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Herren der Schöpfung - Es beginnt...
02.12.2011, 21:11
Beitrag: #281
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
(25.11.2011 15:46)Smokin Red schrieb:  Die 'Smaragdsee' - Thuat'rán's Kinder

Die Kultur der Echsenmenschen in der Smaragdsee florierte. Und bald reichte eine Insel nicht mehr.
Die nahen Inseln waren schnell besiedelt, konnte man doch hinüberschwimmen.
Doch bald wurden auch Fahrzeuge entwickelt, mit denen man fernere Inseln erreichen konnte...

Dalskala sah zu wie die 'Unbegabten' das Floss an den Strand zogen. Dann blickte er sich nervös um. Er hatte vom Wasser aus seltsame Wesen auf dieser Insel erblickt, schuppen- und schwanzlos. Sie hatten nicht den Eindruck gemacht Tiere zu sein. Er hoffte sie waren nicht feindlich gesonnen.

Das Inselreich - Entwicklung

Die Kassani hatten bereits viele, vor allem größere, Inseln besiedelt und entwickelten sich prächtig, gab es doch niemanden, der ihnen den Boden streitig machte. Sie hatten in der kurzen Zeit ihrer Existenz bereits bemerkenswerte technische Fortschritte erzielt und eine ebenso einfache wie effiziente Infrastruktur aufgebaut. Ihre Segler wurden immer weiter Perfektioniert und eine große Anzahl unterschiedlicher Schiffstypen konnte nahezu alle Zwecke auf dem Wasser erfüllen. An den Schulen in den Tempeln der vier Winde wurden neben der Schrift und Mathematik auch die wichtigen Dinge über die Inseln das Meer und deren Flora und Fauna gelehrt. Jede Insel hatte einen Fürsten, der den König und die Gesetze vertrat und für die Kolonie verantwortlich war. Wer in diesen Stand erhoben wurde war von Insel zu Insel durchaus unterschiedlich, in einigen Fällen wurde gewählt, in anderen setzte sich der Durchsetzungsstärkste an die Spitze, sei es durch Intelligenz oder durch Gewalt. In den meisten Fällen war es aber so, dass derjenige, der bei der Besiedlung bereits den höchsten Rang innehatte auch dieses Amt übernahm und an seine Kinder vererbte.

Das Inselreich - seltsame Neuankömmlinge

Die Insel Marrass war die südlichste aller Kolonien des Königreichs hatte eine durchaus beachtliche Größe. Durch ihre langgezogene Form benötigte man von Norden nach Süden 3 Tagesmärsche. Der Einfluss des Königs war hier nur noch gering, nur selten verirrte sich einer der königlichen Botschafter hierher. Und so entwickelte sich hier eine kleine Gesellschaft, die sich dem König nur noch wenig verantwortlich fühlte und ihre Unabhängigkeit wertschätzte. Das Oberhaupt dieser Insel war Raschin, er war es der diese Insel entdeckt hatte und sie zu seiner neuen Heimat erklärte, für sich und seine kleine Flotte. Man hatte sich gut eingerichtet und war fruchtbar gewesen und so erblühte an der nördlichen Seite der Insel in einer kleinen Bucht eine kleine Stadt. Den Bauern auf dieser Insel war es gelungen ein Gewürz zu kultivieren, dass die Kassani bislang nur auf dieser Insel gefunden hatten und so erblühte auch der Handel mit den anderen Inseln und sorgte für Wohlstand und Zufriedenheit.
Teshni war Jäger, er interessierte sich eher wenig für diese Dinge, er liebte es sich durch Wildnis der Insel zu pirschen und die besonders wohlschmeckenden Vögel der Smaragdsee zu jagen. Heute war er mit seinem Bruder Lorrun bis an die südliche Küste gezogen, um hier sein Jagdglück zu versuchen. Hier gab es in den Felsen viele Nistplätze und man hatte seine Ruhe. Gerade hatten sie südliche Küste erreicht und waren einige Zeit am Strand entlang gewandert, als sie auf dem Wasser etwas seltsames beobachteten. Eine Art Floß mit seltsamen Gestalten darauf trieb auf dem Wasser und bewegte sich auf den Strand zu. Die Wesen darauf waren gegen das Licht nicht zu erkennen und so entschlossen sie sich sich etwas vom Strand zu entfernen um das Geschehen aus sicherer Entfernung zu beobachten.
Und schließlich konnten sie aus einem kleinen Wald heraus die Gestalten erkennen, die mit ihrem Floß am Strand landeten. Die Haut dieser schlanken Wesen war geschuppt, ähnlich der Haut der fliegenden Schlangen und sie hatten einen Schwanz. Eine dieser aufrecht gehenden Echsen bewegte ihren Kopf hin und her, als würde sie etwas auf der Insel suchen. Nervös schauten sich die beiden Brüder an und beschlossen den Ältestenrat zu benachrichtigen. In ihrer Aufregung vergaßen sie allerdings sich vorsichtig zu verhalten und gaben dem guten Beobachter ihre Position preis, bevor sie im dichten Gestrüpp der Insel verschwanden, auf dem Weg nach Norden.

Abrechnung der AP u.ä.
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[Bild: 2.jpg]

Solo Dungeon 1 - Kyron und Schattenläufer
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03.12.2011, 11:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.12.2011 11:23 von Anath.)
Beitrag: #282
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Red
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Lohxa - Die Wache & Mehak-Anri

Mhek-Anri zuckte zusammen, als er mit einem Mal die Worte des K'saa-Gardisten verstand...was in seinen Ohren bisher wie sinnloses Geraune und Gezischel geklungen hatte, machte nun Sinn. Die rötliche Wolke um ihn herum wurde für einen kurzen Moment intensiver und leuchtender. Mit zwei schnellen Flügelschlägen flog er vorwärts, so dass er direkt vor dem Gardisten landete. Er faltete automatisch die Flügel um sich herum, so dass seine Pranken darunter verborgen waren. Ihm wurde bewußt, dass er die Rattenwesen um ihre Gabe beneidete und er seufzte.
"Ja, mein Bruder Mhek-narwa hat sich bei der Jagd verletzt", log er und schüttelte den Kopf, wie es Löwen tun.
"Eines dieser neuen Wesen, die mit dem Stachel am Schwanz und den gewaltigen Scheren, hat sich doch etwas heftiger gewehrt als wir dachten. [Er beschreibt eines der neuen skorpionartigen Tiere, einen Myndari]
Ich kann ihn allein nicht tragen und ich fürchte, der Stachel dieses Biestes hat ihn irgendwie stärker verletzt als es aussieht. Das Biest ist noch irgendwo dort, wir haben es nicht töten können. Könnten vielleicht einige von euch, am besten mit Waffen, mitkommen und mir helfen? Das Fleisch um die Wunde ist langsam schwarz geworden, ich hoffe, es wird nicht noch schlimmer."
Nur mühsam widerstand er der Versuchung, den Geist des vor ihm stehenden Gardisten zu verzerren...
"Noch nicht, nicht jetzt", dachte er und leckte sich nervös über die Lippen, wie eine Raubkatze vor einem sehr verführerischen Stück Wild.

Gordo
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Der alte Baumhüter und die Mhady
Weiter vorn, wohin Nokh gegangen war, verstummten zunächst die Geräusche. Dann erhoben sich verschiedene Stimmen, im Wechsel mit der rauen Stimme der weiblichen Mhady.
Spoiler
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Nach einer Minute, in der der junge Tenyr den Baum auf dem er saß durch das Scharren seiner Pranken von einer Seite fast komplett schälte, ertönten knarrende und knarzende Schritte. Der alte Mooskopf hört die typischen Geräusche, wenn Baumhüter sich bewegen. Nokh erschien zwischen den Bäumen und ging einem großen Baumhüter und einem kleineren, sehr jungen und vielleicht wenige Jahre alten Baumhüter voraus. Beide schienen auf die Mhady konzentriert, die beständig redete:
"Ich weiß auch nicht, was wir uns dabei gedacht haben...vielen Dank, dass ihr helft, ohne euch wüßte ich nicht, wie ich ihn aus der Grube herausbekomme...wir sind stark, aber wenn die Flügel gebrochen sind und der Fall war zu tief um sich auffangen zu können, ich wußte einfach nicht, wen ich fragen kann...." (der Tonfall ist sanft, schmeichelnd, sie humpelt - im Gegensatz zu vorher - und bewegt sich wesentlich plumper als vorher). Der größere Baumhüter brummt hin und wieder nur, der kleinere ist von ihr irgendwie fasziniert und hört ihr aufmerksam zu. Die kleine Gruppe nähert sich den lauernden Tenyr und Odys.

Anath
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Mhek-ran - Die Verschwundenen
Mhek-ran, der mittlerweile einige weiße Strähnen in seiner Mähne hatte (auch wenn diese in einem silbernen Fell nicht unbedingt auffielen) ging zu Bah-romm-Botschaft in Meret-Amu.
"Es sind vier Jäger, drei Brüder und eine Schwester, bei der Jagd verschwunden. Ein Welpe berichtet, sie seien aus dem Nichts angegriffen worden. Es seien Geister gewesen", begann er ernst.
"Sagt mir, ob ihr wisst, ob es derartiges auch bei den K'saa oder den anderen Völkern gab. Gegen Geister können wir nicht kämpfen. Wenn ihr es nicht wisst und nicht nur die Mheket betroffen sind, ist eine Konferenz wichtig...helft ihr uns?"

Erwachen der Kourai - Kult der letzten Stunde
Die Kourai, Sirenenähnliche Wesen, die mittlerweile auf allen Meeren kleinere und größere Gemeinschaften gebildet hatten, begannen, sich zu organisieren. Bisher waren es Gruppen von 3-5 Kourai gewesen, die eine Grotte, Unterwasserhöhle oder ein kleines Felseninselchen bewohnten, und vollkommen damit zufrieden waren, sich zu sonnen und Reisende Wesen vom Kurs abzubringen und zu fressen. Es fiel den Kourai aufgrund ihrer aggressiven Natur schwer, mehrere um sich zu dulden, ohne sich gegenseitig zu zerfleischen.
Doch mit der Zeit wurden ihre Gesänge spezifischer, die Kourai im Eismeer unterschieden sich von denen im Tränenmeer oder der Smaragdsee. Sie begannen auch, Überreste aus den gestrandeten Schiffen zu sammeln oder die Opfer auf interessante Werkzeuge zu durchsuchen. Aus den meisten Dingen konnten sie nicht schlau werden.

Als die Anführerin Ariaz eines nachts zu den Sternen aufblickte und sich wieder einmal fragte, was dort für seltsame Dinge und Wesen an ihre Inselgruppe schwemmten, sah sie etwas grauenhaftes.
shiyan
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Sie hatte nicht bemerkt, dass sie über ihr Grübeln eingeschlafen war. Als sie wieder die Augen öffnete, war ihr sofort klar, was zutun sei: Im Wissen, dass die letzten Tage anbrechen würden, würde sie sich an der Welt gütlich tun...wie eine wahre Kourai die Zähne hineinschlagen und alles verschlingen, was vor ihren Rachen kam. Dazu jedoch konnten sie und ihre sechs Geschwister nicht auf dem öden Felsinselchen bleiben...sie mussten in die Welt hinaus, herausfinden, wo all die Wesen herkamen und sich an ihnen gütlich tun. Nachdem sie dies ihren Brüdern und Schwestern kundgetan hatte - sie hatte noch nie Widerspruch zugelassen - kam ihnen eine enorme, für Kourai undenkbare und absurde Idee...sie würden bei ihrem nächsten Jagdzug ein Wesen leben lassen, um es zu befragen...sie würden Sklaven machen, die ihnen nutzten, anstatt sie zu fressen.
Spoiler
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Menri: Kristallkommunikation und Entstehung des Kunstwerks "Der lebende Turm" in der Kristallwüste
Die Menri genossen es eine Weile, durch die neue Fähigkeit, Kristallwesen zu kontrollieren, schneller in der Luft und in der Kristallwüste reisen zu können. Sie lernten Kristallflügler zu zähmen und einige ganz wagemutige schwangen sich auf die Kristallskorpionen...diese ließen sich jedoch nicht zähmen, wohl aber "bewegen".
Die Menri, allen voran "blau-gelb-weiß-weiß", wurden geradezu süchtig, immer neue Formen aus dem Kristall zu bilden, so dass eines Tages eine kleine Gruppe beschloss, mit lebendigem Kristall ein großes Baumwerk zu formen...sie fanden sich zusammen und erbauten den "lebendigen Turm". Das Gebäude wuchs 20 Meter in die Höhe, so dass die Menri gerade noch Kontakt zu dem Kristall in der Höhe hatten (der Vorfall vor einigen Jahren hatte sie vorsichtig gemacht), sie gaben dem Kristall "Ideen" ein, wie sich der Turm eigenständig verformen konnte...so strahlte der Turm in unterschiedlichen Farben, bildete manchmal Stachel an seiner Oberfläche, formte Gesichter nach und zeigte die verrücktesten Veränderungen...

Segnung der Tausend Zungen für alle Geschöpfe Meret-Anits
Die Göttin des Wandels beschloss, den Segen nicht nur den Mhady zugute kommen zu lassen, sondern sämtliche von ihr bisher geschaffenen Wesen mit dieser Gabe auszustatten.

Alle von ihr erschaffenen Wesen sind in der Lage quasi als "Zweitsprache" intuitiv die Sprachen der Wesen der Welt zu verstehen und sich mit ihnen so weit zu verständigen, dass zumindest die Laute als Worte mit Sinn ankommen. (ohne den kulturellen Hintergrund zu begreifen oder Sitten und Gebräuche durchschauen zu können).
Abrechnung
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04.12.2011, 01:29
Beitrag: #283
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Das Inselreich - seltsame Neuankömmlinge

Dalskala erblcikte eine Bewegung im Unterholz und sah zwei der Wesen davoneilen, er hob seine rechte Hand und schüttelte dann den Kopf.
Thuat'rán hatte von anderen Völkern berichtet, die Hochkulturen entwickelt hatten. Wer konnte schon wissen, ob ihnen nicht gar der Funken der 'Wandlerin' gegeben wurde.
Er befahl zweien seiner Ruderer beim Floß zu bleiben, dann machte er sich mit den anderen auf der Spur der Wesen zu folgen.

Lohxa - Die Wache & Mehak-Anri

Gluyar zögerte nur einen Moment, dann antwortete er mit einem resignierten Seufzen: "Natürlich, warte einen Moment, bis ich einen meiner Kameraden geholt habe."
Damit schlängelte er sich den Baum hinunter, um sich Verstärkung zu holen, und bei seinem Vorgesetzten abzumelden.

Nach wenigen Minuten Stand er mit einem zweiten K'Ssa auf dem Boden: "Gut ehrenwerter Mheket, führe uns zu deinem Kameraden, mein Kollege hier ist in der Heilkunst bewandert. Außerdem haben wir eine Trage dabei," er präsentierte ein Bündel aus langen Stöcken und Tuch, "zu dritt sollten wir den Verletzten wohl bergen können."


Abrechnung der Aktionspunkte u.ä.:
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Mein nächstes Projekt: Solo-Dungeon
[Bild: 26.jpg] [Bild: orcguy5.gif]
Pazifistischer Ork-Mönch, Dank an Ceika
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10.12.2011, 22:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.12.2011 10:59 von Anath.)
Beitrag: #284
RE: Herren der Schöpfung - Es beginnt...
Lohxa - Die Wache & Mhek-Anri
Die Siedlung, die sich Mhek-anri ausgesucht hatte, lag am Rande des Zwielichtdschungels und war eher klein. Es waren zwei Plattformen vorhanden, die mit einer Brücke miteinander verbunden war. Von außen konnten die Mhady bei längerer Beobachtung feststellen, dass es sich wohl um mehrere erwachsene K’saa nebest einigen ausgerüsteten Gardisten handelte. Durch ihr sehr gutes Gehör konnten sie hin und wieder hellere Stimmen und langsamere Stimmen feststellen und vermuteten, dass es sich um Kinder und Ältere handeln könne. Es gab auf der größeren der beiden Plattformen einen Schrein für die drei Götter des Pantheons.
„Vielen Dank für Eure Hilfe“, sagte Mhek-Anri.
Er schwebte gen Boden und eilte den beiden K’ssa voraus. Er wusste, dass fünf der Mhady bleiben, und vier der Mhady ihm wie lautlose Schatten folgen würden. Entsprechend lenkte er Gluyar durch Erzählung, wie es zu dem Jagdunfall gekommen sei, ab.
Als sie bereits einige Minuten gegangen waren und außer Hörweite der Lohxa waren, blieb er kurz stehen und schaute auf dem Boden hin und her, als müsse er sich anhand einiger Spuren orientieren. Dies war das Zeichen für die vier Mhady. Zwei von ihnen hoben ihre Pranken und wie auf ein geheimes Zeichen hin, richteten beide ihre Wandlungsenergie auf den Begleiter Gluyars. Dieser begann sich sofort zu verformen (als erstes brachen und barsten die Schwanzknochen, so dass er nicht flüchten könne).
„Wenn du dein Dorf retten willst, wehr dich nicht“, fauchte Mhek-anri Gluyar an.
„Wir sind genug, um euch zu vernichten. Dass du noch nicht bis zu deinem Kopf im Blut eurer Brut schwimmst, liegt einzig und allein an der Göttin.“
Die zwei anderen Mhady schauten aus den Schatten heraus (so dass man hin und wieder an unterschiedlichen Stellen im Dunkeln ihre Augen kurz aufblitzen sah), sie bewegten sich leise und sehr schnell hin und her (außer Sichtweite), so dass man im Dunkeln des Waldes Schwierigkeiten haben kann, zu schätzen, wie viele sich noch im Schatten verbargen und gerade bewegten.
Mhek-anri hielt Gluyar seine vor Wandlungsenergie glühenden Pranken entgegen.
„Wie entscheidest du dich. Willst du hier sterben? Oder willst du deine Brüder und Schwestern vor einem Massaker retten?“ fragte er ihn.
Im Hintergrund kämpften die Mhady mit dem anderen K’ssa und zerstörten nach und nach dessen Leib. (ist wahrscheinlich kein schöner Anblick). Die beiden kicherten und jaulten dabei wie blutgierige Hyänen.

Der alte Baumhüter und die Mhady
Der kleinere Baumhüter blieb stehen und schaute mit verträumten Gesicht auf die Blätter der Bäume. Er streckte immer wieder die Arme aus, um etwas zu berühren und wirkte insgesamt irgendwie fasziniert und verträumt.
Odys stürzte von dem Baum herunter auf den anderen 2,5 m großen Baumhüter zu und krallte sich mit beiden Pranken in dessen Stamm. Rote Lichtblitze schossen durch Odys Körper, die Pranken und sprengten die Rinde des Baumhüters an mehreren Stellen. Kristalldornen rammten sich von innen nach aussen.
Tenyr sprang ebenfalls, doch Nokh stellte sich vor den kleinen Baumhüter und fauchte Tenyr drohend an. Der Mhady wich zurück und nahm dann Anlauf, um sich auf das Opfer seines Artgenossen zu stürzen. Zu zweit hingen die beiden an dem Baumhüter und veränderten ihn brutal durch ihre Wandlungsenergie.
Nokh blieb vorsichtig neben dem kleinen Baumhüter, der von all dem nicht viel mitzubekommen schien.
„Was machen sie?“ fragte er einmal in einem Ton wie ein Kind das Schmetterlinge tanzen sieht.
„Sie verändern sich...erzähl mir, was du siehst, To-shar (=in Mhady „mein Kind“)“, redete Nokh mit liebevoller Stimme und wenig Interesse für den tobenden Kampf.
„Es rollt sich auf...“, berichtete der kleine Baumhüter mit Blick auf den alten Mooskopf und kicherte glucksend.
„Augen...wie die grüne Borke...glitzernd wie ein Moostropfen...hell...“
"Du hast eine wunderschöne Klarheit, To-shar", meinte Nokh, die seinem Blick kurz folgte (jedoch anscheinend nicht den unterschied zwischen Mooskopf und den anderen Bäumen sah) und dann wieder den jungen Baumhüter lächelnd anschaute.
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