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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
01.09.2011, 15:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.09.2011 15:57 von Gordo.)
Beitrag: #81
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Kalu-Gotel – 'Die Wolkenfeste'

Lange hatte Kalu-Gotel sich nur auf das Beobachten konzentriert. Nun hatte er eine Verschiebung des Gleichgewichts gespürt.
Die Wüste war nicht zu übersehen.
So viel Land, so wenig Wasser. Er entschloss sich etwas zu unternehmen.
Auf der anderen Seite der bewohnbaren Welt, traten Wasser und Schlamm aus dem Mahlstrom an die Oberfläche. Schnell eroberten die Tiere und Pflanzen des Zwielichtdschungels und der grünen Wellen den neuen Lebensraum.
Da öffnete Kalu-Gotel Portale in das 'Wolkenkönigreich' und liess das neue Land von dichtem Nebel überziehen.


Nachzügler

Taffunn war sichtlich abgehetzt, als er Meret-Amu erreichte. Sie hatten diesen Bereich schon hundert Mal überflogen. Immer war hier nur der eintönige Mahlstrom gewesen. Und nun, plötzlich, eine Stadt.
Die Götter trieben ihre Scherze mit ihm, er seufzte, Aufgabe ist Aufgabe.
Er näherte sich vorsichtig einem der Wesen, dass vor ihm flog, und nahm eine ähnliche Form an
“Sei gegrüßt Geflügelter. Bitte erschrick nicht, ich komme in rein friedlicher Absicht mit einer Einladung meines Herrn. Sag hättet ihr Interesse Euch mit anderen Völkern auszutauschen?
Anmerkung
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Das Treffen der Völker – 'Die Wolkeninsel'

Die Insel auf der das Treffen schließlich stattfand, war eine der eher kleineren. Bis auf ein großes Wolkengebäude, dass den Ratssaal beherbergte, befanden sich darauf nur noch kleinere Versorgungsgebäude.
Die Bahromm bestanden darauf, dass von jeder Gesandschaft nur höchstens drei Wesen an der Versammlung teilnahmen, die aber für ihr Volk sprechen würden.

Der Ratssaal war gewaltig, als ob er für eine viel größere Versammlung bestimmt wäre. Die lange Tafel in der Mitte war mit einem reichhaltigen Buffett gedeckt, Karaffen mit feinstem Quell- und Tauwasser standen ebenso bereit wie frische Säfte. Daneben dampften Schlangen in allen Variationen, gegrillt und gedünstet, gekocht und eingelegt. Gemüse und Salate vervollständigten das Festmahl. Außerdem standen für die 'Baumhüter' Becken mit Erde aus allen Regionen der 'Welt' bereit.
Nuvól und Awwa, die Begleiter von Thonar 'Donnerstimme' mischten sich unter die ersten Gäste.

Langsam füllte er sich, mit den verschiedenen Wesen und ihrem vielfältigen Stimmengewirr.

Bis Loo-Kii mit seinem den Saal betrat, seine Präsenz, die Macht die er ausstrahlte, brachte die meisten dazu, für einen Augenblick inne zu halten.

Selbst Thonar der die Präsenz eines Avatars, ja selbst eines Gottes, gewohnt war, ertappte sich dabei, den Wasserelementar für einen Moment erwartungsvoll anzusehen, bevor ihm wieder bewusst wurde, dass es als Gastgeber seine Aufgabe wäre die Versammlung zu eröffnen.

“Wesen der Welt! Willkommen auf der 'Insel der Völker', ich bin Thonar 'Donnerstimme', Oberster Hüter der Bahromm. Als erstes möchte ich mich bei Euch dafür bedanken, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. Ich weiß, dass das für viele von Euch eine weite, ungewöhnliche und anstrengende Reise war.

Ich habe eingeladen, da ich ein Forum schaffen wollte, in dem wir, die Völker dieser Welt einen friedlichen Austausch praktizieren können.
Ich würde mir wünschen, dass einige von Euch als Botschafter auf den 'Wolkeninseln' bleibt, und dass andere sich auch bereit erklären ihrerseits Botschafter aufzunehmen.
Auf diese Art können wir Missverständnissen vorbeugen und nützliches Wissen weiter verbreiten.

Um unseren Teil dazu beizutragen, bieten wir Euch an Botschaften zwischen den Völkern zu transportieren.

Aber ich habe lange genug geredet, und möchte die erste Sitzung, von hoffentlich vielen, des Rates der Völker eröffnen.“


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Mein nächstes Projekt: Solo-Dungeon
[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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01.09.2011, 16:19
Beitrag: #82
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Talea - die Leere

Während sie ungeduldig auf eine Antwort Laneos wartete, entschloss sie, die Welt, so gut es ihr möglich war, selbst zu untersuchen.

Durchscheinend weiße Körper in der Luft ließen ab und an Tropfen auf die darunter liegenden Landschaften fallen. Viel grün und blau gab es dort unten zu sehen und auch ein großes Gebiet, das alle Farben zu beinhalten schien, jedoch keine davon wirklich beständig blieb. Fast übersah sie eine kleine Landschaft, mausgrau und umgeben von blau, die jedoch rot und gelb um sich spie.

Gedankenverloren betrachtete sie das Farbenspiel, als ihr Bewegung im Grün auffiel. Einige Wesen unterschiedlichster Couleur traten dann, an ein kleineres Blau im Schatten eines großen Grün heran. Durchscheinend weiße Fetzen, knorrig braunes mit rotem Hut. Die anderen Wesen der Gefolgschaft erkannte sie nicht so gut. Bunt waren sie, das konnte man erkennen, als plötzlich ein Teil vom Blau schien auf sie zuzurennen. War es blaue Tinte, die sich Verformen ließ durch Klang? Die Beantwortung dieser Frage stellte sie vorerst hinten an.

Fasziniert betrachtete sie die Wesen, lauschte ihren Worten und wusste, dass diese für eine Vielzahl der ihr bekannten Klänge verantwortlich waren. Nur klangen sie so unbeholfen und jeder für sich ein wenig monoton. Helfen wollte sie ihnen, zu finden einen hübscheren Ton. Doch ohne Laneo konnte sie dort nicht eingreifen und so ließ sie ihren Blick abermals schweifen. Da kam ihr auf einmal eine Idee, ihr Blick wanderte zum Rand der blauen Tintensee.
In ihren Raum kehrte sie heim, nahm etwas Papier und rollte es ein, sodass ein spitzer Hut d'raus entstand.
Damit dieser Hut auch wunderbar klingt, sie von allen Seiten sogleich ihn besingt, und so ging sie wieder zum Weltenrand.

Sie ließ den Hut los und er sank langsam auf die Welt hinab. Das Papier wurde grau, bekam Dellen und wurde doch immer fester, fast steinhart. Noch während sie ihm beim herabsinken zusah, entstand an seinem Bestimmungsort eine blassgrüne weite Fläche, sodass, als der Hut schließlich landete, vom Tränenmeer, vom Zwielichtdschungel und vom Nebelsumpf umgeben der 'Berg der tausend Stimmen' emporwuchs.

Gerade wollte sie seinem Lied noch etwas lauschen, als eine bekannte Melodie ihren Weg zu ihr fand. «Laneo... Laneo... Laneo...»

Fortsetzung folgt...

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01.09.2011, 17:49
Beitrag: #83
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Deimoxys' Brut - die Geburt der Xycnida

Während die Dunkle Mutter auf die Rückkehr ihres dienstbaren Gliedes wartetet, vollendete sie ihre Schöpfung.

Schwärze quoll aus ihrem Leib hervor und verfestigte sich zu einem Klumpen, einer Art Traube aus schwarzen, feuchten Kügelchen.

Diese Traube ruhte auf Deimoxys' Netz. Dann begann sie, zu pulsieren. Die erste Kugel platzte auf und ein dünnes Ärmchen mit drei Krallen kam zum Vorschein, gefolgt vom Rest des insektenartigen Wesens. Mehr und mehr Kugeln platzten und Deimoxys' Kinder, die 'Xycnida' umschwärmten sie. Kalte, tückische Intelligenz blitze in ihren Facettenaugen. Vorsichtig beäugten sie einander und die riesige Form ihre Erschafferin.

Deimoxys richtete einen Krallenfuß auf eine Xycnida, die größer war als ihre Geschwister. Ein winziges Haar löste sich von ihrem Fuß, schwebte herab und veränderte sich. Es landete in der Hand der Auserwählten und wurde ein scharfkantiges, unregelmäßig geformtes Zepter. Um das Zepter herum kondensierten sich Tropfen aus milchiger Dunst, wurden zu glitzernden Perlen und umkreisten die Spitze des Zepters.

"Du trägst nun das Augenzepter, Ocydna, meine Tochter! Damit trägst du meinen Blick und meinen Willen! Damit wirst du meine Kinder und deine Kinder führen!"

Die Stimme der Göttin hallte im Geist der Xycnida wieder.

"Esss ssoll gessschehen wie du ssagst, dunkle Mutter der Ssschrecken!" antwortete Ocydna und führte den Schwarm aus der Grube durch den Krater bis in den Zwielichtdschungel.

Dort angekommen sandte sie einige ihre niederen Geschwister aus, die Gegend zu erkunden. Sie zögerte noch, sich weiter vom Ort ihrer Geburt zu entfernen.

"Ssschenksst du unsss diesess Land als Heimat, dunkle Mutter?"

"Dies alles gehört euch, Kind. Doch leben werdet ihr im Verborgenen, in der Tiefe. Ich habe Wesen erschaffen, die euch dienen sollen. Mit ihnen werdet ihr euer Reich unterhalb dieses Landes errichten. Sucht die Tunnel und ihre Erbauer. Sie werden euch gehorchen."

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01.09.2011, 18:31
Beitrag: #84
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Xrava & Baumhüter - Rückkehr in die wimmelnde Grube

Der lautlose Sucher gelangte schließlich mit dem verschleppten Baumhüter wieder den Krater in die Tiefe und kroch hinunter. Noch bevor er Deimoxys' Ebene erreicht hatte, kam ihm ein Wimmeln entgegen. Der Schwarm der neugeborenen Xycnida strömte empor, hielt kurz ehrfurchtsvoll inne um den Avatar und seine Beute zu betrachten - doch schon war der Drang, sich auszubreiten und die Welt in Besitz zu nehmen zu stark, so dass der Schwarm sich vor Xrava teilte und weiter nach oben eilte.

Xrava glitt hinab in die Grube, schlängelt zwischen ihren bizarren Auswüchsen hindurch und erreichte dann Deimoxys' Netz, auf dem er den Baumhüter ablegte.

Wie ein pulsierender Klumpen aus Dunkelheit ragte die Form der Göttin vor dem Baumhirten auf. Ihre glitzernden Augen bewegten sich in Wirbeln umher, sammelten sich dann auf einem Fleck und konzentrierten sich auf das Pflanzenwesen.

"Willkommen, mein Gast. Sag mir, wer du bist und was du in meinem Dschungel tust."
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01.09.2011, 22:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.09.2011 00:10 von Tarkos.)
Beitrag: #85
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Daakon - Hallen des Verwesers

Deimoxys Treiben war für Daakon der Startschuss. Er nahm einige Essenzen seines Körpers und formte aus ihnen mehrere Körper. Sie waren schauerlich anzusehen und ihr Zweck stand ihnen im Gesicht; eine Armee von tausenden namenlosen Todeselementaren wartete stumm auf die Anweisungen des Verwesers.

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Auch die Ta'riio wurden wieder beschenkt: Er befahl den Ta'riio, dass sie sich nun überall wo sie Land fänden verbreiten sollten.

Wie auf Befehl stürmten tausende Pelzknäuel in die Berge und begannen sich Behausungen zu bauen und den gesamten Seelenpfad in Beschlag zu nehmen. Selbst Gebirgsschlangen und Grohm konnten der plötzlichen zahlenmäßigen Explosion keinen Einhalt gebieten. Auch den Eingangsbereich des Höhlentunnels bevölkerten plötzlich einige hundert verschiedene Familien.

Buckelheim, die Stadt auf dem Rücken der Hüterin war wie leergefegt, nur einige der mächtigsten Ta'riio verblieben dort, Buckelheim war von nun an die Hauptstadt des Rattenvolks.

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"Was du beim ersten Mal nicht lernst, wirst du beim zweiten Mal... ...ES GIBT KEIN ZWEITES MAL!"
-Alte Ta'riio Weisheit
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01.09.2011, 23:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.09.2011 00:16 von Shiyan.)
Beitrag: #86
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Zzmiya, Laneo und Talea

Leise anfangs, lauter werdend, erklang wieder Laneos Melodie. Die Tinte sammelte sich auf dem Blatt, bis sie schließlich einen einzelnen großen Tropfen bildete. Sodann stieg dieser empor und hielt inne, als er Zzmiyas Augenhöhe erreichte. Laneos Melodie verstummte. Nur wenige Sekunden währte die Stille, doch sie muss Zzmiya wie eine Ewigkeit vorgekommen sein.
Umso mehr erschrak sie als Laneo nun recht laut ein Lied anstimmte.

«Talea, meine Herrin, ich bin erwacht.»
«Das wurde auch Zeit, ich hab mir Sorgen gemacht,
falls das nochmal passiert, bleibst du lieber zuhaus
und ich schick jemand and'ren zur Welt hinaus.»


«Talea, dies Wesen hier sorgte für mich,
als meine Geister mich ließen im Stich»

«Wie darf ich das denn jetzt wieder verstehen,
willst du es etwa öfter wiedersehen?»


«Bedanken sollten wir uns zumindest.»
«Was du nur an diesem Wesen findest...
Nun gut, Geschöpf, so sag mir, wie du heißt.»

«Zzmiya» kam die Antwort, schüchtern und leis'.

«Klangvoll und einfach, so sei es denn,
ich dich hiermit zur Geschichtensängerin ernenn.
Laneo wird vorerst bei dir bleiben,
dich lehren das Singen, Lesen und Schreiben.»


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02.09.2011, 10:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.09.2011 10:10 von Gordo.)
Beitrag: #87
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Der Rat der Völker - 'Wolkenkönigreich'
Smokin Red's post
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Loo-Kii betrachtete die Versammlung der Völker, die meisten lernte er schon an der Quelle kennen, nur die kleinen Ta'Riio erblickte er das erste Mal. Dann erhob er als erster seine Stimme, denn keine der Kreaturen im Saal schien seiner Macht ebenbürtig zu sein. So hielt er es für angebracht eine erste Antwort zu geben.
"Ich bin Loo-Kii, ich spreche für mein Volk die Kii-Shan und direkt für unseren Herrn und Schöpfer En-Loo dem Herrn des Lebens. Wir danken Thonar Donnerstimme für die Einladung in sein faszinierendes Reich und die Möglichkeit des Austauschs. Unser Anliegen ist es, das Leben 'der Welt' zu schützen und zu mehren. Wer unseren Grundsätzen nicht zuwider handelt kann sich unserer Unterstützung stets gewiss sein."
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02.09.2011, 12:49
Beitrag: #88
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Matioki's post
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Der junge Baumhüter wusste nicht wo er war, er wusste nur noch, dass das große Monster ihn in eine Grube schleppte und dort von tausenden großen Insekten umringt waren, dann wurde es dunkel, bis sich aus der Dunkelheit unzählige Augen auf ihn richteten. Er hatte Angst und war kaum kaum in der Lage einen klaren Gedanken zu sprechen. Doch aus Angst dieses mächtige Wesen zu erzürnen brachte er stotternd einige Worte heraus. "I-i-ich b-bin flinke W-wurzel und wir Baumh-hüter leb-ben in diesem D-d-dschungel und pf-pflegen ihn." Er dachte nicht im Traum daran, die angesprochenen Besitzverhältnisse in Zweifel zu ziehen, zu groß war seine Angst.
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02.09.2011, 13:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.09.2011 13:52 von Anath.)
Beitrag: #89
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
smoking Red
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Es war einer der kleineren Mheket names "Mhek-anri" ("der Zwischendenker"), welcher erstarrte, als plötzlich ein Wesen vor ihm aus dem Nichts erschien.
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Es sah genauso aus wie die übrigen seines Volkes, doch er hatte dies noch nie bei einem anderen seiner Art beobachten können...er war so fasziniert, dass er die Botschaft beinahe überhört. Er schüttelte seine mit Kristallen verzierte dichte Mähne und riß sich zusammen, dankte höflich und führte Taffunn zunächst zu Mhek-ran. Beide brachen auf, wurden auf dem Weg noch durch Meander ergänzt...die Mheket waren nicht das Erstgeborene Volk, Meret-anit jedoch sehr nahe. Er wollte die junge Schöpfung, die ihm gleichte, schützen, war jedoch auf neugierig.

Das Treffen der Völker – 'Die Wolkeninsel'

Der mächtige Meander stolzierte auf allen vieren in den Saal, seine langen Schwingen eng an seinen Löwenkörper geschmiegt. Die beiden Mheket, Mhek-ran und Mhek-anri, folgten ihm rechts und links (beide gehen aufrecht und tragen aus Dainit-Leder geformte Rüstungen, auf den Rücken jeweils einen langen, grob behauenen Kristallzacken geschnallt.
Meanders Blick wanderte über die versammelten Völker.
"Ich bin Meander, Diener von Meret-Anit, und danke dir, Thonar, für deine Einladung und dein Anliegen", sagte er dann. Seine dunkle Stimme ließ den Saal erzittern, obwohl er in sanftem Ton einer entspannten Katze sprach:
"Ich danke dir, Loo-Ki, für deine klaren Worte...gestatte die Frage, ob dies alle Wesen sind, welche einer Stimme bedürfen...ich gewann auf meinen Flügen den Eindruck, es habe noch andere gegeben? Und gilt eure Sorgen jeglichem Leben? "(der Blick Meanders streifte dabei die gebratenen und in allen Formen dargebotenen toten Schlangen und wanderte dann wieder ruhig und fragend zu dem Avatar.)

Mhek-anri legte geistesabwesend den Kopf schief, während er den beeindruckenden Loo-Kii betrachtete:
"Verzeihe eine Nachfrage, Erhabener...ist Euer Herr der Schöpfer, der unsere Schöpfer erschuf? ...er erschuf uns nicht...wir leben...existieren...jedoch...dies ist ein Widerspruch...scheint mir...ist Existenz nicht gleich Leben...? ", er lächelte versonnen und schaute den Mächtigen wissbegierig an. Seine Kristallaugen funkelten.
Meander warf dem Mheket einen ruhigen Seitenblick zu, wie ein Löwe einem heranwachsenden Jungen, und wartete geduldig auf die Beantwortung der beiden Fragen.

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02.09.2011, 13:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.09.2011 14:00 von Gordo.)
Beitrag: #90
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Treffen der Völker - 'Die Wolkeninsel'

Der Führer der Neuankömmlinge Meander war der erste Teilnehmer der Versammlung, der Loo-Kii ebenbürtig erschien.

"Eure Anwesenheit ehrt mich Meander, doch hat mein Meister mit der Existenz eures Schöpfers nichts zu tun soweit ich weiß, denn der Name Meret-Anit ist mir fremd. Doch bin ich interessiert daran mehr über euch und euren Schöpfer zu erfahren. Nun zu eurer zweiten Frage. Natürlich existiert ihr wenn ihr lebt, doch auch ein Sandkorn kann existieren ohne den Segen des Lebens in sich zu tragen. Mein Herr und Meister ist auch nicht der Schöpfer allen Lebens, doch befürwortet er auch das Leben, das ohne sein Zutun entstand. Doch nun lasst uns auch die Anderen ihre Anliegen vorbringen, denn es interessiert mich sehr, was den Völkern 'der Welt' im Sinn steht.
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