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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
18.11.2011, 18:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.11.2011 18:42 von Anath.)
Beitrag: #271
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Kinder des Wandels: bei den Kssa/Lohxa
Es war die Zeit des "Stillstandes". Mhek-anri sah sein Volk wachsen. Die Zeit schien zu verfliegen, der kleine Stamm wurde größer.
So beschloss er eines Tages, mit einem Teil seiner Nachkommen aufzubrechen, um wieder den Wandel in die Welt zu tragen. Sein Erstgeborener war bereits in die Welt verschwunden.

Die "Kindern des Wandels" nannten sich selbst "Mhady", in der Mheket-Sprache "zwischen die Funken blickend". Die zwölf Mhady, welche ihn begleiteten, hatten das typische Aussehen: rötliches Fell, rötliche Rubinaugen, Fledermausartige Schwingen aus roter Haut, hochbeinig mit schlanken, fast hageren Körpern. Sie konnten sich fast lautlos bewegen und blitzschnell kämpfen ("Schattenjäger"/"Assasine"), waren jedoch mit nur leichter, nicht behindernder Rüstung geschützt (Leder).

Mhek-Anri wartete, bis es nacht wurde, da die Mhady recht lichtempfindlich waren. Über eines der Portale - und nach einem angemessen hohen Opfer (einer das Mhady opferte Schmerzen und brach symbolisch seine Schwinge, alle anderen schnitten sich rituelle Narben ins Gesicht und gaben jeweils einige Tropfen Blut ) - gelangten sie an die Grenze des Zwielichtdschungels in die Nähe der ersten Lohxa. Drei von ihnen sandte er weiter. Sie sollten Baumwesen finden, die er in der Nähe des Baumes des Lebens vermutete.
"Es ist wichtig, dass euch noch niemand sieht. Sie kennen euch nicht. Wartet, bis ich euch rufe", flüsterte er den verbliebenen neun zu. Er gab einem von ihnen seine grobgehauene Kristalllanze, so dass er keine Waffen bei sich trug. Sie nickten und verbargen sich in dem umgebenden Gehölz.

Mhek-Anri wappnete sich, dann schlug er mit seinen Schwingen und stieg mühelos in der Luft auf, bis er auf der Höhe der Baumsiedlung war. Im Gegensatz zu den Mhady hatte er noch das typische Äußere eines Mheket, wurde jedoch von einem Schwall glühend-rötlicher Energie umgeben. Er wartete, bis einer der Gardisten der K'ssa ihn erblicken und reagieren würde.

Kinder des Wandels: bei den Baumhüter
Tenyr, Odys und Nokh, die drei Mhady, schlichen sich geschickt durch den Zwielichtdschungel. Nokh, die weibliche Mhady, lief voran, da sie die besten Sinne hatte. Sie war ein hervorragender Sucher, da ihr Gehör eine Stecknadel in einem Kilometer Entfernung fallen hören konnte und sie einen Tropfen Blut im Meereswasser spüren konnte - wie ein Hai. So hörte sie die ersten Baumhüter wesentlich früher als diese die Mhady. Wie Schatten schwangen sich Tenyr und Odys links und rechts am Baum empor und lauerten dort, während Nokh auf dem Boden weiter an die Baumhüter heranschlich. Sie war diejenige, die eine ihrer Schwinge in einem Lederband an ihren Körper gebunden hatte, da sie den "Torwächtern" ihren Schmerz geopfert hatte.


Erschaffung der "Kristallsehne"
Meret-Anit beobachtete nachdenklich die Reise der Mhady und fühlte seltsame Empfindungen. Etwas schien innerlich immer wieder zu wandern, zu stocken, zu haken und sich dann wieder zu bewegen. Es war zu still.
Während sie noch nachsann, spielte einer ihrer Finger in ihren langen kristallklaren Haaren. Ein Haar wuchs und wurde immer länger, bis ein dünner langer Kristallfaden entstand. Die "Kristallsehne" entstand, ein langes unzerstörbares, hauchfeines Seil aus Kristall, welches ein Eigenleben zu führen schien. Es wand sich um ihr Handgelenk und sie seufzte.
Dann wandte sie sich Pinuss zu.





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18.11.2011, 20:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.11.2011 20:33 von Gordo.)
Beitrag: #272
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der alte Baumhüter und die Mhady

Der alte Mooskopf verharrte schon seit Tagen an dieser Stelle und ruhte. Mal schlief er, mal meditierte und sinnierte er einfach nur über die Welt, das Leben und was ihm eben gerade in den Sinn kam. Er war alt geworden, selbst in den Maßstäben der Baumhüter, er hatte diesen Teil der Welt nie verlassen, war in seinen Aufgaben aufgegangen und erfreute sich nun sein Wissen an junge Baumhüter weiterzugeben. Auch die K'Ssa suchten ihn gerne auf um von seinen reichen Erfahrungen mit dem Wald zu lernen. Gerade war er aus seinem Schlaf erwacht, er hatte sich in eine Baumgruppe gestellt und wirkte als ob er dazu gehörte, als plötzlich drei Gestalten vorüber schlichen. Sie besaßen rötliches Fell und ledrige Flügel, Wesen, die er noch nie in seinem langen Leben gesehen hatte. Sie schienen ihn nicht bemerkt zu haben, das taten die wenigsten Wesen, wenn ein Hüter regungslos im Wald stand und dabei wollte er es belassen, sie sahen durchaus gefährlich aus. Also blieb er regungslos stehen und blieb mit dem Wald und den Pflanzen verschmolzen.

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Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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18.11.2011, 21:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.11.2011 21:36 von Anath.)
Beitrag: #273
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der alte Baumhüter und die Mhady
Tenyr war auf einen hohen Baum auf der linken Seite des Weges geklettert, Odys auf einen auf der rechten Seite, welcher nur einen Baum von Mooskopf entfernt war. Beide beobachteten mit rotglühenden Augen den Weg. Nokh schlich geduckt davon, hielt immer wieder inne und schnüffelte in der Luft. Sie ging nicht mehr aufrecht, sondern bewegte sich sehr geschickt und fast fließend auf vier Beinen.

Odys zog vor Aufregung seine Krallen tief in den Stamm des Baumes. Er war jünger als Tenyr und wesentlich ungeduldiger. Neugierig schnüffelte er an dem Spalt, den seine Krallen in den Baum gerissen hatten, während sich seine Ohren aufmerksam hin und herbewegten. Sein Kopf zuckte abrupt in die Höhe, ein kleiner Zinuq war auf einem der oberen Äste entlanggehuscht.
Der Mhady hob instinktiv eine Pranke, während er sich geschickt mit den Füssen und der anderen Pranke am Baum festhielt. Dann schien er es sich anders zu überlegen und kehrte wieder in seine abwartende Haltung zurück.

Mhek-ran - Die Verschwundenen
Eines Tages verschwand ein kleiner Jagdtrupp von vier Mheket, die am Rande des Zwielichtdschungels und der Nebelsümpfe gewesen waren. Ein abenteuerliches junges Mheketkind war ihnen im Spiel gefolgt, hatte sich dann aber versteckt, weil es wusste, dass die Jäger es bestrafen und zurückschicken würden, falls sie es entdeckten. Die kleine Mhek-namin kehrte nach einer Nacht und einem Tag völlig verstört zurück und berichtete, dass die vier Jäger von "Geistern" angegriffen worden seien. Sie habe nicht alles sehen können, es habe wie ein Hinterhalt gewirkt...sie habe sich vor Angst versteckt und abgewartet, bis sie sicher war, dass die Geister nicht zurückkämen.

Was auch immer geschehen war, die Spur der Mheket war nicht mehr zu finden. Es hatte ein Kampf stattgefunden, doch keine Spur führte von dem Ort weg.
Mhek-ran beschloss, sich in dieser Sache an die Bah-romm-Botschafter zu wenden. Er musste dringend mit den K'ssa und anderen Völkern sprechen, ob dies eine neue Gefahr im Zwielichtdschungel sein könne...


Segnung: Gabe der Zungen
Während sich Meret-Anit in ihrer Ebene aufhielt und gerade mit Pinuss sprach, sandte sie ihre wohlwollenden Gedanken zu den Mhady hinab. Mhek-anri und die Mhady erhielten die Fähigkeit, sich mit sämtlichen existierenden Völkern verständigen zu können. Sofern es die Mhady wollten, konnten sie andere Wesen in deren Sprache anreden und wurden von diesen auch verstanden.

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21.11.2011, 09:50
Beitrag: #274
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Lohxa - Die Wache & Mehak-Anri

Gluyar hatte den seltsamen leuchtenden Mheket nun schon eine Weile beobachtet.
Was er wohl will? Schwebt dort leuchtend auf der Stelle. Ob er nicht weß das im Dschungel immer noch Gefahren lauern.
Dieses Leuchten ist wirklich seltsam.

Er blickte sich um und seufzte.
Nun, dann muss ich wohl...

"Heda, Mheket! Alles in Ordnung? Brauchst Du vielleicht Hilfe?"
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22.11.2011, 13:47
Beitrag: #275
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Die 'Smaragdsee' - Thuat'rán's Kinder

Auf der Insel, die Thuat'rán auf den Namen Mere-Zsa getauft hatte, entwickelte sich aus ihren Kindern, den Echsenmenschen, schnell ein echtes Volk.
Sie domestizierten die flachen Panzerechsen und bauten Städte in die Bäume.

Ein Tempel zu Ehren der 'Wachenden Götter' wurde errichtet, mit Bildnissen geschnitzt aus Koralle und Echsenpanzern.
Meret-Anit wurde als eine große geflügelte Echse dargestellt. Herrin der Magie und des Wandels, zeigte jedes Kunstwerk sie in einer leicht veränderten Form.
En-Loo war eine riesige Panzerechse, mit einer Landschaft auf seinem Rücken. Herr des Lebens, Schöpfer der Inseln und des Meeres.
Kalu-Gotel hatte natürlich Schlangenform. Der Herr des Lichts und der Schlangen wurde als Urvater angesehen.

Viele dieser neuen Rasse trugen den Funken der 'Wandlerin' in sich. Thuat'rán sah dies mit Freude, spürte aber, das Anleitung nötig war. Sie wählte drei mal drei ihrer Kinder aus, die am meisten Verständnis für den Wandel und das größte Einfühlungsvermögen für ihre Geschwister hatten.
Ihnen erklärte sie was sie von der Welt den Göttern und deren Lehre wusste.
Besonderen Wert legte sie dabei natürlich auf den verantwortungsvollen Umgang mit Meret-Anit's Gabe und der Regel das alle mit dem Funken gesegneten sich umeinander kümmern sollten wie Gelege-Geschwister.

Jeder dieser Auserwählten suchte nun seinerseits 3 mal 3 Schüler, und bald wurde Meret-Zsa eine Hochschule der magischen Kunst.

Die Insel blühte vor Leben, die Vögel und Panzerechsen vermehrten sich reichlich, und die Fische schienen von alleine in die Netze zu schwimmen.
Ein dauerhaft gemäßigtes Klime sorgte für ganzjährigen Fruchtertrag.
Im Meer um ihre Heimatinsel, fanden sie außerdem eine Tierart, die zwar eine harte Schale, aber einen delikaten Kern hatte.
In manchen dieser Tiere fanden sich glänzende Kugeln, die bald als Schmuckstücke verwendet wurden.
Die besonders seltenen schwarzen Perlen jedoch, waren den höchstrangigsten Magistern vorbehalten, sie ermöglichten ihnen miteinander zu kommunizieren, ohne zu sprechen oder sich gar zu sehen.
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24.11.2011, 11:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2011 11:26 von Matioki.)
Beitrag: #276
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Die Dschungelprüfung - Rückkehr mit Beute

Zitat:Drohne #1 lief direkt unter einem Ast durch, auf dem ein Tearim lauerte. Die schwarze Raubkatze stürzte sich auf das Insekt und schaffte es mit einem geschickten Biss, den Chitinpanzer unterhalb des Kopfes zwischen den Segmenten zu durchdringen. Sie fand heraus, dass Xycnida nicht besonders gut schmecken.

Drohne #2 lieferte sich immerhin einen erbitterten Kampf mit einem Baumhüter. Ob sie es geschaffte hätte, dieses hartnäckige hölzerne Wesen zu besiegen wenn sich nicht der Dschungel selbst gegen sie gewendet hätte wird wohl im Ungewissen bleiben.

Drohne #3 beobachtete eine Schlingblüte dabei, wie diese einen Zinuq verschlang. Die Drohne entwickelte einen, wie sie fand, außerordentlich klugen Plan: sie griff die Schlingblüte an und schaffte es schließlich, das Pflanzenbiest zu zerfetzen. Sie fischte den toten Zinuq heraus – der Verdauungsprozess der Schlingblüte hatte noch nicht begonnen, sicher würde die kleine Echse eine gute Trophäe sein! Stolz machte sich Drohne #3 auf den Weg zurück zum versteckten Grotteneingang...

Drohne #4 traf auf einen Dainit – ein harter Kampf entbrannte, in dessen Verlauf es das wildschweinartige Vieh schaffte, mit einem kristallscharfen Hauer den Brustpanzer der Drohne aufzuschlitzen, während diese mit ihren Waffen aus Leichenteilen kaum etwas gegen die Lederhaut des Dainit ausrichten konnte. Schließlich gelang es ihr, den Hakenstachel in das linke Auge des Dainit zu bohren. Halb blind und voller Wut stürmte das Tier auf die Drohne zu, die schnell den zweiten Stachel tief in sein aufgerissenes Maul rammte. Der Dainit zuckte noch, starb dann, wurde eingesponnen und hinter der Drohne zurück zum Grottenloch geschleift.

Den übrigen acht Drohnen ging es größtenteils nicht sehr gut – die meisten zeigten nicht viel Geschick oder Glück. Drei von ihnen gerieten an Kristallscherer – eine Drohne ließ sich von einer ganzen Gruppe der Krebse erwischen und in den kochenden Strohm ziehen. Eine andere büsste zwei Beine an die scharfen Scheren des Tieres ein, floh panisch in den Dschungel, wo sie dann verirrte und verendete. Die dritte Drohne aber hatte die anderen beobachtet und stellte sich schlauer an, fing einen Kristallscherer in einer gesponnenen Schlinge, zog ihn hoch auf den Baum wo sie gelauert hatte und ließ ihn tödlich auf einen Stein herabfallen.
Eine weitere Drohne fiel den Tearim zum Opfer – diese schwarzen Raubkatzen waren einfach zu stark für einen einzelnen Gegner. Eine Drohne fand in einer Zwielichtschnecke lächerlich leichte Beute und kehrte mit diesem kleinen Tier zurück zur Grotte. Eine andere Drohne legte sich mit mehreren Mehket an und kämpfte tapfer, wurde aber schließlich schlimmer verstümmelt als es ein Kristallscherer je geschafft hätte und lebendig gefangen genommen. Hoch in den Wipfeln des Dschungels kämpfte eine Drohne mit einer riesigen grünen Baumschlange und konnte sie töten, starb dann aber kurz danach an Wunden und Erschöpfung, woraufhin ihr Körper in die Tiefe fiel.

Die letzte Drohne konnte ein besonderes Schlangenwesen besiegen – und merkte nicht, dass ihre Beute gar nicht tot war...

Schließlich wurden alle fünf überlebenden Arbeiterdrohnen durch den verborgenen Eingang wieder in die Übergangsgrotte unter dem Dschungel gelassen und dann, als die Priesterin Khatropos davon ausgehen konnte, dass keine weitere Drohne überlebt hatte, zurück in das Grottennetz und zur Kammer der Königin geführt.

Sowohl die erbärmliche als auch die ansehnliche Beute wurde von Ocydna gleichermaßen gewürdigt und zur Belohnung wurden die Drohnen, die den Dschungel überstanden hatten, von ihrer Königin verschlungen – dies war immerhin die einzige Art und Weise, auf die sie sich mit ihr vereinigen konnten.

Ocydna nahm das Fleisch und die Seelenessenz der Drohnen in sich auf, sichtete, sortierte, vermischte und verdaute. Mit ihrer nächsten Brut würde sie eine neue Art von Prinzkonsorten gebären – aus der Paarung mit diesen fruchtbaren Xycnida würden dann die Soldatendrohnen des Xycnida-Volks, die Legionäre, hervorgehen.

Die toten Dschungelwesen nahmen die Priesterinnen mit sich, um sie genauer zu studieren. Viele von ihnen hatten begonnen, am Schwefelsee mit Pilzen zu experimentieren und wollten nun sehen, wie das Fleisch der fremden Wesen in diesen Versuchen wirken würde.
Aber das Schlangenwesen erregte großes Aufsehen – es war gar nicht tot, schien kaum verletzt zu sein. Man übergab es den Älteren Schwestern vom Dunklen Netz, damit entschieden werden konnte, was es mit dem Wesen auf sich hatte und was damit geschehen sollte...

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24.11.2011, 11:44
Beitrag: #277
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Die wimmelnde Grube - Deimoxys

Die dunkle Mutter der Schrecken schien in einen Schlummer gefallen zu sein. Ihre finstere Form ruhte in ihrem Netz über dem Abgrund der Leere und ihre unzähligen Augen waren geschlossen.

Dann blähte sich ein Teil ihres Leibes auf. Eine Beule entstand, wuchs heran und platzte schließlich, um einen ekligen, zuckenden Klumpen aus Augen auszuspeien. Der große Klumpen schwebte pulsierend über Deimoxys, die immer noch schlief. Die Augäpfel leuchteten in giftigen Farben und aus jeder Pupille ragte ein langer, schwarzer Stachel hervor. Die dünnen Stachel vibrierten wie Fühler und gaben ein durchdringenden Summen von sich.


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25.11.2011, 15:46
Beitrag: #278
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
'Wolkenkönigreich' - Bahromm

Die Bahromm, beauftragt die Bewohner der 'Welt' zu hüten, hatten wenig zu tun in diesen friedlichen Zeiten.
Zunehmend kümmerten sie sich daher um den Handel mit den 'Eisschalen'. Die Nachfrage stieg stetig, und bald kam es zu Engpässen.
Im 'Wolkenkönigreich' nach den Eiern der Kobolde zu suchen wurde immer zeitaufwendiger.
Einige Bahromm hatten inzwischen eine permanente Siedlung an den sogenannten 'Kobold-Bergen' gegründet, Kabascha.
Sie begannen nun junge, gerade geschlüpfte Kobolde zu fangen und sie in Käfigen aufzuziehen. Jedes dritte Ei wurde zur weiteren Zucht von Frostkobolden verwendet. Die anderen wurden schnellstmöglich zur weiteren Verarbeitung und Verkauf auf die 'Welt' gesendet.
Diese Vorgehensweise führte zu einem deutlichen Anstieg in der Eisschalen-Produktion, und bald wurden Gegenstände aus diesem Material zu einem alltäglichen Anblick in allen Ländern die Handel mit den Bahromm trieben.

Die Bahromm bemerkten die rattenartige Nebelgestalt nicht, die Kabascha seit einigen Wochen beobachtete. Kennz hatte sich perfekt an seinen neuen Lebensraum angepasst.

Die 'Smaragdsee' - Thuat'rán's Kinder

Die Kultur der Echsenmenschen in der Smaragdsee florierte. Und bald reichte eine Insel nicht mehr.
Die nahen Inseln waren schnell besiedelt, konnte man doch hinüberschwimmen.
Doch bald wurden auch Fahrzeuge entwickelt, mit denen man fernere Inseln erreichen konnte...

Dalskala sah zu wie die 'Unbegabten' das Floss an den Strand zogen. Dann blickte er sich nervös um. Er hatte vom Wasser aus seltsame Wesen auf dieser Insel erblickt, schuppen- und schwanzlos. Sie hatten nicht den Eindruck gemacht Tiere zu sein. Er hoffte sie waren nicht feindlich gesonnen.


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29.11.2011, 20:38
Beitrag: #279
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Höhlentunnel

(17.10.2011 16:28)Gordo schrieb:  Der dunkle Hüter - noch ein Gast

(16.10.2011 17:37)Matioki schrieb:  Xrava glitt ein Stück weit an dem Stalaktit, um den er seinen Leib geschlungen hatte, herunter und ließ seinen Kopf über dem Gärtner und dem Rattenwesen pendeln. Er klickte mit den Beißzangen.

"Ich fühle mich ein wenig verrrantworrrrtlich für deine Vvverrrlorenheit, Flinke Wurzzzzel," erklang Deimoxys' Stimme hallend.

"Wenn du mich lässsst, führrre ich dich gerrrn weiter, damit auch andere Orrrte diese Entsssspannung errrfahren können..."

Der dunkle Hüter erstarrte, dann richtete er seinen Blick langsam in die Richtung, aus der die Stimme kam. Als er den langen Leib von Xrava erblickte, stöhnte er auf und vergaß seinen Ärger mit dem schwarzen Harz. "Oh nein, was willst du hier? Bitte, ich will nicht wieder zu der dunklen Mutter, ich versuche ihr zu gefallen aber bitte nicht wieder zu ihr!" Dann wurde ihm bewusst, dass Xrava gar nicht erwähnte, ihn zur dunklen Mutter zu schleifen, es war nur von einem anderen Ort die Rede. Er musste laut lachen und schaffte es nur mühsam sich wieder zusammenzureißen. "Verzeiht meine Unbeherrschtheit großer Meister des Schreckens. Ich würde in der Tat auch gerne andere Orte kennenlernen, hier ist es schon etwas, wie soll ich sagen, ...öde. Nur habe ich eine Frage, darf ich meinen feurigen Freund mitnehmen? Und ich hätte da auch noch ein weiteres Päckchen. Nur was mache ich dann mit meinem Gast?"

Er wandte sich Raatz zu um sich zu entschuldigen. "Bitte lieber Gast, mein Garten ist vollständig, ihr habt also nichts zu befürchten, ruht euch aus. Meine Kinder werden euch auch gerne herumführen. Doch ihr müsst mich entschuldigen, ich muss mich reisefertig machen." Pfeifend machte er sich auf den Weg den gefangenen Ta'riio zu holen, der nicht an seinem Gift gestorben war und begann sich zu erholen. Er war neugierig auf dieses kleine Wesen und wollte es unbedingt mitnehmen.

Der lautlose Sucher ließ sich schwer von der Höhlendecke fallen und blieb in einem verschlungenen Knäuel liegen. Nur gelegentlich blinzelte hier und dort ein Auge auf den Windungen des Stachelwurms, den dunklen Hüter, das erstarrte Feuerwesen und den schweigenden Rattenmensch beobachtend.

Doch diese Augen wurden dunkler als Deimoxys ihren Geist aus dem Avatar zurückzog. Eine unbestimmte Zeit spürte Xrava nichts, als würde es ihn gar nicht geben.

Dann regte sich das Echo einer Erinnerung an die Dunkle Mutter und er erhob sich wieder.

"Nun guuut. Folge mirrr und ich brringe dich an die Oberrfffläche. Das glühende Ding kann mitkommen, wenn du willssst. Dein andererr Gasst auch. Mir ist ess gleich."

Der Stachelwurm schlängelte durch den Höhlentunnel in Richtung des Eingangs im Seelenpfad.

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02.12.2011, 18:21
Beitrag: #280
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
(18.11.2011 21:12)Anath schrieb:  Der alte Baumhüter und die Mhady
Tenyr war auf einen hohen Baum auf der linken Seite des Weges geklettert, Odys auf einen auf der rechten Seite, welcher nur einen Baum von Mooskopf entfernt war. Beide beobachteten mit rotglühenden Augen den Weg. Nokh schlich geduckt davon, hielt immer wieder inne und schnüffelte in der Luft. Sie ging nicht mehr aufrecht, sondern bewegte sich sehr geschickt und fast fließend auf vier Beinen.

Odys zog vor Aufregung seine Krallen tief in den Stamm des Baumes. Er war jünger als Tenyr und wesentlich ungeduldiger. Neugierig schnüffelte er an dem Spalt, den seine Krallen in den Baum gerissen hatten, während sich seine Ohren aufmerksam hin und herbewegten. Sein Kopf zuckte abrupt in die Höhe, ein kleiner Zinuq war auf einem der oberen Äste entlanggehuscht.
Der Mhady hob instinktiv eine Pranke, während er sich geschickt mit den Füssen und der anderen Pranke am Baum festhielt. Dann schien er es sich anders zu überlegen und kehrte wieder in seine abwartende Haltung zurück.

Der alte Hüter bewegte sich nicht, er hielt an seinem Vorhaben nicht aufzufallen fest. Diese beiden Gestalten erschienen ihm eindeutig gefährlich und er war froh, dass er in seinem ganzen Leben noch nie Kämpfen musste, er würde nun nicht das Risiko eingehen und eventuell damit beginnen müssen. Also hielt er weiter still und ließ die Wesen nichts von seiner Anwesenheit wissen, er hoffte nur, dass sie ihn nicht zufällig finden würden, denn gerade waren sie auf Bäume geklettert, wenn sie das bei ihm machen würden, würde er sicherlich Schwierigkeiten haben sich wie ein Baum zu verhalten.

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