicht flugfähig. Doch mit der Zeit begannen einige die Technik und die Bedingungen zu verstehen und begannen talentierten Nachwuchs zu suchen und auszubilden und bald konnten Informationen zwischen den Inseln schnell und effizient ausgetauscht werden. Doch der Beruf des Seglers blieb stets gefährlich und so bekamen die fliegenden Boten bald einen Ruf als tollkühne Draufgänger in der Bevölkerung.

In den Gipfeln der Berge von Kassanas nahm in dieser Zeit der Tempel der vier Winde immer weiter Formen an. Der Tempel war eines der liebsten Projekte von Konscha und so trieb er es mit besonderer Leidenschaft vorran. Das Besondere Merkmal wurden Löcher, die in die Gipfel und Felswände geschlagen wurden, so dass der Wind hindurch pfeiffen konnte und seine Lieder die Berge erfüllten.

Abrechnung der AP u.ä.
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Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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13.10.2011, 10:49
Beitrag: #244
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das bunte Land

Lang war es her, dass ein Tintentropfen sich auf die Welt verirrte, doch nun sollte es wieder geschehen. Als Talea den Ausreißer bemerkte, war er schon außerhalb ihrer Reichweite und so entschied sie, ihm noch ein wenig Gesellschaft zu geben und warf eine handvoll Tinte hinterher. Als der nun riesige Tintentropfen westlich des Eismeeres landete, verformte er sich: Als ob er auf einem unsichtbaren Boden (etwa 30 Meter über dem Meeresspiegel) gelandet wäre, breitete er sich aus, wurde stellenweise fester, bildete Baum und Strauch, Hügel und Berge, Flüsse und Seen ebenso wie weite von Gras überzogene Ebenen. Am Rand des unsichtbaren Bodens blieb er flüssig und so wie die Landschaft in allen Regenbogenfarben schillerte, so flossen bunte Tintenfälle am Rand hinab.


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[Bild: 10.jpg]
Rimo "Krümel" Schwarzfuß - Halbling Kleriker
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14.10.2011, 13:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.2011 13:53 von Gordo.)
Beitrag: #245
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
En-Loo - Eine neue Domäne

Da die Versammlung der Götter in der Wolkenfestung En-Loos Geist nicht vollständig zu vereinnahmen wusste, drifteten En-Loos Gedanken immer wieder etwas ab, natürlich ohne das er die volle Aufmerksamkeit an der Versammlung verlor. Er wurde von den Völkern der Welt immer wieder als Herr des Lebens bezeichnet, dabei war er das im genauen Sinne gar nicht. Er schuf nur die Grundlage dazu, doch das Leben faszinierte ihn und so entschloss er sich, das Leben als eines seiner Machtattribute anzunehmen.

Um dieses Ereignis zu feiern erschuf er eine besonders prächtiges Wesen, den Leviathan. Ein riesiges Wesen, dass snaft über die Welt schwebte und sich durch die pure Anwesenheit von Leben ernährte (ohne dabei dem Leben zu schaden also). Sein Körper ähnelte dem eines Rochen, wie sie in der Smaragdsee zu finden waren und in seinem Schatten sollte sich alles Leben frisch gestärkt und ausgeruht fühlen. Und als der Leviathan über der Smaragdsee erschien, da erblühte der Baum des Lebens das zweite Mal.


Baumhüter - erste Diplomaten wandern zu den Mheket

Geraume Zeit war nun vergangen, dass die Versammlung der Völker abgehalten wurde. Da besannen sich die Baumhüter auf das Angebot der Mheket Botschafter ihres Volkes aufzunehmen. Und so wurde eine große Delegation losgeschickt, um die Beziehung zu den Mheket zu erneuern. Begleitet wurde die Delegation von drei Druiden und zwei Baumsängern, um den Mheket einen wichtigen Teil der Hüter-Kultur näher zu bringen.


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Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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14.10.2011, 20:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.2011 20:14 von Tarkos.)
Beitrag: #246
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Daakon - Hallen des Verwesers

Daakon beobachtete wieder die Welt und das Treiben auf ihr. Er schritt langsam um sie herum. Zuviele Lebewesen die einfach nur lebten und nicht von seiner Größe wussten...

Er beschloss den Sterblichen wieder ein Geschenk zu machen...

Er fasste mit einem langen knochigen Finger auf verschiedene Stellen, an denen etwas neues entstehen sollte.

Im Tränenmeer tauchten hunderte neue Lebensformen aus dem Dunkel auf und trugen zur Geschichte der Welt ihren Teil bei.

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In der Kristallwüste verfärbten sich hunderte Kristalle schwarz und verbanden sich zu neuen Formen. Bald schon zogen die Entremer umher, auf der Suche nach Rastplätzen, wo sie ungestört in dem Schein der Sonne Assevai ruhen konnten.

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Fernsicht - Die Anfänge der Fischerei

In Fernsicht blieb diese Explosion des Lebens nicht unentdeckt. In küstennähe verschwanden seit kurzem regelmäßiger Ta'riio und der Vorstand wollte natürlich die Ursache finden. Bald fanden sie sie; es waren Haie die immer wieder auf den Strand stürmten und sich ihre Opfer schnappten um hinterher mit ihr im Wasser zu verschwinden.

Die Ta'riio sahen darin eine Herausforderung und begannen auf Fischerbooten nach fischen zu jagen.

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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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15.10.2011, 17:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.10.2011 18:07 von Anath.)
Beitrag: #247
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Entwicklungssprünge

Menri im Sturzflug
Die Menri lebten weit verteilt in der Kristallwüste. Einige Familien hatten sich auf "ihrem" Ogir angesiedelt, welchen sie nur selten verließen, um Nahrung zu sammeln. Dabei wurde das Auf und abspringen bei den Junghalmen recht beliebt - nicht sehr riskant, bei der langsamen Fortbewegung der Ogir...doch eines Tages landete "Rot-blau-gelb", ein besonders tollkühner Menri aus Versehen auf einem der vorbeifliegenden Kristallsegler. Zu seinem Erstaunen stellte er fest, dass er mit dem Tier genauso kommunizieren konnte, wie mit anderen Menri über die Kristallböden. Er wurde der erste "fliegende" Menri...weitere folgten und genossen die neue Perspektive.

Tempuca und der Lauf der Zeit
Die kleinen Tempuca lebten isoliert aber sehr inspiriert auf Antaris. Eines Tages entdeckten sie, dass sie die Wachstumszeit der Pflanzen verändern konnten. Normalerweise zischte eine der Zeitbeeren oder anderen Pflanzen als verdorrter alter Stumpf aus dem Boden, bildete dann erste kleine Knöspchen und "wuchs" nach und nach zurück, so dass am Ende ein kleiner Sprößling und dann nur noch ein Samen im Boden übrig blieben. Die Tempuca konnten diese Zeit sowohl vor als auch zurückdrehen...bei Versuchen in ihrer Umgebung stellten sie fest, dass sie dies auch bei Felsen und sogar bei anderen Tempuca konnten. Diese seltenen und ehrfurchtgebietende Gabe wurde "Zeittauschen" genannt.

Mhekt-raktet - Expedition im Ewigen Eis"
Mhek-raktet erreichte mit der "Kristallstern" das ferne Land "Antaris" und beschloss, dort an der Küste einen kleinen Aussenposten aufzubauen, der das Reisen im östlichen Eismeer vereinfachen würde. Das Land wirkte wegen der Kristallstrukturen vertraut, jedoch schien hier das Wachstum und das Leben anders zu verlaufen. Einige der Mheket gründeten die Küstensiedlung "Antwara" und blieben dort. Andere zog es auf weitere Expeditionen ins Eismeer. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie auf Chawi oder vielleicht Eiskobolde treffen würden.
Klasse Luftschifffahrer
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Funkenschlag
Mhek-anris Gedanken und Gefühle rasten, als er seiner Göttin in Felea Aetas gegenüberstand.
"Du hast das arme Wesen sehr...verändert", sagte sie, als sie von dem Kristallbrunnen aufblickte und ihn an einem der beiden Kristallvorhänge stehen sah.
"Sie sind...langsam", murrte der Mheket und eine rötliche kleine Wolke schwebte aus seinem Maul als er in Erinnerung an den Ta'riio knurrte.
"Verzeiht, Herrin, das Wesen war vorher unfähig zur Kommunikation. Ich wollte nicht unter sie gehen, möglicherweise hätte ich dann Blut vergießen müssen. Nun wird sich die Botschaft sicher verbreiten."
Er zuckte mit den Schultern und schaute in die kristallenen Augen der Göttin. Gefühle und Gedanken verschwammen vor seinem inneren Auge zu einem wabernden Kristallsee in seinem Innern. Meret-Anit kam näher und betrachtete den Mheket aufmerksam.
"Du hast dich verändert. Deine Gedanken sind...Wandel...", stellte sie nach einem überraschten Innehalten fest.
Sie hauchte ihm einen glühenden Kuss auf seine Stirn, hinter der die Gedanken zu einem silberngleißenden Gebilde verschmolzen. Wortlos ging der Mheket, dessen silbernes Fell nun einen matten rötlichen Glanz angenommen hatte.


Zurück in Meret-Amu überschlugen sich die Ereignisse. Mhek-anri entführte eine der leidenschaftlichsten Segenstänzerinnen, Mhek-laki, und floh mit ihr in einen weit entlegenen Teil der Kristallwüste. Drei sehr begabte weibliche Mheket folgten ihm, da er bis vor kurzem ihr Idol und Lehrer gewesen war.
In der Wüste hielt er Mhek-laki gefangen und gab das neue "Geschenk" auch an sie weiter: Geistverzerrung.

Er redete tage- und nächte mit ihr, erklärte ihr die Welt, zeigte ihr, wie wandelbar die Welt ist und wie täuschend und unzuverlässig die "Realität". Zunächst sträubte sich ihr Geist den immer verzerrteren Ideen und Gedanken...doch eines Morgens als sie erwachte, sah sie die Welt ähnlich verzerrt...und sie entbrannte in tiefer Liebe zu dem einzigen ihr im Geist verwandten Mhek-anri. Die Schüler beschützen das Paar und wurden zu Wächtern und später auch zu Geliebten. Seine Kinder sollten das zweifelhafte Geschenk ebenfalls in sich tragen. Der neue Mheketstamm nannte sich "Kinder des Wandels". Sie fingen Tiere der Kristallwüste ein, um an ihnen zu experimentieren und neue Kreaturen zu erschaffen. Aus diesen Experimenten entstanden zunächst nur furchtbare Mutationen und größtenteils nicht lebensfähigen "Neuschöpfungen"...


Geistverzerren
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Baumhüter/Gordo
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Baumhüter - erste Diplomaten wandern zu den Mheket
Die Mheket nahmen die Baumhüter mehr als erfreut auf. Sie waren neugierig, da sich die Wesen doch sehr von ihnen unterschieden. Die "Wandler" waren sehr daran interessiert, wie die Druiden mit den Pflanzen umgingen (kulturell, spirituell + das Wissen betreffend). Einige der Mheket zeigten nun größeres Interesse für die Pflanzenwelt, die bisher nur als Lieferant für Stricke und Holz gesehen worden war.

Dennoch ist es für die Baumhüter wohl recht deutlich, dass sie in einer schwierigen Zeit kommen. Einige der Mheket berichteten von den Ereignissen um die Halbblüter, andere berichteten von entführten und verschwundenen Mheket. Da die Familien schon seit längerem in Frieden miteinander leben, ist dies für die Mheket sehr ungewöhnlich und beängstigend.

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15.10.2011, 22:50 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2011 11:49 von Tarkos.)
Beitrag: #248
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Daakon - Hallen des Verwesers

Daakon vernehm die Worte des Boten und war fasziniert von dem was der Mheket mit dem Ta'riio machte. Er sah wie eine wunderschöne Skulptur, gekrümmt vor Schmerzen... ....schön genug um zu seiner Seite den Thron zu zieren. Aber das sollte später geregelt werden.

Daakon befahl einem der Todeselementare vorzutreten. Mit leerem Blick und ohne irgendwelche Zeichen der Anteilnahme trat einer der Todeselementare vor ihm. Der Todesgott inspizierte ihn und murmelte dabei etwas in sich hinein...

"Hmmm... ja, das funktioniert, nur ein paar Modifikationen..."

Er tippte dem Todeselementar auf die Stirn, woraufhin dieser aus Reflex den Kopf schüttelte. Daakon schenkte diesem Todeselementar eine Persönlichkeit und eine neue Beschaffenheit die nicht gleich nach kürzester Zeit von der Welt abgestoßen werden würde.

"Wem gilt eure Loyalität?"
"Meinem Schöpfer und Herren Daakon...", der Bote hatte wahrlich eine beeindruckende Stimme und wusste anscheinend diese auch eindrucksvoll einzusetzen.

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"Ich habe eine Aufgabe für dich!"
Der Sendbote sah auf, Zweifel an seiner Konzeption kannte er nicht, er würde die Aufgabe erfüllen.
"Reise nach Meret Amu und überbringt den Sterblichen dort eine Nachricht; die Geschichte soll nicht von ihnen erzählt werden, wenn sie selbst nicht dabei waren. Und überbringt Meret Anit die Botschaft, dass sie ganze Arbeit geleistet hat die Halbblüter wieder in Ketten zu legen, das dürfte selbst die verbliebenen Halbblüter erfreuen. Und sagt ihr noch eins; anscheinend hat sie die Regeln des göttlichen Spiels nicht so ganz verstanden, ich bin ein Gott, ich lasse mir nichts von anderen Göttern vorschreiben. Gehe, ich erwarte deine Rückkehr."

Der Bote machte sich sofort auf seinen Weg um seine erste Mission zu erfüllen.


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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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16.10.2011, 10:58 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2011 11:15 von Anath.)
Beitrag: #249
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Reaktion auf den Todeselementar
Mhek-anwe, welche regelmäßig zur Göttin betete und meditierte, war von der Information über Daakons Entstehung (siehe: Wolkenpalast) überrascht, die ihr Meret-Anit offenbarte.
Als Daakons Botschaft mittels Todeselementar eintraf, gab sie die Erkenntnis an die Priester der Meret-Anit weiter ebenso wie an die Segenstänzer und Geschichtssänger.

Die Mheket nahmen die Botschaft zu Kenntnis und als Beweis, dass der Gott Daakon sich von den Liedern und Gesängen empfindlich getroffen fühlte. Sie führten dies darauf zurück, dass es sich - ähnlich wie bei den immer wieder vorkommenden von der Magie völlig überforderten Mheketkinder - um ein Wesen zu handeln schien, was seinem früherem Schicksal nachhing und alten Groll hegte, der es an die Vergangenheit band (immerhin hatte der Gott bei der Erschaffung von Assevai sehr deutlich seine Botschaft in die Welt hinausgeschrien). Das Götterkind war im Verständnis der Mheket zwar durchaus gefährlich, aber eigentlich auch tragisch.

Bald wurde von den Priestern ein neues Element in die Schöpfungsgeschichte eingeflochten "Daakon - das erstarrte Götterkind".

Auf dieser Basis wurde neues Liedgut erschaffen, Geschichtensänger erdachten das Lied "Das erstarrte Kind":

"Ein Wesen neugierig und ungestüm
mit ewigem Leben beschenkt
fiel und erwachte um neu zu erblüh'n
erwies sich als ungelenk.

Schaute bitter zurück
und wähnte dort sein Glück
tobte und schrie
und erkannte nie
was seit jenem Tag
vor ihm lag.

Seid vorsichtig mit dem Götterkind,
es zerreisst was es nicht versteht
nur allzu geschwindt.
Und weint um seine hilflose Wut
unser Geist kann gehen,
seiner hat weder Heimat noch Gut."

Der Todeselementar bei Meret-Anit
Die Göttin hörte sich die Botschaft ruhig an, sie ließ den Todesboten bereitwillig in ihr Reich hinein.
"Sag deinem Erschaffer doch bitte, dass es für mich durchaus amüsant war, zu sehen, dass er seine Schöpfungen in meine strahlenden Kristalllandschaften setzt, wie es einige der Wesen mit dem von ihnen verdauten und duftenden Resten tun. Ich habe auch gesehen, dass wohl einige männliche Wesen eine ihrer hinteren Extremitäten dazu heben...vielleicht möchte er sein Verhalten noch um diese Weise variieren, so wäre der humoristische Effekt noch größer.
Seine Worte bestätigen mich darin, dass er nichts ist als ein Kind, da er dies alles als ein "Spiel" betrachtet und anscheinend Wesen vorzieht, an deren Marionettenfäden er ziehen kann. Ein Wesen, sei es auch göttlicher Natur, welches ihn faszinierende Dinge kopiert und dazu auch noch so schlecht, dass sie nicht funktionieren - die Halbblüter sind dafür ein exzellentes Beispiel - ist einfach nur bedauernswert."

Sie seufzte.

"Und eine Zeitverschwendung. Nimm doch bitte eins der Portale, mein dunkles Kind. So bist du schneller bei ihm und kannst dich hinterher Dingen widmen, die deiner Existenz mehr Sinn verleihen."
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16.10.2011, 11:12
Beitrag: #250
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Finsterfrostkrallen – Phaneas – Chawi durch das Tor
Die Chawi wichen instinktiv ein Stück zurück als das Portal rot erstrahlte. Der Chawi mit dem Geschenk aus Beeren und zerknickten Blüten überlegte einen kurzen Moment, wie er die Gabe den Thecar denn geben sollte... nun ja, sie hatten sie angenommen also legte er sie einfach auf vor sie in den Schnee.

Dann trat die Gruppe geschlossen in das Tor und hindurch in Phaneas. Sie brauchten eine Weile um sich zu orientieren und dann noch etwas länger um die geisterhafte Landschaft zu bestaunen. Es sah dort aus wie in einem Winterwunderland und weniger feindselig als in den Finsterfrostkrallen. Ein glitzernd gefrorener Pfad führte an spiegelnden Toren vorbei zu einem leuchtenden Portal, über dem Symbole schwebten, die eigenartigerweise einen Sinn ergaben obwohl die Chawi so etwas noch nie gesehen hatten. Dahinter lag die leuchtende Schneise – was immer das auch sein mochte...

Die Chawi gingen auf das Tor zu, doch dann lösten sich zwei besonders Neugierige aus der Gruppe um ein paar verschwommene Gestalten, die sie in der Ferne erblickt hatten, näher zu untersuchen. Dort schien es auch Gebäude zu geben, die keine Tore oder andere Teile der Landschaft waren. Der Wortführer der Gruppe rief ihnen eine Warnung hinterher, doch die beiden waren wie von Nebel aus tanzenden Schneeflocken verschluckt. Er versuchte ihnen ein Stück zu folgen, gab es dann aber auf und ging zurück zu der Gruppe auf dem Pfad.

Finsterfrostkrallen – Auf der Flucht, dann auf der Jagd
Währenddessen hatte sich der Großteil der übrigen Kaltwichte in der Gegend um das Gebirge ausgebreitet. Die größte Gruppe, deren versprengter Teil in das Seitental und durch das Portal gezogen war, hatte sich vor Schneelaurern und Schneeschwingen in das Gebirge geflohen und in den Höhlen versteckt, von denen es in den unteren Abschnitten der Finsterfrostkrallen einige gab.

Dort fand einer von ihnen, Nk-kortok, einen interessant geformten Eiszapfen, der sich leicht abbrechen ließ und gut in der Hand lag. Er schwang ihn ein paarmal probeweise, dann erstarrte er plötzlich, den Eiszapfen hoch erhoben. Aus dessen Ende wuchsen weitere eisig-scharfe Spitzen, so dass der Zapfen nun einer langen, stacheligen Keule glich. Nk-kortoks Körper überzog sich mit gräulichem Eis und aus der Stachelkeule sprach eine kalte Stimme zu ihm. Dann bröckelte die Eisschicht ab und Nk-kortok streckte seine Schneemuskeln. Er fühlte sich stärker als zuvor, sein bläulich-weißer Körper bebte vor Tatendrang. „Huiii... hahaha, voran!“ schrie er und rannte aus der Höhle. Andere Chawi sahen ihm verwirrt nach und erstaunten dann, als er auf dem Schneefeld einen Vygrim aufscheuchte und mit einem raschen Keulenhieb auf den Schädel leblos niederstreckte.

Nk-kortok inspirierte die Kaltwichte fast wie im Handumdrehen. Ängstlichkeit wich Mut, teilweise sogar Übermut. Unter seiner Führung bewaffneten sie sich und machten Jagd auf die Schneelaurer. Dabei verwendeten sie Ablenkungsmanöver, einzelne Chawi als Köder und geschickt geformte Fallgruben im Schnee. Nach ersten Verlusten organisierten sie sich besser und bald waren sogar eine Vygrim gefangen, gebändigt und von den mutigsten Chawi als Reittiere benutzt.

So zog die Weiße Jagd der Chawi durch das Gebiet um die Finsterfrostkrallen, geführt von Nk-kortok, dem Herren der Jagd. Doch nicht alle Chawi waren so eifrig auf der Jagd wie Nk-kortok und seine Gefolgsleute. Einige der älteren Kaltwichte beschäftigten sich tiefergehend mit der Geschichte von der Erfahrung des Herrn der Jagd, als er Kaltstachel, die gesegnete Jagdkeule, erhalten hatte. Sie erkannten darin das Wirken einer mächtigen Wesenheit, der Herrin des grausigen Eises, deren Gunst man nicht verlieren durfte. Sie wurden die Schmananen der Chawi und der weiseste, älteste unter ihnen, Fr-reghwno, wurde ihr spiritueller Führer, dessen Ratspruch Nk-kortok oft einholte.

Abrechnung u.a.
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